Aerö - die Perle der dänischen Südsee

Aerö klingt nach Luft und Leichtigkeit, nach Wind und hellen Farben. Wind gibt es genug auf der ca. 30 Kilometer langen und bis zu sechs Kilometer breiten Ostseeinsel im südfünischen Inselmeer. Das ist vermutlich auch einer der Gründe, warum Aerö vor allem unter deutschen Seglern als „Perle der dänischen Südsee“ bekannt ist.

Allerdings bezeichnet man aus dänischer Sicht korrekter Weise die Inseln Lolland, Falster und die umliegenden kleineren Inseln wie Fejø, die östlich von Fünen und Langeland liegen, als dänische Südsee (Sydhavsøerne). Aerö liegt also im südfünischen Inselmeer.

Malerische Ferienhäuser warten auf Ihren Besuch

Bunte Tür mit Aerö-Plakat

In Aerös Orten geht es farbenprächtig zu!

Aerö ist nicht nur für Segler, sondern auch für Ferienhausliebhaber ein echter Geheimtipp. Wenn Sie die Kombination aus hügeliger Bauernlandschaft und bunten Dörfchen schätzen und sich fernab vom üblichen Touristenrummel wohlfühlen, sind Sie auf Aerö genau richtig.

Die Ferienhäuser auf Aerö sind ganz besonders: Kleine Stadthäuschen, alte Mühlen oder umgebaute Höfe warten auf Ihren Besuch. Von außen haben sie sich den Charme der alten Zeit bewahrt, aber von innen sind die meisten Angebote top modern ausgestattet. Ein Drittel dieser liebevoll renovierten Ferienhäuser bietet sogar einen wunderbaren Meerblick über die blaue Ostsee. In der Nebensaison und nach langen Regenphasen muss man allerdings damit rechnen das diese alten Fischerhäuser auch mal etwas muffig riechen, der Zahn der Zeit und die ständige Feuchtigkeit lassen sich nicht komplett ausperren.

Auch als "Hochzeitsinsel" ist Aerö sehr beliebt. Hier finden Sie nicht nur ein romantisches Ferienhaus für das Brautpaar, sondern für auch größere Ferienhäuser für Freunde und Verwandte!

Sind Sie Hobbyfotograf oder malen Sie gerne? Aerö wird Ihr Herz höher schlagen lassen, so viele malerische Winkel gibt es hier. Und zum sportlichen Wandern oder Radfahren erwarten Sie die gut beschilderten Pfade, kostenlose Aussicht inklusive!

Videos unserer Kunden

  • Sanfter Sommer auf Aerö

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    Bunte Badehütten, leise plätschernde Ostsee und die Atmosphäre in den Orten wecken Lust auf Inselleben. Das romantische Ferienhaus macht die Idylle perfekt!

    sommer aero
  • Inselglück auf Aerö

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    Ein Inselurlaub, nicht nur für Segler, Steinsammler und Liebhaber bunter Fischerhäuser! Aerösköbing, Marstal, steinige Küsten und grüne Hügel.

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Orte auf Aerö: Seefahrertradition und Bilderbuchatmosphäre

Stockrosen säumen die Straßen in Ærøskøbing

Stockrosen säumen die Straßen in Ærøskøbing

Bunte Fachwerkhäuschen, verwinkelte Kopfsteinpflastergassen, urige (Souvenir-)Lädchen und jede Menge Stockrosen bestimmen das Stadtbild von Ærøskøbing, der Inselhauptstadt. Die gepflegten Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern an die Zeit, als Ærøskøbing noch ein florierender Handelsort war. Damit das Stadtbild erhalten bleibt, unterliegt die ganze Stadt strengen Richtlinien für die Stadtentwicklung, in denen genau festgelegt ist, wie und was neu gebaut werden darf. Wer hier herumspaziert, kommt sich vor wie in einem Freilichtmuseum: Jeder Stadtbummel ist wie ein Gang durch die Vergangenheit.

Dort wo die roten Dannebrogs im Wind flattern, lädt Den gamle Købmandsgard zum Stöbern, Schnökern und zum Verweilen ein. Hier gibt es lokale Produkte in stimmungsvoller Atmosphäre, passend zum schönen Ort. Neuerdings wird nebenan Whisky destilliert, für die verständlicherweise kleine Produktion gibt es lange Wartelisten.

Mit seinen rund 4.000 Einwohnern ist Marstal die größte Stadt der Insel. Sie steht ganz im Zeichen ihrer Seefahrertradition, einst liefen hier stattliche Dreimaster vom Stapel. Ein gemütliches Städtchen, das geprägt ist vom Hafen mit seinen Jollen und Jachten. Außerhalb der Saison hat hier bis auf den Dagli Brugsen fast alles an Cafés und Boutiquen geschlossen.

Weißes Haus mit blauen Türen in Marstal

Schmuckes Haus in Marstal

Das Marstal Søfartsmuseum umfasst eine der größten maritimen Sammlungen Dänemarks, darunter an die 200 Schiffsmodelle, aber auch jede Menge Skurrilitäten, die die Seefahrer von ihren Reisen gesammelt und mitgebracht haben. Der Fischerort Søby – im Nordwesten der Insel – ist die kleinste der drei Städte der Insel und gut geeignet als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in das Naturgebiet Vitsø Nor oder zum Skjoldnæs Leuchtturm.

Das Vitsøhus in der Nähe von Søby lädt Besucher in seinen weitläufigen, naturnahen Garten ein. Petra und Morten leben und arbeiten auf ihrem Grund nach den Prinzipien der Permakultur und möchten ihr Wissen mit anderen teilen. Man kann Kurse zu verschiedenen Gartenthemen belegen, sich bei Yoga-Übungen entspannen oder eine Segway-Tour buchen. Im Sommer hat an zwei Tagen pro Woche auch ein Café geöffnet.

Und die vielen kleinen Dörfer der Insel? Die reihen sich wie Perlen entlang der Landstraße der Insel und sind unbedingt einen Abstecher wert: Viele Höfe sind von hübschen alten Steinmauern und Hecken umgeben, hier und da lugt eine Kirchenspitze zwischen knorrigen alten Bäumen hervor. In einigen Dörfern haben sich Kunsthandwerker niedergelassen und präsentieren ihre Werke. Häufig trifft man auf kleine Scheunenflohmärkte mit allerlei altem Porzellan und Glas. Und auch das ein oder andere Hofcafé lockt mit selbst gebackenem Kuchen und frisch gebrühten Kaffee.

Strände: Die Badehäuschen von Vesterstrand und Eriks Hale

Frisch lackierte Badehäuser am Vesterstrand

Frisch lackierte Badehäuser am Vesterstrand

Wie eine überdimensionale Puppenstube wirken sie - die bunten Badehäuschen am Strand von Marstal, Eriks Hale, und am Vesterstrand von Ærøskøbing. Die "Badehuse" – so heißen sie auf dänisch – befinden sich im Privatbesitz und werden von Generation zu Generation weitervererbt.

Kaum ein Hobbyfotograf kann sich dem Motiv entziehen, wenn am Abend die Sonne untergeht und die Häuschen sich wie gemalt am Strand präsentieren. In ihrer Farbenpracht sind sie ein unvergesslicher und weit sichtbarer Beleg für die Traditionen und den einstigen Wohlstand dieser schönen Insellandschaft.

Die Strände auf Aerö sind sogenannte Naturstrände. Es gibt immer wieder sandige Abschnitte, besonders am kinderfreundlichen Sandstrand in Marstal. Aber das Seegras am Ufer liegt und auch mal Quallen im Wasser treiben, sollten Sie bei Ihrer Urlaubsplanung einkalkulieren.

Schlossruinen und Dolmen erzählen vom Mittelalter

Der schöne Leuchtturm Skjoldnäs

Der schöne Leuchtturm Skjoldnäs

Aerö hat historisch interessierten Gästen einiges zu bieten. Südwestlich von Søby, an dem Wanderweg Vitsø Nor, erhebt sich ein Ringwall, in dessen Mitte bis zum 13. Jahrhundert eine Burg stand. Noch heute steht dort ein Herrenhof aus dem 16. Jahrhundert, der in den 1990er Jahren nach und nach restauriert wurde. Das Anwesen kann ebenso wie die Søbygård-Wallanlage von Ostern bis Mitte Oktober besichtigt werden.

An mehreren Orten sind Relikte aus der Vorzeit der Insel zu sehen, so zum Beispiel die gut erhaltenen Ganggräber Kragnæs und der 5000 Jahre alte Langdolmen nahe des Dorfes St. Rise, die allesamt in einer reizvollen Umgebung liegen.

Auch der Leuchtturm von Skjoldnæs im Nordwesten lohnt einen Besuch: Der 22 Meter hohe, runde Turm gilt als einer der schönsten Leuchttürme des Landes. Wem die engen Treppen nichts ausmachen, der sollte bei klarem Wetter unbedingt die 57 Stufen nach oben klettern – von der Plattform aus hat man eine einzigartige Aussicht über das südfünische Inselmeer.

Unter dem Leuchturm erstreckt sich der Golfplatz von Aerö. Wer hier spielt, muss nicht nur seine Mitspieler, sondern auch den Wind besiegen!

Radwanderungen: Ein Paradies für Pedalritter

Mal steil, mal terrassenförmig:Voderup Klit

Mal steil, mal terrassenförmig:Voderup Klit

Die vielen schönen Orte lassen sich am besten auf zwei Rädern entdecken, vor allem, weil die markierten Fahrradrouten fernab der Hauptstraßen liegen und wenig befahren sind. Allerdings ist Aerö nichts für Gelegenheitsradfahrer, die nur gerade und ebene Strecken gewohnt sind. Steigungen müssen einkalkuliert werden – dafür geht es aber auch von einem herrlichen Inselpanorama zum nächsten.

Die meisten Strecken verlaufen entlang der zerklüfteten und wilden Ufer und laden ein zu einem Picknick in den versteckten, kleinen Sandbuchten. Größere Waldgebiete wird man auf Aerö vergeblich suchen, der fruchtbare Boden der Insel wurde fast komplett in Äcker und Wiesen umgewandelt.

Imposant und grün ragt die 3,5 Kilometer lange Steilküste Voderup Klint an der unbesiedelten Westküste empor. Zum steinigen Ufer führen Treppen hinab, von oben ist der Blick aber fast schöner! Das Gebiet steht unter Naturschutz. Die Klippen rutschen immer wieder terrassenförmig zum Meer hinab, eine geologische Besonderheit durch den Tongehalt in der Erdschichten.

Wer sein eigenes Fahrrad nicht dabei hat, kann sich in Ærøskøbing, Marstal oder Søby Fahrräder leihen. Speziell für Aerö gibt es eine informative Internetseite Aerö auf dem Fahrrad. Hier finden Sie jede Menge Tipps und Informationen über Fahrradverleih und Radtouren auf der Insel.

Anreise nach Aerö

Mit der Fähre nach Aerö

Mit der Fähre nach Aerö

Für einen Urlaub oder auch einen Tagesausflug haben Sie mehrere Fährverbindungen nach Aerö zur Auswahl. Der kürzeste Weg von Deutschland aus ist die Verbindung ab Fynshavn auf Als nach Søby. Auch von Fünen und von Langeland gibt es Fährverbindungen nach Aerö. Jede Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Besonders in der Hauptsaison sollten Sie ein Ticket vorbestellen.

Autor: Suse Lübke,
Aktualisiert: Juli 2016
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