Aerö - die Perle der dänischen Südsee
Ferienhausurlaub auf der Insel Aerö Aerö klingt nach Luft und Leichtigkeit, nach Wind und hellen Farben. Wind gibt es genug auf der ca. 30 Kilometer langen und bis zu sechs Kilometer breiten Ostseeinsel im südfünischen Inselmeer. Das ist vermutlich auch einer der Gründe, warum Aerö vor allem unter deutschen Seglern als „Perle der dänischen Südsee“ bekannt ist.
Allerdings bezeichnet man aus dänischer Sicht korrekter Weise die Inseln Lolland, Falster und die umliegenden kleineren Inseln wie Fejö, die östlich von Fünen und Langeland liegen, als dänische Südsee und Aerö liegt am Südrand des Kleinen Belt, im sogenannten Alsenbelt.
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Malerische Ferienhäuser warten auf Ihren Besuch!

- Zum Wohnen leider zu klein - Aerös Badehäuschen
Aerö ist für Ferienhausliebhaber ein echter Geheimtipp! Wenn Sie die Kombination aus hügeliger Bauernlandschaft und bunten Dörfchen schätzen und sich fernab vom üblichen Touristenrummel wohlfühlen, sind Sie auf Aerö genau richtig.
Die Ferienhäuser auf Aerö sind ganz besonders: kleine Stadthäuschen, alte Mühlen oder umgebaute Höfe warten auf Ihren Besuch. Ein Drittel dieser liebevoll renovierten Ferienhäuser bieten einen wunderbaren Meerblick!
Sind Sie Hobbyfotograf oder malen Sie gerne? Aerö wird Ihr Herz höher schlagen lassen, so viele malerische Winkel gibt es hier. Und zum sportlichen Wandern oder Radfahren erwarten Sie die gut beschilderten Pfade, kostenlose Aussicht inklusive!
Fakten zu Aerö
Legende
- Zentrum
- 54.871076, 10.389633
- 9
- 1 Aerösköbing
- Ortszentrum
- -
- 54.901882, 10.406113
- 2 Marstal
- Ortszentrum
- -
- 54.855663, 10.508423
- 3Söby
- Ortszentrum
- -
- 54.938582, 10.257797
Wetter aktuell
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Orte auf Aerö: Seefahrertradition und Bilderbuchatmosphäre
Bunte Fachwerkhäuschen, verwinkelte Kopfsteinpflastergassen, urige (Souvenir-) Lädchen und jede Menge Stockrosen bestimmen das Stadtbild von Aerösköbing, der Inselhauptstadt. Die gepflegten Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern an die Zeit, als Aerösköbing noch ein florierender Handelsort war. Damit das Stadtbild erhalten bleibt, unterliegt die ganze Stadt strengen Richtlinien für die Stadtentwicklung, in denen genau festgelegt ist, wie und was neu gebaut werden darf. Wer hier herumspaziert, kommt sich vor wie in einem Freilichtmuseum: Jeder Stadtbummel ist wie ein Gang durch die Vergangenheit.

- Blühende Stockrosen in Aerösköbing
Mit seinen rund 4.000 Einwohnern ist Marstal die größte Stadt der Insel. Sie steht ganz im Zeichen ihrer Seefahrertradition, einst liefen hier stattliche Dreimaster vom Stapel. Ein gemütliches Städtchen, das geprägt ist vom Hafen mit seinen Jollen und Jachten.
Das Marstal Søfartsmuseum umfasst eine der größten maritimen Sammlungen Dänemarks, darunter an die 200 Schiffsmodelle, aber auch jede Menge Skurrilitäten, die die Seefahrer von ihren Reisen gesammelt und mitgebracht haben. Der Fischerort Söby – im Nordwesten der Insel – ist die kleinste der drei Städte der Insel und gut geeignet als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in das Naturgebiet Vitsö Nor oder zum Skjoldnäs Leuchtturm.
Und die vielen kleinen Dörfer der Insel? Die reihen sich wie Perlen entlang der Landstraße der Insel und sind unbedingt einen Abstecher wert: Viele Höfe sind von hübschen alten Steinmauern und Hecken umgeben, hier und da lugt eine Kirchenspitze zwischen knorrigen alten Bäumen hervor. In einigen Dörfern haben sich Kunsthandwerker niedergelassen und präsentieren ihre Werke. Häufig trifft man auf kleine Scheunenflohmärkte mit allerlei altem Porzellan und Glas. Und auch das ein oder andere Hofcafé lockt mit selbst gebackenem Kuchen und frisch gebrühten Kaffee.
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Strände: Die Badehäuschen von Vesterstrand und Eriks Hale

- Die Badehäuser sind seit Generationen Familienbesitz
Wie eine überdimensionale Puppenstube wirken sie - die bunten Badehäuschen am Strand von Marstal, Eriks Hale, und am Vesterstrand von Aerösköbing. Die "Badehuse" – so heißen sie auf dänisch – befinden sich im Privatbesitz und werden von Generation zu Generation weitervererbt.
Kaum ein Hobbyfotograf kann sich dem Motiv entziehen, wenn am Abend die Sonne untergeht und die Häuschen sich wie gemalt am Strand präsentieren. In ihrer Farbenpracht sind sie ein unvergesslicher und weit sichtbarer Beleg für die Traditionen und den einstiegen Wohlstand dieser schönen Insellandschaft.
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Schlossruinen und Dolmen erzählen vom Mittelalter

- Der schöne Leuchtturm Skjoldnäs
Aerö hat historisch interessierten Gästen einiges zu bieten. Südwestlich von Söby, an dem Wanderweg Vitsö Nor, erhebt sich ein Ringwall, in dessen Mitte bis zum 13. Jahrhundert eine Burg stand. Noch heute steht dort ein Herrenhof aus dem 16. Jahrhundert, der in den 1990er Jahren nach und nach restauriert wurde. Das Anwesen kann ebenso wie die Söbygard-Wallanlage von Ostern bis Mitte Oktober besichtigt werden.
An mehreren Orten sind Relikte aus der Vorzeit der Insel zu sehen, so zum Beispiel die gut erhaltenen Ganggräber Kragnäs und der 5000 Jahre alte Langdolmen nahe des Dorfes St. Rise, die allesamt in einer reizvollen Umgebung liegen. Und auch der Leuchtturm von Skjoldnäs im Nordwesten lohnt einen Besuch: Der 22 Meter hohe, runde Turm gilt als einer der schönsten Leuchtürme des Landes. Wem die engen Treppen nichts ausmachen, der sollte bei klarem Wetter unbedingt die 57 Stufen nach oben klettern – von der Plattform aus hat man eine einzigartige Aussicht über das südfünische Inselmeer.
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Radwanderungen: Ein Paradies für Pedalritter

- Erkunden Sie das schöne Aerösköbing mit dem Fahrrad
Die vielen schönen Orte lassen sich am besten auf zwei Rädern entdecken, vor allem, weil die markierten Fahrradrouten fernab der Hauptstraßen liegen und wenig befahren sind. Allerdings ist Aerö nichts für Gelegenheitsradfahrer, die nur gerade und ebene Strecken gewohnt sind. Steigungen müssen einkalkuliert werden – dafür geht es aber auch von einem herrlichen Inselpanorama zum nächsten. Die meisten Strecken verlaufen entlang der zerklüfteten und wilden Ufer und laden ein zu einem Picknick in den versteckten, kleinen Sandbuchten. Größere Waldgebiete wird man auf Aerö vergeblich suchen, der fruchtbare Boden der Insel wurde fast komplett in Äcker und Wiesen umgewandelt.
Wer sein eigenes Fahrrad nicht dabei hat, kann sich in Aerösköbing, Marstal oder Söby Fahrräder leihen. Speziell für Aerö gibt es eine informative Internetseite Aerö auf dem Fahrrad, hier finden Sie jede Menge Tipps und Informationen über Fahrradverleih und Radtouren auf der Insel.
Autor: Suse Lübker
Fotos: Rainer Pleyer (2)
Aktualisiert: August 2011




