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Fejø - Neues und Bewährtes

Hier erfahren Sie, was es Neues aber auch Altbewährtes im Leben auf der Insel und Umgebung gibt. Vielleicht weckt es Ihr Interesse als zukünftige Feriengäste. Die Neuigkeiten sind aus den Jahren 2001 und 2002 und dienen als Beispiele. Leider reicht uns die Zeit nicht aus um weiterhin aktuelles aus Fejø zu bringen.

Neue Fähre nach Fejø

Das größte Ereignis auf Fejø in Jahrzehnten. Nicht nur ein neuer Fährhafen bekommen die Insulaner sondern, noch wichtiger, eine ganz neue Fähre. Die alte Fähre "Bukken-Bruse" war im Unterhalt zu teuer, unmodern eingerichtet und vor allem zu klein. Die neue Fähre "Christine" hat etwa 50% mehr Kapazität und fährt mit nur zwei Mann Besatzung. Der Samstag war also für die Insel ein ganz besonderer Tag. In der Zukunft können sich auch unsere Feriengäste über "Christine" freuen. Wartezeit weil die Fähre voll ist, wird äußerst selten vorkommen. Hoffen wir daß auch die Schwalben auf dem neuen Schiff ein Zuhause finden werden!

Henrik Ranch, 12. September 2002

Wärmster Sommer seit vielen Jahren

Kinder am Strand

Nach acht Wochen mit nur Spitzenwetter scheint der Sommer in Dänemark sich noch kein Ende zu nähern. Der Mai und der Juni waren mit Temperaturen 2 Grad über Durchschnitt beide sehr warm. Im Juli waren zwar ein paar Wochen mieses Wetter aber auch gute Wochen dabei, die Temperaturen deshalb doch 1 Grad über Durchschnitt. Der August bot nur sonnige Tage und war der zweitwärmste Monat je in Dänemark. Im September war das Wetter bis jetzt sehr stabil mit Temperaturen über 20 Grad. So war der gesammteindruck vom Sommer außergewöhnlich gut. Besonders die deutschen Feriengäste auf Fejø waren sehr zufrieden weil Ihre Ferien später als die der Dänen sind.

Henrik Ranch, 12. September 2002

Fejø Obstschiffe fahren nach Kopenhagen

Auch in diesem Jahr starten nach alter Tradition unsere Original-Holzschiffe von Dybvig Havn auf Fejø nach Nyhavn in Kopenhagen. Dort wird von Samstag, 7.9. bis Sonntag, 15.9. frisches Fejø-Obst am Kai verkauft. Hier kann man dann auch die alten Schiffe besichtigen oder sich einfach zu einem kleinen Plausch zusammenfinden.

Henrik Ranch, 6. September 2002

Der Jachthafen wird renoviert

Nachdem die Arbeiten am Fährhafen beendet sind wird am Jachthafen weitergearbeitet. Die Molen aus den 30'er Jahren waren lange ohne Pflege und teilweise vor dem Zusammenstürzen. Überall am Hafen wird gearbeitet so daß der Hafen bald wieder in bester Ordnung sein wird. Es wird auch davon geredet daß in einem der alten Häuser am Kai ein Fischladen entstehen sollte.

Henrik Ranch, 6. September 2002

Midsommerfest auf Fejø

Nach dänischer Tradition wird am 23. Juni "Sankt Hans aften" gefeiert. Diese heidnische Sitte ist bis vor die Wikingerzeit zurückzuführen und markiert die Sonnenwende. Eigentlich ist der längste Tag am 21. Juni aber auf Grund Christlichen Einflußes ist die Feier ein paar Tage verschoben. "Sankt Hans aften" heißt der Abend vor "Sankt Hans" (der heilige Hans). Mit Hans ist Johannis der Täufer gemeint, der mit Jesus das Jahr aufgeteilt hat. Jesus hat Geburtstag 6 Tage vor dem 1. Januar und Johannis 6 Tage vor dem 1. Juli, also am 24. Juni. Das Feuer dient dazu Hexen und böse Geister fern zu halten. Die Tradition eine Hexe zu verbrennen ist neu (etwa 1920) und stammt, wie auch der Tannenbaum zu Weihnachten, aus Deutschland. Nach dem Volksglauben versammeln sich die Hexen und der Teufel auf dem Berg "Brocken" im Harz ein Mal im Jahr. Mit dem Verbrennen wird die Hexe so zu sagen zum Brocken gejagt. Das Verbrennen hat also nichts mit der früheren (1500-1700) Verbrennung lebendiger "Hexen" zu tun.

Henrik Ranch, 24. Juni 2002

Die Weltpresse besucht Fejø

Heute besuchten 9 Journalisten aus Deutschland Fejø. In etwa 2 Stunden haben sie die Hauptattraktionen der Insel gesehen, u.a. die ursprüngliche Insel Skalø, die Kirche sowie den Jachthafen bei Dybvig. Dazu haben sie einen guten Eindruck der besonders schönen Unterkunftsmöglichkeiten erhalten. Der erfolgreiche Besuch war vom dänischen Fremdenverkehrsamt veranstaltet worden und wurde auf Fejø vom Redakteur von fejo.dk geleitet.

Henrik Ranch, 13. Juni 2002

Jazz Ereignisse im Sommer

Dänemark hat eine reichhaltige Tradition innerhalb der Jazzmusik. Im Sommer finden zahlreiche Jazz Festivals statt. Am bekanntesten ist sicher das Copenhagen Jazz Festival, das in der zweiten Juliwoche (5.7. - 14.7.) stattfindet und überall in Kopenhagen zu hören ist. Das Femø Jazz Festival ist besonders empfehlenswert für Fans der traditionellen Jazzmusik. Es findet am ersten Augustwochenende (30.7. - 4.8.) statt. Im Maribo Jazz Festival (18.7. - 21.7.) wird auch, an verschiedene Orte in Maribo, traditionelle Jazzmusik gespielt.

Henrik Ranch, 13. Juni 2002

Erster Spatenstich für die Fejø Sporthalle

Mit einem "goldenen Spaten" hat Gunnar Mortensen heute um 11 Uhr den ersten Spatenstich für die neue Sporthalle von Fejø vorgenommen. Die Halle wird im Laufe des Jahres auf einem Grundstück an der Schule erbaut. Das für die Insel so große Ereignis wurde von etwa 50 Insulanern wahrgenom­men. In seiner Rede hat der deutlich gerührte Herr Mortensen seine große Freude über den bedeutenden und dauerhaften Einsatz von so vielen Seiten ausgedrückt. Ein Einsatz, der nach mehr als 20 Jahren endlich einen glücklichen Abschluß haben wird. Die Mittel für den Bau kamen unter anderem durch Sportereignisse und das Sammeln leerer Flaschen auf der gesamten Insel zusammen.

Henrik Ranch, 4. Mai 2002

Fejø Revue

Auf Fejø wird alle zwei Jahre eine Revue von Laiendarstellern aufgeführt. Hier werden die großen und kleinen Ereignisse im Leben der Insulaner lustig geschildert. Themen in diesem Jahr waren z.B. der Bürgermeister und die Fähre mit ihrer Besatzung und die Schwalben nicht zu vergessen. Die Revue wurde von über 200 der 600 Insulaner gesehen. Die Stimmung war in diesem Jahr besonders gut. Nach der Revue wurde bis früh Morgens zu Musik aus den 60er Jahren getanzt, gespielt von der Insel-Band "The Mosefunds".

Henrik Ranch, April 2002

Spionagefotos von der neuen Fejø Fähre

Unsere Spionagefotografin BR hatte einen Geheimauftrag, um die neue Fähre ausfindig zu machen. fejo.dk kann jetzt, als erstes Medium in Dänemark, Fotos von der neuen Fähre zeigen, die als ein verrostetes Containerschiff aus Panama getarnt ist.

Henrik Ranch, 1. April 2002

Hafenbau läuft planmäßig

Die umfassenden Bauarbeiten am Fährhafen von Fejø und Kragenæs laufen planmäßig. Auch der Hafen von Femø wird umgebaut, damit die Fähre von Fejø im Notfall Femø bedienen kann. Die neue Fähre wurde am 25.2. in Polen gewassert und befindet sich jetzt in einer Werft in Dänemark, wo die Aptierung und der Einbau der Motoren stattfindet. Das Schiff soll am 4.9. geliefert werden.

Fejø-Bladet, März 2002

Weiße Weihnachten auf Fejø

Die Insel war am Heiligen Abend von neugefallenem Schnee bedeckt. Das Tauwetter hat leider schnell den Schnee beseitigt. Nur etwa einmal im Jahrzehnt ist zu Weihnachten alles auf Fejø weiß.

Henrik Ranch, 24.12.2001

Wieder ein Schmied auf Fejø

Auf Fejø gibt es wieder einen Schmied. Steen Flugt Jensen hat gerade seine Werkstatt in der Mitte der Insel eröffnet. Herr Jensen ist auf Fejø groß geworden und wird jetzt versuchen das Erbe nach der legendären Goldbæk Familie weiterzuführen, die ein halbes Jahrhundert die "starken Männer" der Insel waren.

Fejø-Bladet, Dezember 2001

www.fejo.dk ermöglicht Besuch aus Japan

Als Student war Herr Masuda aus Tokyo Ende der sechziger Jahre einige Monate auf Fejø bei der Familie Mortensen zu Hause. Durch viele Jahre wuchs der Wunsch seine Wirts­familie, die leider die Insel verlassen hatte, wiederzusehen. Herr Masuda fand im November fejo.dk im Internet und bat per Mail um Hilfe. Wir fanden seine Wirtsfamilie in Maribo. Herr Masuda, in der Zwischenzeit ein erfolgreicher Geschäftsmann, hat sich sehr gefreut. So sehr, daß er gerade heute in Kopenhagen gelandet ist, um Frau Mortensen und Fejø zu besuchen, bevor er Samstag zurück nach Tokyo fliegt. Am Freitag wird aber noch Zeit sein für einen Dankessen im Tivoli für den Redakteur von fejo.dk, Henrik Ranch.

Henrik Ranch, 5.12.2001

Skalø Lachs Wachstumsbetrieb des Jahres?

Fejø Lachs GmbH ist einer der Kandidaten zum Wachstumspreis 2001 für Lolland-Falster. Am größten Arbeitsplatz der Insel werden jährlich 600 Tonnen Lachs gezüchtet. Der Rogen wird als sehr beliebte Spezialtät nach Japan exportiert. Die Erweiterung der Produktion wurde teilweise von der EU finanziert und Geschäftsführer Hansen hat für die Zukunft große Erwartungen.

Folketidende, 14.11.2001

Fejø-Fähre auf Briefmarke

Fejø ist wieder im Spotlight der Briefmarkensammler. Diesmal ist das Motiv die Fähre Bukken-Bruse, die seit über 20 Jahren zwischen Kragenæs und Fejø übersetzt. Die Briefmarke ist bei der dänischen Post ab 7. November erhältlich. Die Bukken-Bruse wurde 1961 in Norwegen gebaut. Ihr Name stammt aus einem alten Märchen von den drei Böcken (Bukken = der Bock). Die erste Fejø-Briefmarke wurde 1995 herausgegeben und zeigte eine Karte von der Insel. Die Bukken-Bruse wird übrigens Ende 2002 durch eine neue Fähre ersetzt.

Briefmarkenjournal, September 2001

"Emanuel" verbleibt auf Fejø

Das Motorboot "Emanuel" sollte auf eine der Nachbarinseln verkauft werden. Es fand sich jedoch ein Käufer, der den Verbleib der "Emanuel" in Dybvig Hafen auf Fejø sicherte. Das Holzschiff wurde 1969 für den Tierarzt Hemmingsen gebaut, der auf Femø tätig war. Es war der erste Neubau auf Fejøs Bootswerft, nachdem die Söhne von Emanuel Mortensen, Ejnar und Edvin, die Werft übernommen hatten. Auf Wunsch des Tierarztes erhielt das Schiff in Erinnerung an den alten Bootsbauer dessen Namen.

Henrik Ranch, 10.7.2001

Neue Fähre für Fejø

Die Bukken-Bruse wird Ende 2002 durch eine neue Fähre ersetzt. Diese hat eine größere Kapazität und kann mit einer reduzierten Besatzung betrieben werden. Im Oktober soll der Bau des neuen Hafens beginnen. Der Gesamtpreis beträgt gute € 5 Millionen, wovon die Kommune Ravnsborg ein Viertel bezahlt. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schwalben auch auf dem Nachfolger der Bukken-Bruse bauen dürfen.

Fejø-Bladet, Juni 2001

Endlich Baugenehmigung für Schwalben

Im letzten Augenblick vereinbarte der Kommunaldirektor als Mittler, dass auch nach Instandsetzung ein paar Schwalben weiter auf Fejøs Fähre bauen dürfen. Daraufhin versuchte der Fahrdienstleiter die Vereinbarung zu sabotieren, indem er Plastikstreifen anbringen ließ, die den Nestbau der Schwalben verhindern sollten. Nach einer Präzisierung der Vereinbarung gegenüber dem Fahrdienstleiter ist nun Ruhe um die Schwalben und die Passagiere können die knapp 10 außerordentlich aktiven Paare bei der Aufzucht ihrer Brut im "Fliegenden Hotel" beobachten.

Fejø-Bladet, Juni 2001

Taufe des "Bredfjed"-Schiffes in Dybvig Havn

Kulturministerin Elsebeth Gerner Nielsen war am 6. Mai ein willkommener Gast auf Fejø zur Taufe von "Sophie", einer Kopie eines 13 m langen und ca. 400 Jahre alten Handelsschiffes, das in der Einfahrt zum Rødby Fjord gefunden worden war. Das Schiff wurde nach Anweisung des Nationalmuseums in Fejøs Bootsbauerei vom Schiffsbauer Henrik Mortensen mit Hilfe von Claus Petersen und Jens Høj, alle gebohren und aufgewachsen auf Fejø, gebaut. Für den Bau durfte nur Originalmaterial verwendet werden, zum Beispiel handgeschmiedete Nägel vom Mittelaltercenter in Nykøbing, in dessen Hafen "Sophie" ab Mai 2002 zu finden sein wird. In seiner Rede bezeichnete Bürgermeister Stig Vestergaard Dybvig als kulturhistorische Perle und lüftete Visionen über eine Restaurierung des Hafens mit Geld von Staat und Kommune. Die Bewohner Fejøs hoffen, dass "Sophie" im nächsten Jahr den traditionellen Transport des "Frischen Fejø Obst" nach Nyhavn übernimmt.

Fejø-Bladet, Juni 2001

Die Zukunft der Schwalben auf Fejøs Fähre

Gesprächspartner:
Bjarne Hansen, Kommunaldirektor
Thorkel Bejer, Mitglied des Fejø-Vereins
Viggo Møller Sørensen, Überfahrtsleiter
Henrik Ranch, Ferienhausvermieter

Die Fronten dieser Gesprächsrunde waren sehr scharf, als der Überfahrtsleiter behauptete, die Schwalben wären eine sehr große Belastung für das Personal und die Passagiere. Gleichzeitig gab der FAO zu bedenken, das die Schwalben die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bei der Arbeit auf der Fähre verhinderten. Der Fejø-Verein verlangte mit großer Unterstützung der Bevölkerung den Erhalt der Schwalben. Diese haben nach 20 Jahren auf der Bukken-Bruse ein dauerhaftes Wohnrecht in ihrem "Schwimmenden Hotel". Henrik Ranch, auf dessen Veranlassung sich diese Runde zusammenfand, bemerkte, dass die Anzahl der Schwalben weniger wichtig sei als ein Kompromiss des Reeders, dass die Schwalben auch weiterhin bauen dürfen. Die Bedeutung sei nach Auffassung der Touristen auf Fejø sehr groß, was die über 100 Unterschriften von Henriks deutschen Feriengästen beweisen. Der Kommunaldirektor versprach ein baldiges Treffen mit der FAO, um eine passende Lösung zu finden!

Henrik Ranch, 22.3.2001