Bitte warten...
0211 – 5800 3060
Täglich 9-13 Uhr, 15-19 Uhr
Janina

Fragen Sie uns

Wir kennen jede Ecke in Dänemark und beraten Sie gerne persönlich. Täglich 9-13 Uhr, 15-19 Uhr.

0211 – 5800 3060

Schreiben Sie uns eine E-Mail

MyFejo

    Von Billund in die Welt hinaus: Legoland

    Eingangstor zum Legoland

    Der erste Lego Freizeitpark weltweit liegt in Billund, etwa anderthalb Autostunden von Flensburg entfernt und gut von allen beliebten Ferienhausregionen an Nord- und Ostsee zu erreichen. Auch das neue Lego House, ebenfalls in Billund, ist ein Wirklichkeit gewordener Kinderzimmertraum!

    Steinchen für Steinchen zum bekanntesten Spielzeugnamen der Welt

    Für alle Familien mit Kindern und für junggebliebene Erwachsene ist der Besuch im Legoland eine Reise in die Welt der Fantasie und der unbegrenzten Möglichkeiten dieser beliebten Spielzeugsteine.

    Mitten in Jütland wurde am 10. August 1932 die Spielzeugfabrik Lego gegründet, deren Baustein eine kleine Revolution im Kinderzimmer auslöste. Ole Kirk Cristiansen, ein Tischler aus Billund, produzierte zunächst Holzautos und klassische Bauklötze.

    Ein patentes System

    1949 entwickelte er einen Kunststoffbaustein, den er später noch einmal perfektioniert und 1958 sogar für 30 Jahre zum Patent anmelden ließ. Mit Noppen auf der Oberseite und passenden Röhren im Baustein ließen sich Oles Steine richtig fest zusammenstecken und schufen damit ungeahnte Möglichkeiten für kreative, bunte Bauwerke.

    Nur echt von Lego

    Heute besitzt, statistisch gesehen, jeder Mensch auf der Welt fast 100 Legosteine. Obwohl es auch andere Firmen gab und gibt, die ein ähnliches Prinzip verwendeten, ist nur Lego damit so berühmt geworden.

    Der Name Lego setzt sich zusammen aus den dänischen Wörtern leg (spiel) und godt (gut). Gut und vor allem viel damit gespielt wurde wohl in jeder Familie. Das raschelnde Geräusch, mit dem man in der großen Kiste nach einem passenden Teilchen sucht und der Schmerz beim Tritt auf ein übersehenes Steinchen mit nacktem Fuß kennt sicher jedes Kind seit vielen Jahren!

    Faszination für jedes Alter

    Legosteine sind ein zeitloses Spielzeug, denn auch die Steine aus den 70ern passen auf ein heute neu gekauftes Klötzchen. Die fortschreitende Spezialisierung der Bauelemente in Lego Sets, die sich nicht mehr universell verwenden ließen, wurde vor einigen Jahren gestoppt.

    Heute bestehen die Lego Sets zum Großteil wieder aus Standardbausteinen. Die Kreationen, die man im Legoland oder im neu eröffneten Lego House besichtigen kann, könnte jeder Tüftler nachbauen – vorausgesetzt, er oder sie verfügt über einen entsprechenden Vorrat an Steinen.

    Fanclubs weltweit

    Echte Freaks, die in ihrer Freizeit ganze Welten erschaffen oder berühmte Schlösser und Wolkenkratzer nachbauen, sind in Lego Fanclubs organisiert. In Deutschland kann man auf 1000steine.de den nächsten Club in der Nachbarschaft finden, Lego selbst unterstützt die sogenannten AFOLs, Adult Fans of Lego, mit einem LEGO Ambassador Network weltweit.

    Diesen Clubs stehen für ihre Konstruktionen große Mengen an Steinen zur Verfügung, ihre Bauwerke sind weltweit als Werbeaktion für Lego oder auch für das Land Dänemark auf Messen und anderen Großveranstaltungen zu bewundern.

    Stein auf Stein im Lego House

    Eine neue Möglichkeit, aus Millionen von Legosteinen Großes zu bauen, bietet das kürzlich eröffnete Lego House in Billund. Hier stehen den Besuchern schier unbegrenzt Klötzchen zur Verfügung, jeder darf aus dem Vollen schöpfen und so lange bauen, wie der Urlaub (und der Rest der Familie) es zulassen.

    Vom Minibyen zum Freizeitpark

    Die Nachkommen des Tischlers Ole hatten in den 1960er Jahren die Idee, einen Freizeitpark zu bauen, basierend auf den Themen der Lego Baukästen. Diese Idee gefiel nicht nur dänischen Kindern! Heute gibt es weltweit acht Legoland Freizeitparks, der neunte Park erfreut ab 2019 die Kinder in und um New York.

    Das erste Legoland in Billund, nur wenige Meter vom Stammsitz der Firma entfernt, öffnete 1968 sein berühmtes Tor. Da Billund in der Mitte zwischen Nordsee und Ostsee liegt, lässt sich fast jeder Ferienhausurlaub in Jütland ohne große Umwege mit einem Besuch im Legoland verbinden. In den dänischen Sommerferien im Juli ist der Park sehr voll, man muss dann viel Geduld mitbrigen. Ruhiger ist es in der Nebensaison.

    Großes ganz klein

    Die Idee, typische Gebäude einer Stadt im Miniaturformat nachzubauen wie im Miniby in Varde oder dem Minibyen Sæby bot sich für Lego geradezu an, daher ist ein Miniland das Zentrum eines jeden Legoland Parks.

    In Billund begann man mit berühmten Straßenzügen aus Kopenhagen wie dem Nyhavn, später entstanden weltweite Attraktionen im Kleinformat wie der Eiffelturm und die Freiheitsstatue, und immer noch wird in Miniatur gebaut. Die neuesten Gebäude sind perfekt anmutende Nachbauten der höchsten Wolkenkratzer der Welt.

    Attraktionen für jedes Alter

    Wenn man das Legoland Billund betritt, führt kein Weg an dieser Keimzelle des Parks vorbei. Kinder werden vermutlich direkt in die kleine Schienenbahn einsteigen wollen, mit der man eine Runde durch diesen Teil des Parks rattert und alle Straßenzüge und Landschaften im gemütlichen Tempo an sich vorbei ziehen sieht.

    Mindestens so spannend und auch schon fast historisch ist die Lego-Verkehrsschule, in der Kinder auf dem Verkehrsübungsplatz ihre erste Führerscheinprüfung ablegen dürfen. Nebenan im Duploland schlüpfen die Jüngsten in die Rolle des bunten Plastikmännchens, um mit der Duplo-Bahn oder dem Duplo-Flugzeug ein paar Runden zu drehen.

    Ausblick vom Legotop

    Doch schneller, höher, weiter gilt auch im Legoland, mit einer Eisenbahnrunde lockt man heute niemanden mehr in einen Freizeitpark. Vom drehenden Aussichtsturm Legotop bekommt man aus 36 Metern Höhe einen Eindruck von der Größe des Areals. Neun Themenwelten gibt es mittlerweile, bis auf das Miniland sind sie auf Grundlage eines Legosystems gestaltet.

    Als Legomännchen durch die Fantasiewelten

    Dass die meisten Kinder diese Systemkästen kennen, macht den besonderen Reiz des Parks aus: Man übernimmt die Rolle des Legomännchens und befindet sich mitten in der Westernwelt Legoredo, in der Ninja World oder im Knights Kingdom.

    Alle Gebäude, Fahrzeuge, Figuren und Pflanzen sind selbstverständlich aus Legosteinen oder zumindest in Lego-Optik gebaut. Der Wilde Westen im Legoredo gehört zu den ersten Themenwelten, ältere Leser haben vielleicht noch das Lego-Indianerstirnband mit Feder in ihrer Erinnerungskiste. Bei den Piraten geht es ziemlich nass zu, Wechselkleidung im Gepäck ist hier ganz sinnvoll!

    Sturzflug mit dem Flying Eagle

    Zu jeder Themenwelt gehört eine Achterbahn oder eine Geisterbahn. Der X-trem Racer im Adventure Land ist wahrscheinlich beides, denn in einer dunklen Passage stürzt der Racer unverhofft in die Tiefe! Noch mehr Nervenkitzel verspricht der neue Flying Eagle, der aus sagenhaften 12 Metern Höhe abstürzt.

    Abenteuer rund um die Welt

    Bei den Ninjas gibt es keine Achterbahn. Hier ist Geschicklichkeit gefragt, man muss sich zwischen Laserstrahlen hindurchschlängeln oder sich an Coles Kletterwand nach oben hangeln, um das Ziel zu erreichen. Schnelle Reaktionen sind auch im Polar Land hilfreich, wo man sich zum Ice Pilot ausbilden lassen kann.

    Nicht ganz so spannend, auch wenn immer lange Besucherschlangen vor der Tür stehen, ist das Haunted House, eine Art Geisterbahn, die nicht auf Anhieb als Lego-Bauwerk zu erkennen ist. Für den Bau dieses Gruselabyrinths mussten alte Anlagen abgerissen werden. Die Grundfläche des Legolands ist durch die Lage mitten in Billund begrenzt und komplett bebaut.

    Bis in die Tiefen der See

    Eine Oase der Ruhe ist die Unterwasserwelt Altlantis, die in die Gebäude der früheren Innenausstellung gezogen ist. Der Aquarienbetreiber Sea Life pflegt die Becken mit kleinen Haien, Rochen und Clownfischen.

    Lego hat die passenden Taucher dazu gebaut und mit einem U-Boot in die Tiefe geschickt. Die lustigen Pinguine im Polar Land sind ebenfalls echt.

    Praktische Informationen

    Wenn der Urlaubstermin es zulässt, sollte man seinen Besuch nicht unbedingt am Wochenende und innerhalb der dänischen Ferien planen, das verkürzt die Wartezeiten vor den Attraktionen. Alle Fahrgeschäfte, Rundfahrten und Spielangebote sind im Eintrittspreis enthalten, der so hoch ist, dass man möglichst viel dafür bekommen möchte.

    Ein Parkplatz auf den großen Flächen direkt vor dem Freizeitpark kostet extra, das Ticket gilt für den ganzen Tag. Für einen Besuch im Legoland sollte man mindestens 4-5 Stunden einplanen. Im Sommer hat der Park bis zu elf Stunden täglich geöffnet, im Frühjahr und Herbst sind es acht bis zehn Stunden, im Winter hat das Legoland geschlossen.

    Zwischen den Themenwelten laden reichlich Imbissbuden, Restaurants und Picknickplätze zu einer Pause ein. Essen darf man selbstverständlich mitbringen, doch Pommes in Lego-Form wird man seinen Kindern nur schwer verweigern können. Kinderbuggys bekommt man am Eingang, dafür muss ein Pfand per Kreditkarte hinterlegt werden. Rauchen ist übrigens nur in versteckten Ecken, fernab von allen Kindern, erlaubt. Hunde dürfen kostenlos mit ins Legoland, müssen aber an der Leine geführt werden.

    Grenzenlos kreativ im Lego House

    Lego zeichnet sich aus durch eine schier unbegrenzte Flut neuer Ideen, sowohl in der Entwicklung von Bausystemen als auch in der ständigen Weiterentwicklung des Geschäftskonzeptes. Typisch dänisch halt ;)

    Die Eröffnung von neuen Lego Freizeitparks wird seit Ende 2017 getoppt vom Lego House. Derzeit ist es noch einmalig, aber man darf gespannt sein, in welcher Stadt weltweit das nächste Haus dieser Art eröffnet wird!

    Das Lego House steht im Zentrum von Billund, gegenüber der ehemaligen Firmenzentrale am Systemvej – die Adresse könnte nicht passender sein. Entworfen hat es das dänische Architektenbüro BIG.

    Eine naheliegende Wahl, denn Bjarke Ingels ist bekannt für seine spielerische Herangehensweise an große Bauvorhaben. Bestimmt hat er als Kind schon für seine späteren Entwürfe mit Lego geübt!

    Öffnungszeiten und Tickets

    Das Legoland ist leicht und schnell über die E45 zu erreichen und liegt nur rund 1½ Autostunden von Flensburg entfernt. Der Freizeitpark ist von Ende März bis Ende Oktober geöffnet. Im Juli und am Wochenende ist der Park deutlich voller als in der Nebensaison.

    Lieber Dänemark-Fan,

    du wolltest gerade nach einem Ferienhaus auf fejo.dk schauen, entweder mit dem Internet Explorer oder auf deinem iPad.

    Leider wirst du feststellen, das unsere Seite nicht richtig dargestellt wird. Immer weniger Internetnutzer verwenden die alten iPads oder den Internet Explorer, der schon 2015 von Microsoft in Rente geschickt wurde. Deshalb habe ich mich dafür entschieden habe, diese nicht weiterhin zu unterstützen.

    Unsere Seite funktioniert in den neusten Versionen von Firefox, Chrome, Safari und Microsoft Edge perfekt, also bitte zu einem dieser Browser wechseln.

    Falls dir das nicht möglich ist oder du Hilfe benötigst, schick mir bitte eine Mail: [email protected]. Oder kontaktiere unsere Kundenbetreuung direkt unter 0211 – 5800 3060.

    Gemeinsam können wir sicherlich eine Lösung finden.

    Henrik Ranch
    Geschäftsführer
    fejo.dk