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Kopenhagen mit Kindern

Sie möchten Kopenhagen erleben, glauben aber, dass ein Ausflug in die Großstadt mit Kindern keine gute Idee ist? Dann kennen Sie Kopenhagen noch nicht - hier sind Kinder sehr willkommen in den vielen kindgerechten Museen, auf den großen Spielplätzen der öffentlichen Parks oder in den gemütlichen Straßencafés. Wir haben für Sie die spannendsten Ausflugsziele für Familien besucht und bewertet.

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Aktualisiert: September 2016
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Kinderfreundlichkeit: Nicht nur eine Absichtserklärung

Kinder in einem Lastenfahrrad

Mit dem Cargobike durch Kopenhagen

Kinder gehören wie in kaum einer anderen Metropole zum Stadtbild von Kopenhagen dazu. Sie liegen gemütlich im Gepäckraum der Christiania Bikes, schlummern in altmodischen Kinderwagen, toben durch die Spielplätze der öffentlichen Parks oder durch die Kinderabteilung in fast jedem Museum. Wickelräume und Spielzimmer sind selbstverständlich in Einkaufszentren oder Kaufhäusern und einen Kinderstuhl sucht man in keinem Café vergeblich.

Wenn Sie Kopenhagen mit dem Fahrrad erkunden wollen, buchen Sie ein Cargo-Bike, in dem Ihre Kinder vorn bequem Platz nehmen und sich durch die Stadt kutschieren lassen können, so wie tausende Kopenhagener Kinder jeden Morgen. Cargobikes gibt es zum Beispiel bei Baisikel in der Ingerslevgade am Bahnhof Fisketorvet oder bei Copenhagenbicycles am Nyhavn unter dem Stichwort "Family".

Fahren Sie mit Ihren Kindern nach Kopenhagen, die Stadt ist bestimmt so spannend wie das Legoland, wenn man die richtigen Adressen kennt. Wir haben hier die besten Kindererlebnisse für Sie zusammengestellt. Viele Museen in der Stadt sind derzeit wegen Renovierung oder Umzug geschlossen. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden wir den Artikel ergänzen.

Tiere und Naturphänomene zum Anschauen und Ausprobieren

Farbenprächtige oder kuriose Schwimmer im Aquarium, vielseitige Tierparks und ein tolles Experimentarium laden ein, exotische und heimische Tiere hautnah zu erleben. Aber auch Naturgesetze oder das Weltall können kleine und große Kinder in Kopenhagen erforschen.

Den Blå Planet

Unterwassertunnel im Aquarium Den Blå Planet

Unterwassertunnel im Aquarium Den Blå Planet

Den Blå Planet heißt das neue dänische National-Aquarium in Kastrup, einem Vorort von Kopenhagen auf der Insel Amager. Die Form des silbernen Neubaus ist einem Wasserstrudel nachempfunden, Wasser umgibt das Gebäude auf allen Seiten: Der Weg zum Eingang ist von zwei Bassins gesäumt und hinter dem Gebäude ist der Öresund fast ein Teil der Architektur. Der Eintritt für Besucher ab drei Jahren ist nicht ganz günstig, lohnt sich aber allein wegen der geheimnisvollen Stimmung im Gebäude.

Besonders spektakulär präsentiert sich das riesige Ozeanbecken mit Haien und Rochen, unter dem ein gläserner Tunnel einen ganz ungewöhnlichen Blick auf die Fische ermöglicht. Wenn der Rochen gemächlich direkt vor Ihren Augen am Tunneldach entlang gleitet, ist er fast zum Anfassen nah.

Exotisch geht`s im Regenwald zu - kennen Sie zum Beispiel den Arapaima, einen riesigen Süßwasserfisch aus dem Amazonas, der wie ein urzeitliches Wesen wirkt? Für gruseliges Schaudern sorgen eine dicke Anakonda, Krokodile oder Piranhas. Nemos und Seepferdchen wohnen hier selbstverständlich auch. Draußen am Öresund kann man Krabben fischen oder picknicken, das helle und großzügige Restaurant wird durch eine Hot Dog-Bude am Meer ergänzt. Von der Terrasse sieht man hinter dem benachbarten Jachthafen am Airport die Flugzeuge starten und landen, vielleicht eine schöne Abwechslung für alle, die genug von bunten Fischen haben.

Parken kann man am Blå Planet ganz gut, aber die Metrostation und eine Bushaltestelle sind auch nicht fern. Nach dem Aquariumsbesuch können Sie im benachbarten Café Kystens Perle gemütlich den Tag ausklingen lassen. Noch Energie übrig? Der Amager Strand und der Kastrup Strand, zwei künstlich angelegte Bade- und Sportanlagen, liegen nur wenige hundert Meter weiter nördlich und lädt zum Toben und Baden ein. Auch hier gibt es, zumindest in der Nebensaison, ausreichend Parkplätze.

Der Tivoli unterhält übrigens auch ein Aquarium, direkt unter dem großen Konzertsaal. Es ist das größte Salzwasseraquarium Nordeuropas mit etwa 1.600 bunten Fischen.

Experimentarium und Planetarium

Das Planetarium hat auch eine Spielecke für die Jüngsten

Das Planetarium hat auch eine Spielecke für die Jüngsten

Das Experimentarium City auf der Insel Holmen am Hafen schloss im Mai 2016, die neue Halle am alten Standort in Hellerup wird 2017 eröffnet. Eine Alternative, zumindest für größere Kinder, die schon ein wenig Englisch können, ist das Tycho Brahe Planetarium an den Kopenhagener Seen. Tycho Brahe war der größte dänische Astronomen. Er entdeckte im 16. Jahrhundert eine Supernova, noch bevor es Teleskope gab. Sein Instrument war ein Mauerquadrant und vermutlich hatte er sehr gute Augen! Ein Mauerquadrant, Modelle verschiedener Satelliten, Computerspiele rund ums Weltall und die Raumfahrt erklären die Weiten unseres Universums. Zum Besuch gehört eine Filmvorführung im großen Kinosaal, zum Teil in 3D. Das Programm findet man im Internet, es reicht von Dokumentationen über Naturwunder der Erde über Reisen ins Weltall bis zu Dinosaurierfilmen, die englische Tonspur hört man über Kopfhörer (Sie können ihre eigenen benutzen). Ein Film ist im Eintritt enthalten, ein zweiter kostet 50 % des normalen Preises. Für kleinere Kinder steht ein großer Weltraumbahnhof von Playmobil bereit.

Kopenhagen Zoo

Der Kopenhagen Zoo liegt zwischen Frederiksberg Park und dem Park Søndermarken auf einem kleinen Hügel. Schon von weitem sieht man den schönen hölzernen Aussichtsturm. Es ist der älteste Zoo in Dänemark und ein beliebtes Ausflugsziel für dänische Familien, Kindergärten und Schulklassen. Die beiden Parkbereiche sind durch einen Tunnel miteinander verbunden.

Kostenloser Zooeinblick vom Frederiksberg Park

Kostenloser Zooeinblick vom Frederiksberg Park

Die alten Zoogebäude und auch das neue Elefantenhaus vom Architekturbüro Norman Foster sind sehenswert, aber die Hauptattraktion sind natürlich die Tiere. Es gibt Eisbären, Rentiere, Löwen, Giraffen und Elefanten, Erdmännchen und Schildkröten, Kamele, Zebras, Nilpferde und und und...

Die Eisbären können Sie von unten aus einem Tunnel beim Schwimmen beobachten, ähnlich wie die Haie im Blå Planet. Im Kinderzoo warten Ponys und Kaninchen, ein Labyrinth und ein Hühnerhaus.

Wenn Sie Spaß an Zoologischen Gärten haben, lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, besonders wegen der schönen Lage. Wenn Sie nur mal einen Blick auf die Elefantenfamilie oder die Gnus werfen möchten, bietet der Zoo kostenlosen Einblick von der umliegenden Parkanlage. Im Frederiksberg Park wurde der Zaun zum Elefantengehege hin freigelegt, im gegenüberliegenden Søndermarken ist ein Teil des Zauns beim Antilopengelände durch eine Glaswand ersetzt worden.

Eintritt müssen alle ab drei Jahren zahlen. Parken kann man am Roskildevej, ein Bus (6A) hält direkt vor der Tür und die nächste Metro- sowie eine S-Bahn-Station liegen am anderen Ende des Frederiksberg Parks.

Jægersborg Dyrehave

Hirsche zum Greifen nah im Dyrehave

Hirsche zum Greifen nah im Dyrehave

Wo sich früher König Frederik III mit seinen Gästen beim Jagen vergnügte, liegen heute mehr als 2.000 Rehe, Hirsche und Böcke entspannt und unbehelligt unter den Bäumen.

Der ehemalige Jagdgelände Dyrehaven nördlich von Kopenhagen ist ein frei zugänglicher und sehr weitläufiger Landschaftspark, in dem es so friedlich zugeht, dass sich der Wildbestand äußerst zutraulich und aus nächster Nähe zeigt. Es gibt keine Zäune und viele Rad- oder Wanderwege, immer wieder mit wunderbarem Meerblick. Die imposanten, bis zu 300 Jahre alten Bäume eigenen sich bestimmt auch hervorragend als Kletterbäume.

Am Bahnhof Klampenborg warten Pferdegespanne, mit denen man eine gemütliche Runde durch den Wald gefahren wird, um dann am Eingang zum Vergnügungspark Bakken auszusteigen. Mehr zu Bakken lesen Sie weiter unten im Text.

Naturcenter Amager

In Ørestad trennt ein Graben die Neubauten von der Natur

In Ørestad trennt ein Graben die Neubauten von der Natur

Vor den Toren der Stadt, genauer vor der Stadtgrenze in Ørestadt, liegt das Amager Naturcenter. Es lohnt sicher nicht, dafür nach Kopenhagen zu fahren, aber wenn man schon mal da ist und die Sonne scheint, ist es vielleicht genau der richtige Ort für einen Nachmittag in der Natur. Schon die Fahrt mit der Metro ist spannend, denn man durchquert mit der vollautomatischen Metro eine neu erbautes Stadtviertel, dass gerade Kindern wie ein Auschnitt aus einem Sciencefictionfilm vorkommen mag wegen der teilweise recht spektakulären Bauten am Weg. Ergattert man eine Platz ganz vorn in der Metro, darf man am, leider nur aufgeklebten, Schaltpult den Wagen steuern, die Türen öffnen und die Weichen stellen.

An der Endstation geht es dann vorbei an wunderschön gelegenen Wohnanlagen über einen Graben zu einer Pforte im Zaun und schon man steht mitten auf der Wiese. Ein großes Holzboot zieht die Blicke auf sich und lädt zum Klettern ein. Einige Meter weiter, hinter Büschen verborgen, liegt dann das Naturcenter. Je nach Jahreszeit und Angebot darf man hier schnitzen oder schmieden, Apfelsaft pressen oder Brot backen. Das center verleiht auch Fahrradanhänger und Kinderräder, damit man zu einem der vielen Picknickplätze radeln kann, um dort Beeren zu sammeln oder ein Lagerfeuer zu entfachen. Das Center hat im Sommer bis 17 Uhr geöffnet, die Natur und das kleine Café Traktorsted Vestamager noch etwas länger.

Mensch und Kultur - wie haben wir unsere Welt gestaltet?

Geschichte - das klingt für Kinder in der Regel mindestens so langweilig wie “Arbeitermuseum” oder “Nationalmuseum”... Aber Geschichten hören, sich verkleiden, in andere Rollen schlüpfen oder Lego bauen - da wird es schon wieder interessant. Darum bieten alle Geschichtsmuseen in Kopenhagen eine eigene Kinderabteilung, die zwar nur englisch und dänisch beschriftet sind, aber das meiste davon braucht keine langen Infotexte, die Kinder eh nicht lesen würden.

Prinzessinenkleider und Ritterzubehör für kleine Gäste

Prinzessinenkleider und Ritterzubehör für kleine Gäste

Das Dänische Nationalmuseum besteht aus mehreren Museen, die über ganz Dänemark verteilt stehen. Im Hauptgebäude zwischen Rathaus und Schloss Christiansborg im Zentrum von Kopenhagen gibt es eine eigene Abteilung zu historischen Themen für junge Gäste, das Kindermuseum. Es ist speziell für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren angelegt, die bei ihrem Besuch aber von einem Erwachsenen begleitet werden müssen. Auf einer mittelalterlichen Burgbaustelle mithelfen, ein Wikingerschiff steuern, auf einem orientalischen Basar einkaufen oder sich einfach nur verkleiden, hier ist alles erlaubt. Der Eintritt ist für Kinder frei, so wie in allen Zweigstellen und Abteilungen des Dänischen Nationalmuseums. Erwachsene, di eKinder begleiten, bekommen einen Rabatt auf ihren Eintrittspreis gewährt.

Wer sich gern im Dämmerlicht gruselt, sollte die Ruinen der ersten Burg von Kopenhagen unter dem Schloss Christiansborg besichtigen. Man sieht vor allem gewaltige Mauerreste und lernt etwas über die Geschichte und die verheerenden Brände der drei dänischen Schlösser, aber die schummerige Atmosphäre ist sicher auch für Kinder spannend. Hell und luftig ist es auf dem Turm des Schlosses, der Eintritt ist frei und man kann über die ganze Innenstadt schauen.

Die Fregatte Peder Skram

Die Fregatte Peder Skram

Ausrangierte Schiffe der Königlichen Dänischen Marine liegen am Kai von Nyholm zur Besichtigung. Dort, wo die königliche Jacht Dannebrog vertäut ist, hat die Marine eine eigene Insel, Nyholmen.

Nyholmen liegt gegenüber vom Schloss Amalienborg und ist über Christianshavn zu erreichen. Das Areal ist trotz Schranken frei zugänglich, vor allem, um die große Fregatte Peder Skram zu besichtigen oder das letzte dänische U-Boot, das hier seine endgültige Ruhestätte gefunden hat.

Die Peder Skram wird von einem Verein rüstiger Seebären gepflegt, die sich immer über interessierte Besucher freuen. Die beiden anderen Schiffe gehören zum Nationalmuseum. Der Eintritt für kleine Kinder ist frei, alle anderen können wählen zwischen einem Kombiticket für alle drei Schiffe oder einem Einzelticket.

Die eigentliche Ausstellung im Arbeitermuseum nahe des Kongens Have ist für Kinder eher uninteressant, für Erwachsene ist eine englische bzw. dänische Reise in das Leben der Arbeitergesellschaft des letzten Jahrhunderts, präsentiert im schönen Gewerkschaftsgebäude von 1879. Was Kindern sicher Spaß macht, ist das altmodische Café mit "Kaltem Hund" und ähnlichen Leckereien aus den 50er Jahren sowie die bespielbare Arbeiterwohnung im Kleinformat. Mit dem dazugehörigem Kaufladen und einem Klassenzimmer lässt sich hier das Leben der Großeltern wunderbar nachspielen. Passende Kleidung und Zubehör gibt es natürlich auch! Der Eintritt für Kinder ist frei.

Achterbahn und Nervenkitzel - die Freizeitparks Tivoli und Bakken

Freifallturm für Kinder im Tivoli Kopenhagen

Nervenkitzel auch für die Kleinsten im Tivoli

Der Vergnügungspark Tivoli mitten im Zentrum von Kopenhagen ist eigentlich ein Muss mit Kindern, auch wenn es kein ganz billiges Vergnügen ist. Für jüngere Kinder gibt es hier Miniversionen von großen Attraktionen wie dem Freifallturm, die wesentlich spannender sind als ein gwöhnliches Kinderkarussell. Der Tivoli ist nicht nur ein Freizeitpark, sondern vor allem ein unglaublich schöner und abends bunt illuminierter Erholungspark mit Blumen, Teichen, Springbrunnen und einer Vielzahl Restaurants in jeder Preisklasse. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch in der Nebensaison, ob der Park geöffnet hat.

Der Eintritt in den Vergnügungspark Bakken im Vorort Klampenborg ist frei. Vom Bahnhof könnten Sie sich mit einer Pferdekutsche bis zum Eingang fahren lassen, zu Fuß ist es aber auch nicht sehr weit. Bakken ist tatsächlich der älteste Vergnügungspark der Welt. Vor 425 Jahren entstanden hier die ersten Buden für das Volk. Ausländische Touristen kommen seltener vorbei, der Park ist ein klassisches Ausflugsziel der Kopenhagener. Sonntags wandert man durch den schönen Park Dyrehaven und beobachtet Rehe und Hirsche und anschließend vergnügt und verköstigt man sich im Freizeitpark.

Berühmt ist die größte Holzachterbahn der Welt, gut 800 Meter lang und wurde 1932 gebaut. Keine Angst, das Holz wird ab und an erneuert! Wer es kleiner liebt, steigt in die Wilde Maus oder die Wasserrutsche. Im Winter empfängt der Weihnachtsmann Besucher und im Sommer gibt es Pantomime in Pierrots Theater. Kinderfreundlich sind auch die Preise für Verpflegung, zum Beispiel in der Bude, die jedes Gericht und jedes Getränk für 25 DKK anbietet, egal ob Pommes, Würstchen, Kaffee oder Limonade.

Klettern, skaten, schaukeln oder rutschen - Spielplätze in Kopenhagen

Faelledparken-turmspielplatz
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Kopenhagens Türme im Faelledparken

  • Kopenhagens Türme im Faelledparken
  • Mittagspause im Örstedsparken
  • Ein schattiges Plätzchen für kleinere Kinder
  • Spielplatz im Park hinter der Nationalgalerie
  • Skaterbahn im Faelledparken
  • Ein besonderes hübscher Kinderstuhl im Restaurant
  • Gut sitzt wer klein ist!
  • Bye bye Schnuller - im Ferderiksbergpark ist er nicht alleine

Spielplätze in Kopenhagens Parks – 8 Bilder

In Kopenhagens Zentrum gibt es an jeder Ecke einen Park und in jedem Park mindestens einen Spielplatz. Der Eintritt ist natürlich immer frei. Im Ørstedsparken an der Nørre Voldgade liegt der Spielplatz versteckt im Grünen, vom kleinen Café mit großer Terrasse haben Sie aber alles im Blick und können hier einen entspannte Mittagspause einplanen. Im Kongens Have rund um das Schloss Rosenborg gibt es einen Bolzplatz und ein umzäuntes Areal für kleinere Kinder.

Hinter der Nationalgalerie liegt die Østre Anlæg. Hier gibt es kein Cafe, dafür ist der Spielplatz mit einem Bolzplatz und großen Hängematten auch attraktiv für ältere Kinder.

Kopenhagens größter Volkspark ist der Fælledparken. Er liegt hinter dem Dänischen Nationalstadion im Stadtteil Østerbro. Um die riesige Spiel- und Liegefläche herum verteilen sich mehrere Spielplätze für alle Altersstufen. Im Sommer erfreut sich der Wasserspielplatz großer Beliebtheit. Für junge und auch ältere Bewegungskünstler gibt es gleich zwei Skateplätze: einen gigantischen Skaterpark für Boards und Bikes und einen etwas kleineren für Cityroller. Die fahrbaren Untersätze müssen Sie allerdings mitbringen.

Kleinere Kinder werden den Turmspielplatz lieben, auf dem man die drei markanten Kopenhagener Türme nachgebaut hat. Vor diesem Platz steht ein Schnullerbaum - nicht mehr benötigte Nuckel hängen dort liebevoll verpackt in den Zweigen. Einen ziemlich großen Schnullerbaum gibt es auch im Frederiksberg Park. Falls der Abschied vom Schnuller gerade ein Thema bei Ihnen ist, sollten Sie vielleicht bunte Bänder und eine Tüte einpacken, um die Nuckel hier zu den vielen anderen in den Baum zu hängen, damit sie nicht so allein sind oder gar einfach entsorgt würden.

Ein Spielplatz in luftiger Höhe: Konditaget Lüders

Ein Spielplatz in luftiger Höhe: Konditaget Lüders

Spielplätze gibt es in Kopenhagen eigentlich an jeder Ecke, 125 sollen es etwa sein. In der Touristeninformation bekommt man sogar eine ganze Broschüre mit allen öffentlichen Spielflächen in der Stadt, online kann man die meisten hier finden.

Die neuste Spielfläche wurde erst im Herbst 2016 im Stadtteil Nordhavn eröffnet: Auf dem Dach eines achtstöckigen Parkhauses wartet ein Spiel- und Fitnessplatz mit wunderbarer Aussicht. An der Außentreppe kann man seinen Fitnessgrad testen, denn eine Stoppuhr zählt die Sekunden, bis man oben oder wieder unten ist. Trampoline, Kletterseile, Hinkekästchen am Boden – der Platz ist wirklich toll und ein Spaß für jedes Alter. Seine besondere Lage begeistert ebenso. Das Parkhaus, auf dem der Konditaget Lüders liegt, steht hinter den imposanten Portland Towers direkt am Meer. Vor den Portland Towers gibt es auch noch eine kleine Skaterbahn, die wohl mit ihren Nadelbäumchen an Portland in Oregon erinnern soll.

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Aktualisiert: November 2016
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