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Kopenhagen mit Kindern

Skulptur Kleine Meerjungfrau

Ein Ausflug mit Kindern nach Kopenhagen ist nicht nur wegen der Kleinen Meerjungfrau verlockend. Die Stadt ist absolut familienfreundlich! Kindgerechte Museen, Parks und Spielplätze heißen Kinder willkommen.

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Karte

Kinderfreundlich, egal wo man hinschaut

Kinder prägen wie in kaum einer anderen Metropole das Stadtbild von Kopenhagen. Sie liegen gemütlich im Gepäckraum der Christiania Bikes, schlummern in altmodischen Kinderwagen, toben durch die Spielplätze der öffentlichen Parks oder durch die Kinderabteilung in fast jedem Museum. Wickelräume und Spielzimmer in Einkaufszentren oder Kaufhäusern sind selbstverständlich und einen Kinderstuhl sucht man in keinem Café vergeblich.

Mit dem Cargobike durch die Stadt

Wer Kopenhagen mit dem Fahrrad erkunden möchte, könnte ein Cargo-Bike mieten, in dem Kinder bequem Platz nehmen und sich durch die Stadt kutschieren lassen können, so wie tausende Kopenhagener Kinder jeden Morgen. Cargobikes gibt es zum Beispiel bei Baisikeli in der Ingerslevgade am Bahnhof Dybbølsbro oder bei Copenhagen Bicycle am der Havnegade, gegenüber vom Nyhavn.

Wir haben zahlreiche Tipps für einen Ausflug nach Kopenhagen mit Kindern zusammengestellt. Einige Attraktionen richten sich speziell an Kinder, andere haben zumindest einen kleinen Bereich für Kinder oder verschiedene Mitmachangebote für junge Gäste.

Tierisches, spannende Museen oder einfach nur Spaß haben?

Schon vorab sollte man sich mit der Familie besprechen, was man in der Stadt erleben will. Mit bummeln, Eis essen oder königliche Schlösser anschauen kann man schon einen ganzen Tag verbringen, aber dann verpasst man die tollen Ausflugziele, die wir hier vorstellen.

Alle Kinder lieben Tiere! Sowohl das National-Aquarium als auch der Kopenhagen Zoo wurden von berühmten Architekten mitgestaltet. Das Zoologische Museum wartet noch auf die Fertigstellung seiner neuen Heimat, sehenswer ist es aber auh in den alten Räumen.

Experimentieren und erforschen

Die Naturgesetze erforschen oder das Weltall erkunden kann man ebenfalls in Kopenhagen. Sogar die Fahrt mit der Metro ist für Kinder ein Erlebnis, wenn man ganz vorne sitzt! Jedes Museum der Stadt hat eine Ecke für Kinder, sogar eine ganze Abteilung für Besucher ab fünf Jahren gibt es im Dänischen Nationalmuseum.

Spielen und toben

Auch im Tivoli gibt es Fahrgeschäften im Miniaturformat, speziell für Kinder. Nicht so berühmt, dafür wesentlich günstiger ist der Park Bakken am Stadtrand. Und dann sind da noch die tollen Spiel- und Sportplätze überall. Allein dafür lohnt sich der Ausflug – wer noch etwas anderes von Kopenhagen sehen will, sollte nicht unbedingt mit einem der unten beschriebenen Spielplätze beginnen ;)

Das Aquarium "Den Blå Planet"

Den Blå Planet heißt das größte dänische Aquarium in Kastrup, einem Vorort von Kopenhagen auf der Insel Amager. Die Form des silbernen Baus direkt Strandist einem Wasserstrudel nachempfunden. Der Eintritt (ab drei Jahren) ist nicht günstig, lohnt sich aber allein wegen der geheimnisvollen Stimmung im Gebäude.

Besonders spektakulär präsentiert sich das riesige Ozeanbecken mit Haien und Rochen, unter dem ein gläserner Tunnel einen ganz ungewöhnlichen Blick auf die Fische ermöglicht. Wenn der Rochen gemächlich am Tunneldach entlang gleitet, ist er fast zum Anfassen nah.

Exotische Fische und ein Picknickplatz am Meer

Exotisch geht's im Regenwald zu - hier schwimmt zum Beispiel der Arapaima, ein riesiger, fast urzeitlich wirkender Süßwasserfisch aus dem Amazonas. Für gruseliges Schaudern sorgen eine dicke Anakonda, Krokodile oder Piranhas. Nemos und Seepferdchen wohnen hier selbstverständlich auch.

Es gibt ein Restaurant und eine Hot Dog-Bude mit Meerblick, draußen kann man Krabben fischen oder picknicken. Von der Terrasse sieht man die Flugzeuge am Airport starten und landen.

Strandvergügen um die Ecke

Noch Energie übrig? Der Amager Strandpark und der Kastrup Strand, zwei künstlich angelegte Bade- und Sportanlagen, liegen nur wenige Meter entfernt und laden zum Toben und Baden ein.

Der Kopenhagener Zoo

Der Zoo von Kopenhagen Zoo liegt im Frederiksberg Park und dem Park Søndermarken auf einem kleinen Hügel. Schon von weitem sieht man den hölzernen Aussichtsturm am Eingang. Es ist der älteste Zoo in Dänemark und ein beliebtes Ausflugsziel für dänische Familien, Kindergärten und Schulklassen. Die beiden Parkbereiche sind durch einen Tunnel miteinander verbunden.

Das Elefantenhaus hat Norman Foster entworfen, das Panda Haus entwarf die Bjarke Ingels Group. Die Hauptattraktion sind natürlich die Tiere. Es gibt Pandabären, Eisbären, Rentiere, Löwen, Giraffen und Elefanten, Erdmännchen und Schildkröten, Kamele, Okapis, Nilpferde und und und …

Im südlichen Parkbereicht liegt der Kinderzoo mit zahlreichen Bauernhoftieren zum Streicheln, einem großen Spielplatz und Picknickplätze. Alles ist sehr übersichtlich und man kann die Tiere wirklich aus nächster Nähe beobachten. Vom Turm hat man eine wunderbar Aussicht über die ganze Stadt. Fall der Akku vom Handy leergeknipst ist, kann man es kostenlos im i-charger deponieren und aufladen.

Kostenloser Einblick aus dem Park

Wenn man Spaß an Zoologischen Gärten hat, lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, besonders wegen der schönen Lage. Möchte man nur mal einen Blick hinein werfen, kann man das kostenlos vom Frederiksberg Park ins Elefantengehege, vom Søndermarken ist ein Teil des Zauns am Antilopengelände durch eine Glaswand ersetzt worden.

Parken kann man am Roskildevej, ein Bus hält direkt vor der Tür und die nächste Metro- sowie eine S-Bahn-Station liegen am anderen Ende des Frederiksberg Parks.

Der Tierpark Jægersborg Dyrehave

Das ehemals königliche Jagdgelände Dyrehave nördlich von Kopenhagen ist ein sehr weitläufiger Landschaftspark, in dem sich der Wildbestand äußerst zutraulich aus nächster Nähe zeigt.

Wo sich früher König Frederik III mit seinen Gästen beim Jagen vergnügte, liegen heute mehr als 2.000 Rehe, Hirsche und Böcke entspannt und unbehelligt unter den Bäumen.

Es gibt keine Zäune und viele Rad- oder Wanderwege, immer wieder mit wunderbarem Meerblick. Die imposanten, bis zu 300 Jahre alten Bäume eigenen sich bestimmt auch hervorragend als Kletterbäume. Die sogenannte Eremitage ist ein Lustschloss am höchsten Punkt des Parks.

Vor dem Dyrehave liegt Klampenborg Strand, einer der besten Sandstrände rund um Kopenhagen.

Mit der Kutsche durch den Park

Am Bahnhof Klampenborg warten Pferdegespanne, mit denen man eine gemütliche Runde durch den Wald fährt, bevor man am Eingang zum Vergnügungspark Bakken aussteigt. Mehr zu diesem Freizeitpark steht weiter unten im Text.

Eine naturhistorische Schatzkammer

Das Naturhistorische Museum gehört zur Universität Kopenhagen. Es besteht aus drei Austellungen, die irgendwann in den nächsten Jahren in einem neu errichten Gebäude zusammengefügt werden. Spannend für Kinder ist vor allem das Zoologische Museum, derzeit noch am Jagtvej in der oberen Etage des Instituts für Biodiversität.

Kinder, die sich für Knochen, Dinosaurierer und Forschung interessieren, dürfen in einem Raum zahlreiche Skelette und ausgestopfte Tier untersuchen, mit der Lupe genauer betrachten oder ein Pferdeskelett zusammensetzen.

Die Ausstellung selber zeigt zahllose Exponate von der Muschelsammlung von Hans Christian Andersen über ein Dino-Skelett, das zwei Jugendliche in Amerika fanden bis zu einer Reise mit Darwin durch die Evolution. Auch Dioramen über die Tierwelt von Pol zu Pol oder den größten Bernstein, der je in Dänemark gefunden wurden, kann man bewundern.

Das Geologische Museum, derzeit im Botanischen Garten in einem Altbau beheimatet, zeigt eine große Meteoriten- und Mineraliensammlung und eine beeindruckende Insektensammlung. Die Eintrittskarte für das Zoologische Museum gilt auch für das geologische Museum und für das Palmenhaus im Botanischen Garten. Hinter dem Palmenhaus wird am neuen Museumkomplex gebaut, das die naturhistorische Sammlung verinen wird.

Ein ganzes Haus voll Experimente

Das Experimentarium am Tuborg Havnvej in Hellerup, nördlich von Østerbro, ist eine Art Forschungsstation für Wissbegierige jeden Alters. Die Zielgruppe sind aber Kinder. Die S-Bahn-Station Hellerup liegt in der Nähe, der Bus 1A hält am Tuborg Havvej. Parken kann man direkt am Gebäude.

Der menschliche Körper und die Sinne, physikalische Phänomene, Energie, Schiffahrt, Sport – es gibt fast nichts, was hier nicht erforscht und entdeckt werden kann. Das Experimantarium erstreckt sich über drei Etagen, jede widmet sich einem anderen Fachgebiet. Es empfiehlt sich, außerhalb der Schulferien nachmittags zu kommen, denn bis etwa 14 Uhr tummeln sich hier Schulklassen und es ist etwas unübersichtlich.

Die Beschriftungen sind zwar auf Dänisch und Englisch, aber die meisten Experimente sind selbsterklärend. Falls nicht, findet sich immer jemand zum Fragen.

Waterfront Shopping

Anschließend kann man noch ein bisschen die moderne Architektur bewundern. Tuborg Havn ist ein neu gebautes Viertel mit schicken Wohnhäusern, dem Einkaufszentrum Waterfront und großen Jachten im Hafenbecken.

Der Duft der großen, weiten Dieselwelt

Für größere Kinder gibt es noch ein interessantes, technisches Erlebnismuseum: das Diesel House im Kraftwerk Ørsted am Sydhafen, hinter dem großen Einkaufzentrum Fisketorvet. 1933 wurde der gewaltige Dieselmotor in Betrieb genommen, damals der größte seiner Art.

Bis 2004 hat er in Spitzenzeiten die Stromversorgung von Kopenhagen unterstützt. Heute wird er jeden Donnerstag angeworfen, doch auch an allen anderen Tagen kann man mit den Museumsbetreuern fachsimpeln, über Rudolf Diesel, Motoren im Allgemeinen und vor allem über die Geschichte der Motorenfabrik Burmeister & Wain, die mit Diesels Technik effiziente Schiffsmotoren für die ganze Welt konstruierten.

Hausboote und Hochhäuser

Sydhavn ist ein Neubaugebiet zwischen Vesterbro und dem Hafen, zwischen den neuen Wohnblocks liegen auch romantische Hausboote am Kai. Das Kraftwerk sieht man schon von Weitem, das Diesel House steht etwas versteckt im hinteren Bereich der Anlage. In der Halle riecht es immer ziemlich nach Diesel, auch wenn der Motor nicht läuft. Aber für manch einen ist das vielleicht der Duft der großen weiten Welt! Der Eintritt ist frei.

Eine virtuelle Reise ins All

Eine anderes, wissenschaftliches Ausflugsziel, zumindest für größere Kinder, die schon ein wenig Englisch können, ist das Tycho Brahe Planetarium am Ufer der Kopenhagener Seen. Tycho Brahe war der größte, dänische Astronom. Er beobachtete im 16. Jahrhundert eine Supernova, noch bevor es Teleskope gab. Sein Instrument war ein Mauerquadrant und vermutlich hatte er sehr gute Augen!

Ein Mauerquadrant, Modelle verschiedener Satelliten sowie Computerspiele rund ums Weltall und die Raumfahrt erklären die Weiten unseres Universums.

Kino in 3D

Zum Besuch gehört eine Filmvorführung im großen Kinosaal, zum Teil in 3D. Über das Kinoprogramm kann man sich vorab online informieren.

Die Auswahl der Filme reicht von Dokumentationen über Naturwunder der Erde über Dinosaurierfilmen bis zu virtuellen Reisen ins Weltall, die englische Tonspur hört man über Kopfhörer. Ein Film ist im Eintritt enthalten, ein zweiter kostet 50 % des normalen Preises. Für kleinere Kinder gibt es eine Spielecke mit einem großen Weltraumbahnhof von Playmobil.

Die Kinderabteilung im Dänischen Nationalmuseum

Das Dänische Nationalmuseum besteht aus mehreren Museen, die über ganz Dänemark verteilt stehen. Im Hauptgebäude zwischen dem Rathaus und Schloss Christiansborg im Zentrum von Kopenhagen gibt es eine eigene Abteilung für junge Gäste, das Kindermuseum.

Es ist ein Art Spielplatz für Kinder ab fünf Jahren, alles anfassen ist ausdrücklich erwünscht. Ein Klassenraum wie in den 1930er Jahren, eine libanesicher Markt oder die mittelalterliche Burg laden zum Rollenspiel ein. Museumsmitarbeiter helfen dabei und haben noch ein paar Überraschungen parat.

Ein Knopf gegen Langeweile

Ebenfalls Überraschendes passiert beim Drückem des "Kedsomhedsknappen", dem Knopf gegen Langeweile. Davon gib es mehrere im ganzen Museum, sie sind am Wochenende aktiv. Was passiert, wenn man den drückt, wird vorher nicht verraten! Auch die vielen Puppenhäuser oder die Verkleideecke im ersten Stock finden Kinder sicher spannend.

Kinder haben freien Eintritt, ein Erwachsener mit Kind zahlt einen reduzierten Eintritt.

Naturerlebnis am Stadtrand

Vor den Toren der Stadt südlich vom Stadtteil Ørestad liegt das Amager Naturcenter. Es lohnt sicher nicht, dafür nach Kopenhagen zu fahren, aber wenn man schon mal da ist und die Sonne scheint, ist es vielleicht genau der richtige Ort für einen Nachmittag im Grünen.

Auf dem Weg dorthin kann man sich an moderner Architektur und familienfreundliche Wohnanlagen informieren, davon gibt es reichlich auf Amager.

Zugführer spielen in der Metro

Schon die Anfahrt mit der Metro ist spannend. Die Tunnel sind beleuchtet und auf Amager fährt die Bahn oberirdisch. Man durchquert mit der M1 eine neu erbautes Stadtviertel, dass wegen der recht spektakulären Bauten wie aus einem Science-fiction-Film erscheint.

Da die Bahn vollautomatisch fährt, gibt es auch vorn Fenster und Sitzplätze. Wo sonst der Lockführer sitzt, können Kinder am aufgeklebten Schaltpult den Wagen steuern, die Türen öffnen oder die Weichen stellen.

Zwischen Wald und Wiesen

An der Endstation geht es dann parallel zu den Schienen, bis es nicht mehr weitergeht – und schon steht man mitten auf der Wiese. Ein großes Holzboot zieht die Blicke auf sich und lädt zum Klettern ein. Einige Meter weiter liegt dann das Naturcenter. Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Mitmachangebote.

Das Center verleiht Räder, Fahrradanhänger und Kinderräder. Damit kann man zu einem der vielen Picknickplätze radeln, Beeren sammeln oder ein Lagerfeuer entfachen, Feuerholz gibts im Center. Im Sommer hat es bis 17 Uhr geöffnet, das kleine Café noch etwas länger.

Die vergessenen Riesen

Ganz im Süden von Kopenhagen bei Ishøj, wo auch das Kunstmuseum Arken steht, verstecken sich sechs Holzriesen im Wald: De Seks Glemte Kæmper. Eine Schatzkarte aus dem Visitor Center hilft, die sechs Skulpturen zu entdecken.

Arbeit zu Wasser und zu Land

Dort, wo die königliche Jacht Dannebrog vertäut ist, hat die Marine eine eigene Insel, Nyholmen. Hier liegen auch einige ausrangierte Schiffe am Kai, die man besichtigen darf.

Nyholmen liegt gegenüber vom Schloss Amalienborg und ist über Christianshavn zu erreichen. Das Areal ist trotz Schranken frei zugänglich, vor allem, um im Sommer die große Fregatte Peder Skram zu besichtigen.

Die Peder Skram wird von einem Verein rüstiger Seebären gepflegt, die sich immer über interessierte Besucher freuen.

Ein Arbeiterleben im letzten Jahrhundert

Die eigentliche Ausstellung im Arbeitermuseumin der Nähe der Torvehallerne ist für Kinder eher uninteressant, das Museum beschäftigt mit dem Leben der Arbeitergesellschaft des letzten Jahrhunderts, präsentiert in einem Gewerkschaftsgebäude von 1879.

Was Kindern sicher Spaß macht, ist das altmodische Café mit "Kaltem Hund" und ähnlichen Leckereien aus den 50er Jahren sowie die bespielbare Arbeiterwohnung im Kleinformat. Mit dem dazugehörigem Kaufladen und einem Klassenzimmer lässt sich hier das Leben der Großeltern wunderbar nachspielen. Passende Kleidung und Zubehör gibt es natürlich auch! Der Eintritt für Kinder ist frei.

Achterbahn und Nervenkitzel - Tivoli

Der Vergnügungspark Tivoli mitten im Zentrum von Kopenhagen ist ein Muss mit Kindern, auch wenn es kein ganz billiges Vergnügen ist. Für jüngere Kinder gibt es hier kleine Ausgaben der großen Attraktionen wie dem Freifallturm, die wesentlich spannender sind als ein gewöhnliches Kinderkarussell.

Der Tivoli ist nicht nur ein Freizeitpark, sondern vor allem ein unglaublich schöner und je nach Jahreszeit bunt illuminierter Erholungspark mit einer Vielzahl von Restaurants für jede Preisklasse.

Der Park hat inzwischen fast das ganze Jahr über geöffnet und es gibt vergünstigte Eintrittskarten, wenn man die Fahrgeschäfte nicht unbedingt nutzen möchte. Musicalfans sollten sich vorab einmal den Veranstaltungskalender anschauen, es gibt auch Familienprogramme, für die man kein Dänisch sprechen muss.

Bunte Fische Fische im Tivoli

Direkt unter dem großen Konzertsaal gibt es ein tolles Aquarium. Mit etwa 1.600 Fischen ist es das größte Salzwasseraquarium Nordeuropas.

Gemütlich schon seit vielen Jahren: Bakken

Der Eintritt in den Vergnügungspark Bakken im Vorort Klampenborg ist frei, man zahlt nur für die Fahrgeschäfte. Vom Bahnhof Klampenborg kann man sich mit der Pferdekutsche zum Eingang fahren lassen, zu Fuß ist es aber auch nicht sehr weit.

Bakken ist der älteste Vergnügungspark der Welt. Vor 425 Jahren entstanden die ersten Buden für das Volk. Ausländische Touristen kommen seltener vorbei, es ist ein klassisches Ausflugsziel der Kopenhagener. Sonntags wandern sie erst durch den schon erwähnten Dyrehave und verbringen dann den Nachmittag im Bakken.

Mit der Rutschebanen hoch hinaus

Berühmt ist die Rutschebanen, vermutlich die größte Holzachterbahn der Welt. Sie wurde 1932 gebaut und ist 800 Meter lang. Keine Angst, das Holz wird ab und an erneuert! Wer es kleiner liebt, steigt in die Wilde Maus oder die Wasserrutsche.

Im Winter empfängt der Weihnachtsmann Besucher und im Sommer gibt es Pantomime in Pierrots Theater. Kinderfreundlich sind auch die Preise für Verpflegung, zum Beispiel in der Bude, die jedes Gericht und jedes Getränk für 25 DKK anbietet, egal ob Pommes, Würstchen, Kaffee oder Limonade.

Spielplätze in Kopenhagen

In Kopenhagens Zentrum gibt es an jeder Ecke einen Park und in jedem Park mindestens einen Spielplatz. Der Eintritt ist natürlich immer frei. Im Ørstedsparken an der Nørre Voldgade liegt der Spielplatz versteckt im Grünen, vom kleinen Café mit großer Terrasse habt man alles im Blick und kann hier einen entspannte Mittagspause verbringen. Im Kongens Have rund um das Schloss Rosenborg gibt es einen Bolzplatz und ein umzäuntes Areal für kleinere Kinder.

Hinter dem SMK, der dänischen Nationalgalerie, liegt die Østre Anlæg. Hier gibt es kein Cafe, dafür ist der Spielplatz mit einem Bolzplatz und großen Hängematten auch attraktiv für ältere Kinder.

Kopenhagens größter Park ist der Fælledparken im Stadtteil Østerbro. Um die riesige Spiel- und Liegefläche herum verteilen sich mehrere Spielplätze für alle Altersstufen. Im Sommer erfreut sich der Wasserspielplatz großer Beliebtheit.

Für junge und auch ältere Bewegungskünstler gibt es gleich zwei Skateplätze im Fælledparken: einen gigantischen Skaterpark für Boards und Bikes und einen etwas kleineren für Cityroller. Die fahrbaren Untersätze müssen sie allerdings mitbringen. Kleinere Kinder werden den Turmspielplatz lieben, auf dem drei markanten Kopenhagener Türme im Kleinformat stehen. Vor diesem Platz steht ein Schnullerbaum - nicht mehr benötigte Nuckel hängen dort, liebevoll verpackt, in den Zweigen.

Leb wohl, Schnuller

Einen ziemlich großen Schnullerbaum gibt es auch im Frederiksberg Park. Falls der Abschied vom Schnuller gerade Thema ist, sollte man bunte Bänder und eine Tüte einpacken, um die Nuckel hier in den Baum zu hängen, damit sie nicht so allein sind oder gar einfach entsorgt würden.

Fitnessplatz mit herrlicher Aussicht

Eine ganz besondere Spielfläche wurde im Stadtteil Nordhavn eröffnet: Auf dem Dach eines achtstöckigen Parkhauses wartet der Spiel- und Fitnessplatz Konditaget Lüders. An der Außentreppe kann man seinen Fitnessgrad testen, denn eine Stoppuhr zählt die Sekunden, bis man oben oder wieder unten ist.

Trampoline, Kletterseile, Hinkekästchen am Boden – der Platz ist wirklich toll und ein Spaß für jedes Alter. Seine besondere Lage begeistert mit einer wunderbaren Aussicht. Das Parkhaus, auf dem der Platz liegt, steht hinter den imposanten Portland Towers direkt am Meer.

Skaten in Portland

Vor den benachbarten Portland Towers gibt es auch noch eine kleine Skaterbahn. Die auffälligen, runden Türme waren einst die Silos einer Zementfabrik in Aalborg. In Kopenhagen wurden sie zu Bürotürmen umgestaltet.

In der Touristeninformation bekommt man eine Broschüre mit allen öffentlichen Spielflächen in der Stadt, online muss man nach dem Stichwort legeplads suchen.

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