Mors – Blumenpracht und hohe Küsten

Die Insel Mors ist die größte Insel im Limfjord. Sie liegt zwischen dem Nationalpark Thy und der Halbinsel Salling. Das idyllische Nykøbing Mors, der farbenfrohe Jesperhus Blomsterpark, üppig grüne Ferienhaussiedlungen und eine geologisch interessante Steilküste mit Fossilien sind Grund genug, nach Mors zu reisen.

Ferienhäuser in schöner Natur

Blick auf den Feggesund im Norden von Mors

Der Blick über den Feggesund im Norden von Mors

Die Landschaft auf der größten Insel im Limfjord ist überall schön, daher stehen die Ferienhäuser von Mors fast gleichmäßig verstreut auf der Insel. Im Süden nahe dem Sønderby Jachthafen mit dem Café Os 2 stehen die ferienhäuser in Sillerslev. Rund um den HAfen gibt es einen recht breiten Strand.

Auch die Ferienhäuser von Ejerslev an der Nordostküste haben einen kleinen Hafen in der Nähe, hier ist der Strand etwas sandiger als im Süden. Den längsten und besten Sandstrand hat Skarum in der Dråby Bucht. Ferienhäuser gibt es aber nur sehr wenige, doch von Ejerslev ist es nicht weit nach Skarum. Wer es etwas lebhafter mag, kann auch direkt an der sandigen Küste rund um Nykøbing Mors, der Inselhauptstadt, wohnen.

Entlang der Westküste von Mors stehen eigentlich überall Ferienhäuser. Mal zehn Häuser an dieser Küste, dann wieder ein paar Häuser an der nächsten Bucht, alle umgeben von Feldern und sanft hügeligen Wiesen und meist mit Blick auf den großen Sund. Ruhe ist hier garantiert, auch in der Hochsaison. Ganz im Süden schließt die kleine Insel Agerø an, die teilweise als Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist und auch einige Ferienhäuser bietet. Mors ist keine Insel für einen ausgiebigen Strandurlaub oder für abenteuerliche Wanderungen und Mountainbike-Strecken. Hier geht es friedlich und vielleicht ein wenig eintönig zu – doch wo könnte man besser entspannen und seine Gedanken im sanften Wind, dem leisen Plätschern der Wellen und dem Farbspiel der Landschaft treiben lassen?

Spuren der Eiszeit

Aussicht vom Moler Museum auf Mors

Das Moler Museum zeigt steinerne Überreste der Eiszeit

Imposant ist der Norden von Mors, denn hier hat die Eiszeit zwei Steilküsten hinterlassen, die die Landschaft zu einem sanften Hügelgebiet verändern. Hanklit ist die höchste Erhebung der Insel, bis zu 60 Metern fällt diese Tonklippe zum Fjord hinab. Der Ton, aus dem diese Hügel bestehen, heißt Moler. Er ist durchzogen von vulkanischen Aschespuren und sehr reich an fossilen Pflanzen- und Tierresten.

Auf eigene Faust Fossilien ausgraben darf man nicht, doch das Moler Museum, eine Zweigstelle des Mors Museums, bietet geführte Fossilientouren für alle Altersstufen an. Im Museum können interessierte Besucher versteinerte Bäume und urzeitliche Tiere bewundern und einiges über die geologischen Besonderheiten der Region erfahren. Der Moler wird wegen seiner guten Saugfähigkeit abgebaut und zu Katzenstreu oder Ölbindemittel verarbeitet, daher steht unterhalb des Moler Museums eine große Industrieanlage am Fjord.

Der Feggesund trennt Mors von Nordjütland. Mit einer kleinen Fähre kann man hier nach Tofthuse übersetzen und die Vigsø Bucht oder die südliche Jammerbucht an der Nordsee erkunden. In den Sund ragt eine schmale Landzunge, an der die Fähre ablegt. Der Feggesund Kro lädt zu einem gemütlichen Mittagessen ein. Auf der Landzunge ragt der Feggeklit wie eine Insel empor. Schroffe Steilküste und sanft abfallende Wiesen wechseln sich auf kleinstem Raum ab. Von der 23 Meter hohen Aussichtsplattform kann man den Sund in jede Richtung überblicken.

Fast noch schöner ist aber der Blick auf den Felsen von Süden. Die verschiedenen Grün- und Gelbtöne der Felder und Wiesen und das blaugrüne Wasser sind bei strahlendem Himmel ein unvergesslicher Anblick! Auf dem Feggeklit soll Hamlet, der in der nordischen Mythologie Amletus heißt, seinen Stiefvater ermordet haben. Shakespeare lässt die Geschichte im weitaus imposanteren Schloss Kronborg in Nordseelandspielen. An den Ursprung der Tragödie auf Mors erinnert nur ein kleiner Gedenkstein am Klit.

Blumen und Feinkost in Nykøbing Mors

Der gemütliche Hafen von Nykøbing Mors

Der gemütliche Hafen von Nykøbing Mors

Dänemark hat drei Städte, die Nykøbing heißen. Um sie zu unterscheiden, bekam jede Stadt den jeweiligen Inselnamen als Zusatz, Sjælland, Falster und Mors. Im Alltag wird die Insel häufig mit dem Anfangsbuchstaben abgekürzt, Nykøbing Mors wird schlicht zu Nykøbing M.

Im 13. Jahrhundert schon bekam Nykøbing Mors das Marktrecht zuerkannt, seitdem durfte es sich Stadt nennen und wurde zum Handelszentrum. Die mittelalterlichen Gebäude fielen leider fast alle diversen Stadtbränden zum Opfer. Das älteste, noch erhaltene Gebäude war einst das Dueholm Kloster, heute beherbergt es das Mors Museum.

Den größten Aufschwung erfuhr Nykøbing Ende des 19. Jahrhunderts mit der Industrialisierung rund um den Hafen. Heute hat die Stadt etwa 9.000 Einwohner, denen es offensichtlich gut geht. Die Gassen sind gepflegt, die Fußgängerzone ist gesäumt von allerlei Boutiquen und der Hafen ist ein kleines Schmuckstück, in dem man gern sitzt und den Segelbooten zuschaut. Nach dem Bau der Sallingsundsbroen von Glyngøre nach Mors wurde der frühere Fähranleger zu einem florierenden Jachthafen umgebaut. Die Fischkutter sind noch heute im Einsatz. Der Limfjord ist ein ertragreiches Gewässer für Krusten- und Schalentiere. Das Dansk Skaldyrcenter, ein Forschungs- und Informationscenter an der Hafeneinfahrt von Nykøbing, bietet im Sommer regelmäßig Führungen und Bootsfahrten auf dem Limfjord an.

Ein alljährlich Anfang Juni stattfindendes Skaldyrsfestivalzieht Feinschmecker von nah und fern an. Der Eintritt zum Markt ist frei, nur das köstliche Buffet muss man bezahlen, rechtzeitige Reservierung für das Buffet wird empfohlen.

Ein toller Park für die ganze Familie: Jesperhus Blomsterpark

Ein toller Park für die ganze Familie: Jesperhus Blomsterpark

Vor den Toren von Mors liegt der Jesperhus Blomsterpark, ein prächtiger Blumengarten mit einem Kinderzoo, Spielplätzen, Schwimmbad und einer großen Indoorspielhalle. Bastelfreudige Kinder kennen sicher die kleinen, bunten Hama-Perlen, auch als Bügelperlen bekannt. Die kleinen Steckperlen kommen aus Nykøbing, darum erhalten Kinder beim Eintritt in den Blomsterpark eine kleine Geschenkbox mit dem Maskottchen des Parks zum Stecken. Hoffentlich hat Mutti ein Bügeleisen mit in den Urlaub genommen ;)

Über den Beginn der Industrialisierung auf Mors berichtet das Dansk Støberitmuseet in Nykøbing, eine Ausstellung zur Geschichte der bäuerlichen Kultur zeigt der Skarregård in der Nähe des Moler Museums. Beide Museen gehören zum Mors Museum. Im Touristenbüro VisitMors direkt am Hafen bekommt man neben vielfältigen Informationen zur Insel auf Fahrräder, E-Bikes und Kajaks vermietet.

Die Anreise nach Mors ist recht problemlos, denn sowohl von Salling im Osten als auch von Thy im Westen führen stählerne Brücken auf die Insel. Die ältere Vilsundbroen ist eine Klappbrücke, die für große Segler ab und an hochgefahren wird. Romantischer ist die Überfahrt mit der historischen Næssundfærgen nach Hurup Thy oder mit der moderneren Feggesundfærgen nach Norden, beide Routen eignen sich wegen der Lage eher für einen Ausflug als für die Anreise.

Postkarten aus Mors

Schöne Postkarten aus Mors

Schöne Postkarten aus Mors

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Insel Mors
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Aktualisiert: Juli 2017
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