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Wonderful, wonderful: Kopenhagen

Die wunderbare dänische Hauptstadt Kopenhagen liegt im Osten von Nordseeland, wo deutsche Urlauber nicht unbedingt ihre Ferien verbringen. Aber Dänemark ist ein kleines Land. Selbst vom Holmsland Klit an der Nordsee kann man einen Tagesausflug per Bus in die Hauptstadt buchen und wird feststellen, dass ein Tag viel zu kurz ist für diese tolle Stadt! Kinder dabei? Unbedingt auch unsere Tipps im Artikel Kopenhagen mit Kindern lesen.

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Aktualisiert: Mai 2018
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Ausgezeichnet: Die lebens- und liebenswerte dänische Hauptstadt

Blick über Kopenhagen vom Kirchturm

Kopenhagen von oben: Eine entspannte City am Meer

Wer nach Kopenhagen fährt, lässt am besten sein Auto zuhause, packt Sonnenbrille und eine wasserfeste Windjacke ein und macht sich vom Bahnhof aus direkt auf den Weg zum nächsten Fahrradverleih. Das Fahrrad ist hier, neben dem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, das perfekte Transportmittel.

In Dänemarks Hauptstadt gibt es keine Hochhausschluchten oder mehrspurige Autoschlangen im Dauerstau, hier fährt man Fahrrad. Statistisch gesehen besitzt jeder Kopenhagener mindestens ein Fahrrad und nutzt dieses auch täglich, die breiten Radwege und Fahrradbrücken zeigen, dass die Stadtplanung das berücksichtigt. Stau gibt es in der Rush Hour also eher auf den Radwegen, weshalb man als Urlauber nicht unbedingt zu dieser Zeit seine erste Fahrradtour starten sollte. Wenn die Wege dann frei sind, ist es ein Vergnügen, durch die Stadt zu radeln, nicht zuletzt wegen der kurzen Entfernungen zwischen den Stadtteilen und den hyggeligen Cafés überall.

Kopenhagens Zentrum präsentiert sich als ein gelungener Mix aus alter Bausubstanz und moderner Architektur, umgeben von unzähligen Grünanlagen mit spielenden Kindern und entspannten Erwachsenen. Überall atmet der Gast die saubere Luft und spürt die Nähe zum Wasser, sei es der Hafen oder einer der vielen Seen. Großstädtische Hektik erlebt man nur auf der Einkaufsmeile Strøget und an den touristischen Hotspots, wenn gerade eine Ladung Kreuzfahrer an Land gegangen ist. Die Kopenhagener selbst wirken, als säßen sie den ganzen Tag auf dem Fahrrad, im Liegestuhl oder im Park und genössen das Leben. Die Balance zwischen leben und arbeiten scheint hier so ausgewogen zu sein, dass man als Gast ein wenig neidisch wird.

Innenhof mit Gartenmöbeln in Christianshavn

Schöner Wohnen, mitten in Kopenhagen!

Das moderne Kopenhagen hat einen sehr traditionellen Kern, sowohl in der Lebensweise als auch in der Architektur. Die historische Altstadt zwischen Rådhuspladsen, dem malerischen Nyhavn und dem königlichen Wohnsitz Schloss Amalienborg sowie der gegenüberliegende Stadtteil Christianshavn sind während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg fast komplett erhalten geblieben.

In der Altstadt wechseln sich bürgerliche Stadthäuser, bunte Fachwerkgassen und historische Prachtbauten ab. Die vereinzelten Neubauten fallen kaum auf. Da die Schlösser eher bescheiden wirken und alle Plätze von Leben erfüllt sind, selbst der Rathausvorplatz und der breite Schlossplatz vor Schloss Amalienborg, empfindet man als Besucher eine tiefe Dankbarkeit den Stadtplanern und -lenkern gegenüber: Danke, dass ihr aus eurer Stadt keine adelige Trutzburg, kein Jetset-Treff und kein Finanzzentrum gemacht habt, sondern sie für und mit euren Bürgern lebenswert gestaltet!

Kopenhagen ist eine Hafenstadt, sinngemäß bedeutet der Name einfach "Kaufmannshafen". Der Innenhafen zieht sich wie ein breiter Fluss mitten durch die Stadt. Seine Wasserqualität ist so gut, dass darin fleißig gebadet wird, vorzugsweise in den schicken Hafenschwimmbädern. Der neue Gewerbehafen liegt außerhalb an der Ostküste, aber die Ausflugsschiffe, die Königliche Marine und die gelben Wasserbusse kreuzen in Sichtweite und sorgen zusammen mit den Freizeitkapitänen und Kajakfahrern für bunte Farbflecken im plätschernden Blau.

Die gelb-blaue Fähre in Kopenhagen, genannt Wasserbus

Der Wasserbus gehört zum öffentlichen Nahverkehr

Kopenhagen als Wohnort bekam in den letzten Jahren viele Titel verliehen: Grünste Hauptstadt, Lebenswerteste Stadt, Hauptstadt der glücklichsten Europäer. Einen großen Beitrag dazu leistet sicher die gute Luft. In einem relativ kleinen Stadtgebiet mit nur einer halben Million Einwohnern und kurzen Entfernungen ist es leicht, Energie und Abgase zu sparen. Vor allem sind Autos so teuer, dass die Bürger schon aus Kostengründen lieber Rad fahren. Aber es gehört auch eine gewisse Grundhaltung dazu, wenn autofreie Mobilität ein Lebenskonzept und nicht nur eine Notlösung wegen Geldmangel ist.

Der Stadtentwicklungsplan Fingerplanen aus den 1940er Jahren gilt noch heute: Öffentlicher Nahverkehr bildet die Grundlage der innerstädtischen Mobilität. Der Abstand zwischen Wohn-, Arbeits- und Grünflächen soll so kurz wie möglich gehalten sein. Kopenhagens Grundriss erinnert an eine Hand mit gespreizten Fingern, zwischen denen die Stadtteile mit ihren Wohn- und Freizeitflächen angeordnet sind.

Die Handfläche bildet das Indre By (Innenstadt), nach außen zeigen die Straßen Vesterbrogade, Åboulevard, Fredensgade und Østerbrogade, dazwischen liegen die äußeren Stadtteile. Die Kopenhagener Seen, ein Teil der ehemaligen Wallanlagen, bilden einen grünen Naherholungsstreifen zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen.

Eine weitere Entscheidung aus den 60er Jahren prägt Kopenhagen bis heute: Im Zentrum darf kein Gebäude höher hinaufragen als die Kirchtürme. Was heutzutage in der Höhe fehlt, steht an Grundfläche zur Verfügung. Seit der innerstädtische Hafen an Bedeutung verloren hat, ist viel Platz für Freizeit, Kultur und jede Menge Neubauten.

Gut gefüllte Fahrradständer in Kopenhagen

Das Fahrrad ist einfach ein Muss in Kopenhagen

Berühmte, öffentliche Beispiele sind der Anbau der Königlichen Bibliothek, das neue Schauspielhaus oder die mächtige Königliche Oper. Und es wird weiter gebaut, noch ist Platz im Stadtgebiet. Eine Dauerbaustelle bis 2019 ist Erweiterung der Metrolinien und stadtauswärts entwickeln sich neue Wohngebiete im Sydhavnen, Nordhavnen, im Carlsberg Byen oder in Ørestad auf Amager. Wer sich für moderne Architektur und neue Wohnanlagen interessiert, wird hier viele Inspirationen bekommen.

Die umweltfreundliche Architektur trägt dazu bei, dass Kopenhagen sein selbstgestecktes Ziel, bis zum Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, erfüllen könnte. Parkflächen in der Innenstadt werden abgebaut, die Metro ersetzt Individualverkehr und einige der vielen Buslinien. Dass neue Wohnanlagen hell, klima- und vor allem menschenfreundlich gestaltet werden, versteht sich von selbst. Ein recht berühmtes Beispiel ist das 8 Haus in Ørestad, das 2011 zum besten Wohnkomplex der Welt gekürt wurde. Man darf es besichtigen, aus Rücksicht auf die Bewohner allerdings nur werktags zwischen 10 und 16 Uhr. Auffällig ist auch, dass öffentliche Bauten, z.B. Einkaufszentren, so konzipiert sind, dass immer Tageslicht einfällt, entweder durch riesige Fensterfronten, durch Glasdächer oder über Lichtschächte bis zum Erdgeschoss. So spart man Energie für Beleuchtung und nebenbei ist die Atmosphäre in den Gebäuden wesentlich angenehmer.

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Indre By, das Zentrum von Kopenhagen

Beim ersten Besuch von Kopenhagen hält man sich vor allem im Zentrum mit dem Indre By und Christianshavn auf. Durch die Vielzahl von Sehenswürdigkeiten auf engem Raum ist ein Tag gut gefüllt. Mehr zu den sehenswerten Bauwerken und Museen erzählt unser Artikel über Schlösser und Museen in Kopenhagen. Die besten Bars und Bistros, schnuckelige kleine Läden und vermutlich mehr Kopenhagener als Touristen findet man allerdings in den immer beliebter werdenden Stadtteilen Vesterbro, Nørrebro und Østerbro sowie in den Straßenzügen von Frederiksberg.

Der Storchenbrunnen am Amagertorv in Kopenhagen

Der Amagertorv mit dem Storchenbrunnen

Das Indre By zwischen dem Hafen und den Kopenhagener Seen beherbergt alle großen Attraktionen vom Vergnügungspark Tivoli bis hin zu den prächtigen Schlössern, Museen und Kirchen.

Da ein Parkplatz in der Innenstadt teurer ist als ein Bahnticket, wird man wohl am Hauptbahnhof ankommen, entweder direkt per EC oder mit einer S-Bahn aus den Vororten. Gegenüber vom Bahnhof an der Vesterbrogade ist die Touristeninformation täglich von 9 - 17 Uhr geöffnet, im Sommer auch länger. Hier bekommt man Stadtpläne, Prospekte, persönliche Ratschläge und jede Menge Inspirationen für die Stadt. Nebenan steht das jüngste Bauwerk in der Innenstadt: fünf kupferfarbene, runde Bürotürme am Axeltorv mit einem Café im Erdgeschoss und dem Restaurant Trio in der 9. Etage. In der 8. Etage kann man in dunkelblauem Mobiliar von Norman Copenhagen einen leckeren Cocktail mit Aussicht über das Stadtzentrum genießen. Der Eingang ist etwas versteckt seitlich, man steigt dort direkt in den Fahrstuhl ein.

Die bekannte Fußgängerzone Strøget, die eigentlich aus vier Straßen besteht, führt vom Rådhuspladsen bis zum Kongens Nytorv kurz vor den bunten Häuserfronten des Nyhavns. Vor allem den vorderen Bereich der Strøget säumen große Textil-Ketten und arabische Dönerbuden (die hier Shawarma heißen). Ab dem Amagertorv wird es dann etwas eleganter mit den sehenswerten Kaufhäusern Illum und Illums Bolighus, berühmten Modemarken und dänischen Traditionsmarken wie Georg Jensen oder Royal Copenhagen. Am Weg durch die Fußgängerzone passiert man die traditionsreichen Plätze Gammeltorv und Nytorv, der schönen Amagertorv mit dem angrenzenden Hobro Plads und am Ende den durch die Metro-Baustelle bis 2019 etwas unübersichtlichen Kongens Nytorv mit dem zweiten großen Kaufhaus Magasin. Auch Kopenhagens elegantestes Hotel d'Angleterre und das alte Königliche Theater wachen über dem Platz.

Die weihnachtliche Fassade des Hotel d'Angleterre

Die weihnachtliche Fassade des Hotel d'Angleterre

Auf den Plätzen an der Strøget ist immer was los. Beliebte Kaffeehäuser und Restaurants warten auf Kundschaft, Musiker hoffen auf Gehör und zwei imposante Brunnen plätschern dazu. Etwas gemütlicher ist es in den parallel verlaufenden Straßen Kompagniestræde und Læderstræde, auch Strædet genannt. Hier sitzt man das ganze Jahr über auch draußen und genießt das Leben und kleinen Läden bieten Mode, Schmuck oder Kunsthandwerk zu bezahlbaren Preisen.

In der oberen Etage des Illum kann man auf dem schmalen Balkon vor den Restaurants die Aussicht über die Dächer der Innenstadt genießen. Im Magasin ist die Terrasse ein Innenhof im zweiten Stock. Hier sitzt man auch bei grauem Himmel gemütlich, denn die Tische sind in der kalten Jahreszeit von kleinen, transparenten Zelten verhüllt.

Ist man schon am Magasin, sind es nur noch wenige Minuten Fußweg zur Christiansborg, dem Sitz des dänischen Parlaments Folketing. Mehr dazu steht im Artikel Museen in Kopenhagen. Auch ohne Museumsbesuch ist die Christiansborg erwähnenswert, denn auf dem mächtigen Turm gibt es eine Aussichtsplattform, die man kostenlos besuchen darf, um Kopenhagen von oben zu bewundern. Die Schlangen am Fahrstuhl sind meist recht lang, denn jeder Besucher muss eine Sicherheitskontrolle passieren.

Das Gebiet nördlich der Strøget zwischen Købmagergade, der Metrostation Nørreport und der Vester Voldgade ist das Szeneviertel im Zentrum. Hier ist die alte Universität Kopenhagen zuhause und mit ihr Studentenflair, gemütliche Kneipen und die urigsten Geschäfte. Das Viertel heißt auch Latinerkvarteret. Zur Gründungszeit der Universität im 15. Jahrhundert wurde hier Latein gesprochen und gelehrt. Kleine Läden mit Mode und Schmuck oder so skurrilen Dingen wie „Filmschurken und -helden“ säumen die Gassen. Vieles ist handgemacht oder zumindest aus kleiner Produktion. Dazwischen reiht sich eine Bar an die andere, viel Retro-Ambiente oder auch Schmuckstücke wie das Paludan Bogcafe, das ein beliebtes Restaurant mit dem Charme der alteingesessenen Buchhandlung vereint.

Gemüsestand in der Markthalle Torvehallerne

Die schönste Markthalle: Torvehallerne am Nørreport

Vor allem abends ist der Gråbrødretorv mit einer großen Platane in der Mitte der schönste Platz im Viertel. Dicht gesäumt von unterschiedlichen Restaurants, die das ganze Jahr über im Freien servieren, verbreitet er eine fast südländischer Atmosphäre – die niedrigeren Temperaturen gleicht man einfach mit Wolldecken und sonnigem Gemüt aus.

Die besten Markthallen, natürlich auch preisgekrönt wie so vieles in dieser schönen Stadt, sind die Torvehallerne an der Metrostation Nørreport. Die heutigen Hallen wurden 2011 eröffnet und sind nicht nur ein Augenschmaus. Allein die Farbenpracht am Gemüsestand oder die liebevolle Art, wie hier ein Sandwich zubereitet wird, sind einen Besuch wert. Wer wissen will, was in Kopenhagen gerade angesagt ist, muss nur schauen, wo sich die längsten Schlangen bilden. Trends in Kopenhagen haben fast immer etwas mit Essen zu tun! Die Hallen schließen, typisch dänisch, schon recht früh am Abend zwischen 19 und 20 Uhr, darum empfiehlt sich ein Frühstücksbesuch an einem der köstlich duftenden Bäckerstände oder bei Grød, wo es frisch zubereiteten Haferbrei mit allerlei ungewöhnlichen Toppings gibt.

Sehnsucht nach einem Leben am Meer bekommt, wer einen Liegestuhl an der Hafenkante ergattern konnte. Zwischen der schwarz glänzenden Bibliothek und der Kleinen Meerjungfrau, die etwas abgelegen vor dem Kastell im Stadtteil Østerbro sitzt und hofft, dass endlich mal ein Prinz die Rettung bringt, gibt es reichlich Außensitzplätze mit Meerblick. Liegestühle, Sitzsäcke und rustikale Holzbänke stehen zur freien Verfügung und füllen sich bei den ersten Sonnenstrahlen, vor allem gegen Feierabend. Noble Restaurants mit weiß gedeckten Tischen findet man eher in den Nebenstraßen, wo es windgeschützter ist.

Blick auf Nyhavn und die Ausflugsboote

Nyhavn ist das bunte Zentrum der Stadt

Wie ein blaues Band schlängelt sich der Hafen quer durch die Stadt. Wenn man am Indre By sitzt, schaut man auf die gegenüberliegenden Bürogebäude und alten Speicher von Christianshavn, das Opernhaus und die Königliche Jacht Dannebrog, die vor der denkmalgeschützten Marine-Insel Nyholm liegt.

Nicht ganz so weit ist die Aussicht am Stichkanal Nyhavn, dafür umso bunter. Die farbigen Häuser auf der Nordseite des Nyhavns beherbergen fast alle ein Lokal. Nur wenige davon sind traditionell-dänische Gaststätten wie das gemütliche Frokostrestaurant Leonore Christine. Die meisten servieren internationale Küche.

Liegestühle gibt es hier nicht und die Getränke auf den zahlreichen Außenplätzen sind fast unverschämt teuer. Aber wenn man sich, wie die Insider, sein Bier am Kiosk um die Ecke in der Lille Standstræde kauft und ein Plätzchen an der Hafenmauer findet, ist man mittendrin im Leben. Das internationale Publikum ist gut gelaunt, Boote tuckern vorbei und Straßenmusiker spielen Jazziges zum Feierabend. Ab November ist der Nyhavn weihnachtlich geschmückt und in den kleinen Holzbuden bekommt man Gløgg oder wollige Accessoires.

Dass die Lokale auf der bunten Nordseite des Nyhavn angesiedelt sind, hat historische Gründe: Die Südseite von Nyhavn stand früher unter königlicher Verwaltung und da sollte es anständiger zugehen als am städtisch verwalteten Nordufer. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass das Nordufer die Sonnenseite ist! Heute prägt Bildende Kunst das Südufer. In der Charlottenborg sitzt die Königlich dänische Kunstakademie. Die dazugehörige Kunsthalle macht mit großflächigen Objekten auf sich aufmerksam, die benachbarte Dänische Kunstbibliothek ist ein Schmuckstück im Verborgenen. In der Bar Apollo kann man im Schloss auch speisen, das Ambiente und die Kreationen auf dem Teller sind gleichermaßen kunstvoll!

Nächtliche Beleuchtung im Tivoli

Märchenhafte Weihnachtsdeko am Tivoli

Der saisonal geöffnete Park Tivoli zwischen dem Hauptbahnhof und Rådhuspladsen ist ein farbenprächtiger und unterhaltsamer Ausflugsort mitten in der Stadt. Bei seiner Eröffnung 1843 lag er vor den Toren der Stadt, aber das ist sehr lange her! Es lohnt sich nicht, einmal kurz hineinzuschauen und dann den nächsten Programmpunkt anzusteuern, dafür ist der Eintritt auch zu hoch. Tivoli ist eine kleine, wunderbare Welt für sich, hinter hohen Mauern, die kaum erahnen lassen, was für ein Paradies dort liegt. Tivoli ist ein Vergnügungspark im wahrsten Wortsinne: Er bereitet dem Besucher Vergnügen und ist gleichzeitig eine wunderschöne, blühende Parkanlage. Die höchsten Fahrgeschäfte ragen weit über die Mauer hinauf, aber die ganze Fülle an Attraktionen, märchenhaften Gebäuden und unzähligen Restaurants entdeckt man erst, wenn man die Tore passiert.

Der Park hat im Sommerhalbjahr und jeweils einige Wochen von Oktober bis Weihnachten geöffnet. In der übrigen Zeit kann man nur im Hotel Nimb ein wenig von der zauberhaften Atmosphäre genießen. Der Eintrittspreis für den Tivoli lohnt sich auch, wenn man kein Freund wilder Karussellfahrten ist. Man sollte aber mindestens drei Stunden für den Besuch einplanen und die abendliche Illumination nicht versäumen!

Roter Bus für Stadtrundfahrten in Kopenhagen

Hop on, hop off: Kopenhagen erleben mit dem Bus

Für eine Stadtrundfahrt gibt es viele Optionen. Die Hop-on, Hop-off genannten Bustouren werden von zwei Unternehmen angeboten, die Anbieter heißen Redbuses und Stromma. Diese Touren sind recht teuer und nur mäßig spannend, weil einige Streckenabschnitte nur dazu dienen, Fahrgäste von ihren Hotels abzuholen. Die öffentlichen Buslinien 1A und 26 fahren eine ähnliche Strecke und sind selbst mit einem 24-Std-Ticket wesentlich günstiger. Auch zu Fuß werden Führungen angeboten. Vor dem Rathaus warten junge Stadtführer mit roten oder hellgrünen Schirmen auf Kundschaft, immer zur vollen Stunde beginnt ein Stadtspaziergang, der mit Trinkgeld bezahlt wird. Jeder gibt, was er für angemessen hält.

Die beste Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt hat man vom Wasser. Die offenen Ausflugsboote verkehren das ganze Jahr über regelmäßig in kurzen Abständen und sind im Verhältnis zu den kommerziellen Bustouren recht günstig und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man alle vom Hafen aus sehen! Sportliche Besucher können die Stadt auch mit dem Kajak erobern. Die Kayak Republic an der Knippelsbro bietet geführte Kanutouren durch Kopenhagens Kanäle an. Wer sich auskennt, darf auch auf eigenen Faust paddeln.

Das neuste, architektonische Prachtstück ist das BLOX, ein überwiegenden gläserner Würfelbau am Hafen zwischen der Bibiothek und der Langebro. Das Gebäude ist unter anderem die neue Heimat des Dänischen Architekturzentrums DAC, aber es bietet noch viel mehr. Spielflächen, Cafés und vor allem der große, öffentlich Platz zum Wasser hin werden schon bald zu den Hotpsots am Hafen gehören. Das Bauwerk selber überspannt die Uferstraße Christians Brygge und bietet bei Sonne sicher ein wunderbares Fotomotiv!

Angesagte Viertel rund um das Indre By

Das Zentrum von Kopenhagen ist von Wasser umgeben, der Weg in die angrenzenden Viertel führ zwangsläufig über eine Brücke, dänisch bro, zumindest in frühreren Jahren, als ganz Kopenhagen von einem Stadtgraben umschlossen war. Daraus ergaben sich die Namen und auch die Lage der Stadtteil: Vesterbro, Nørrerbro und Østerbro. Im Südosten, jenseits des Hafens, entstand bereits im 17. Jahrhundert Christianshavn als erste neue Siedlung außerhalb der Stadtmauern.

Christianshavn und die Insel Amager

Christianshavn und die künstlich angelegte Inselgruppe Holmen liegen auf Amager, einer 96 km2 großen Insel. Man erreicht Christianshavn über die schon erwähnte, vierspurige Knippelsbro oder ab Nyhavn über die schöne Inderhavsbroen. Diese Brücke ist Teil des Havneringen rund um das Hafengebiet und nur für Radfahrer und Fußgänger gebaut, die sie zu Tausenden täglich nutzen. Damit man auch die Kanäle zur Inselgruppe Holmen und zum südlichen Teil von Christianshavn schnell überqueren kann, führt direkt im Anschluss eine zweite, recht beeindruckende Brücke über die Kanäle: die Butterfly Bridge, eine Klappbrücke mit drei Armen.

Wohnhaus am Wasser in Christianshavn

Beste Lage: Schicke Wohnhäuser auf Holmen

Christianshavn wurde im 17. Jahrhundert von König Christian IV geplant, um ein bisschen Amsterdam nach Kopenhagen zu bringen. Bei den Offizieren der Königlichen Marine, die dort wohnen sollten, kam die Idee nicht besonders an, doch heute ist der idyllische Stadtteil auf der Insel Amager ein Publikumsmagnet und eine bevorzugte Wohnlage.

Die malerischen Häuser, liebevoll restaurierte Holz- und Hausboote und gemütliche Straßencafés am Christianshavn Kanal findet man östlich der Torvegade, ebenso wie die schöne Vor Frelser Kirke mit ihrem markanten, goldenen Turm. Auch westlich der Torvegåde stehen noch ein paar alte Häuser und die Christianskirke, der Innenraum mit holzverkleideten Balkonen ist einen Blick wert.

In die Prinsessegade fordert ein bunt bemaltes Tor auf, die EU zu verlassen, um den Freistaat Christiania zu besuchen. Das Grundstück, auf dem Christiania liegt, gehörte bis heute dem dänischen Verteidigungsministerium. Wohnungsnot und Protest gegen die Regierung bildeten der Auftakt zum Projekt Christiania. Im September 1971 beschlossen die Bewohner von Christianshavn, die Zäune um das verlassene Militärgelände niederzureißen, die Gebäude zu besetzen und Spielfläche für ihre Kinder zu schaffen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich ein weltweit bekanntes Gemeinschaftsprojekt mit eigenen Gesetzen und enormer Kreativität. Die selbstgebauten Häuser mit ihren bunten Gärten, fantasievoll gestaltete Lokale und nicht zuletzt das Lastenrad Christiania Bike zeigen, wie Menschen sich in einer freien Atmosphäre verwirklichen können. Im Süden grenzt Christiania an die alten Festungswälle am Stadtgraben, der Spazierweg auf dem Wall ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Wenn die Bewohner in ihren Hängematten oder auf den vielen Bänken im Sonnenuntergang träumen, scheint die Welt in Ordnung.

Gartendeko in Christiania

Grüne Oase – auch das ist Christiania

Einen Besuch im Freistaat sollte man unbedingt einplanen. Auf dem Weg dorthin muss man leider seine Tasche und Wertsachen besonders im Auge behalten. Die liberalen Regeln in Christiania zogen auch Kriminalität und Drogenhandel an. Nach einem Zwischenfall im Sommer 2016, bei dem ein Polizist erschossen wurde, entschieden die Bewohner von Christiania, dass organisierter Handel mit harten Drogen kein Teil ihres Lebenstraums sein darf und rissen die Verkaufsstände der Händler in sogenannte Pusher Street ab. Seit dem verteilen sich die Buden mit den nach wie vor tolerierten Cannabis-Produkten etwas großflächiger und die Stimmung ist hoffentlich auch für die Bewohner von Christiania entspannter. Die vielen Cafés und Restaurants, die Galerien und die beiden Hallen mit Kunsthandwerk sind wesentlich interessanter. Besonders viele, ausgefallene Handarbeiten gibt es zum alljährlichen Weihnachtsmarkt, der in einer großen Halle stattfindet und Händler aus ganz Europa anzieht. Am Wochenende stehen hier die Besucher Schlange!

Die Inselgruppe Holmen im Norden von Christianshavn, auf der einst Kanonenboote und Munitionsdepots der Königlichen Marine stationiert waren, zählt heute zu den teuersten Wohnflächen in Kopenhagen. Die hölzernen Kanonenhütten wurden zu Freizeit- und Bürogebäuden, dazwischen entstanden schicke Wohnblocks. Vielleicht ist es das, was Kopenhagen so besonders macht: Ein recht unkompliziertes Nebeneinander von alternativem, fast kostenlosen Wohnraum in Christiania und den teuersten Luxuswohnungen der Stadt!

Für "seine" neue Oper wählte der Sponsor Arnold Mærsk Mc-Kinley Møller ebenfalls eine der Holmen-Inseln, vielleicht, damit er sie von seinem gegenüberliegenden Büro aus immer im Blick hatte. Hinter dem Opernhaus erstreckt sich der Campus der Akademie für Archikektur und Design. Die Papirøen mit der Copenhagen Streetkitchen und der Galerie Copenhagen Contemporary ist inzwischen Geschichte, hier entsteht ein weiterer Wohnkomplex. Die Galerie zieht um auf die Refshaløen, wo auch das berühmte Restaurant Noma nach einer kreativen Pause neu eröffnet.

Der Wohnkomplex 8 tallet in Vestamager

Preisgekröntes Wohnen am Stadtrand: 8 tallet

Die Refshaleøen, ein ehemaliges Gewerbegebiet, entwickelt sich schon länger zum neuen Hotspot der Kopenhagener Szene. Eine weitläufige Sportanlage mit dem Copenhagen Cabelpark, einer Paintballarena, einem Jachthafen und diversen Clubs zieht vor allem junge Leute auf die Insel. Da hier niemand wohnt, ist es auch der ideale Ort für das alljährliche Heavy-Metalfestival Copenhell im Juni oder das Haven Festival mit Pop, Kunst und köstlichen Speisen im August.

Christianshavn und Holmen gehören zu Amager. Die große, flache Insel war bis vor wenigen Jahren vor allem Gewerbe- und Industriefläche mit dem Flughafen Kopenhagen und der Autobahn zur Øresundbrücke nach Schweden. Durch den neu erbauten Stadtteil Ørestad entwickelte sich die Insel zu einem Anziehungspunkt für Liebhaber moderner Architektur. Die ersten beiden Linien der Metro führen von Frederikshavn nach Amager. Eine Linie verbindet das Stadtzentrum mit dem Flughafen, die andere führt nach Ørestadt und Vestamager. Das DR Byen oder das preisgekrönte Wohnhaus 8 tallet stehen hier, ebenso Dänemarks größtes Einkaufszentrum Field`s. Nur wenige Meter weiter beginnt ein Naturschutzgebiet mit flachen Weiden, Schafen und viel Wald. Im Naturcenter Amager kann man ein Fahrrad mieten und der Stadt den Rücken kehren. Die Metro verkehrt im Minutentakt, es gibt auch eine Buslinie und in Ørestad einen S-Bahnanschluss.

Zwischen dem Hafen und Ørestad erstreckt sich das Naturgebiet Amager Fælled mit Rodelberg, BMX-Strecke und vielen Radwegen. Das Wohngebiet am Hafen heißt Islands Brygge. Hier trifft man sich zum Baden, Boot fahren und selbstverständlich auch auf einen Drink im Liegestuhl am Ufer. Etwa einen Kilometer lang ist die Promenade, deren Herz das Hafenbad bildet.

Schwimmbad im Hafenbecken

Umsonst und draußen: Das Hafenbad Islands Brygge

Das kostenlose Schwimmbad, das als Holzkonstruktion ins Hafenbecken hineingebaut wurde und mit Meerwasser gefüllt ist, erfreut sich großer Beliebtheit. Ähnliche Bäder findet man übrigens auch am Fisketorvet und auf Sluseholmen.

Islands Brygge vereint Spielflächen, Restaurants und Bars, Bootsanleger und Freiflächen für Open-Air-Veranstaltungen. Im Sommer trifft sich hier vor allem die junge Bevölkerung. Und noch eine neue Freizeitfläche zieht die Städter auf die Insel: die künstlich angelegte Strandfläche am Amager Strandbad. Wer noch sportlicher unterwegs ist, trifft sich am schon erwähnten Cablepark Copenhagen auf der Refshaleøen ganz im Norden von Armager.

Amager ist fast so groß wie die gesamte Fläche von Kopenhagen. Etwa die Hälfte der Insel ist nach wie vor unbebaut. Das Schmuckkästchen von Amager ist der Hafen von Dragør, einer eigenständigen Kommune ganz im Südosten der Insel. Die gelben Fischerhäuser stehen hier so dicht beieinander, dass man durch einige Gassen nicht mal mit dem Rad fahren darf.

Den Hafen von Dragør schmückt ein weithin sichtbarer Lotsenturm, der den Seeleuten früher half, Seelands östlichsten Hafen anzusteuern. Heute gehört er zum Amager Museums, ebenso wie das Museumsdorf Store Magleby. Hier lebten im 16. Jahrhundert holländische Einwanderer. König Christian II bot ihnen damals Grund und Boden an, damit sie Kopenhagen mit Obst und Gemüse versorgten. In Dragør kann man gut und vor allem viel günstiger als in Kopenhagen speisen. Natürlich gibt es auch dänisches Design zu sehen: Das beliebte Dragør Søbad hat kein geringerer als Arne Jacobsen entworfen.

Vesterbro

Vesterbro beginnt direkt hinter dem Kopenhagener Hauptbahnhof westlich der Innenstadt. Interessant sind hier vor allem die Istedgade und der ehemalige Fleischgroßmarkt Kødbyen.

Alte Kneipe Jernebane in Vesterbro

Livemusik und viel Kitsch: Kneipen hinter dem Bahnhof

Die Istedgade war einst ein Rotlichtviertel. Im vorderen Bereich in Richtung Bahnhof ist sie das immer noch. Stadtauswärts hat sich jedoch ein buntes, multikulturelles Kneipenleben entwickelt, das besonders von jungen Leuten gern besucht wird. Die Istedgade endet am Enghaveparken, einem beliebten Treffpunkt mit Skaterbahn und Parkanlagen. Davor trifft man sich zum Kaffee in der Sonne am Enghave Plads, derzeit mit Aussicht auf die Bauzäune der nächsten Metrolinie.

Auf dem weitläufigen Gelände des Fleischgroßmarktes werden die Hallen heute für eine neue Generation von Gastronomie und Kultur genutzt. Im sogenannten Kødbyen findet man angesagte Bars und Restaurants wie die Fiskebaren, die Bier- und Steakbar Warpigs oder das Mother, eine immer gut besuchte Pizzeria, wo die Pizza nach Italien schmeckt, was man nicht von allen schicken Pizzalokalen der Stadt behaupten kann. Die Auswahl an Bars und Restaurants ist so groß, dass sicher für jeden das Passende dabei ist, wenn nicht direkt in den alten Fleischmarkthallen, dann am Halmtorvet, der mit seinen Grünflächen im Sommer etwas charmanter ist als der Innenhof des Kødbyens.

Der Fahrradladen Baisikeli am Kødbyen, kurz vor dem S-Bahnhof Dybbølsbro, vermietet gebrauchte und neue Fahrräder, Cargobikes, Anhänger und Zubehör zu einem günstigen Tarif. Viele Kronen kann man gegenüber im schicken Einkaufszentrum Fisketorvet ausgeben. Die Restaurantetage bietet zwar vor allem Fastfood-Ketten, dafür ist die Aussicht von den Lokalen wunderbar – die Wand zum Hafen hin ist über mehrere Etagen komplett verglast. Davor flitzen die Radfahrer über die Bicycle Snake, eine schwungvolle Fahrradbrücke Richtung Islands Brygge. Fußgänger sind auf diesem Teil der Brücke nicht erlaubt, erst die anschließende Querung des Hafens ist für Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen freigegeben.

Beleuchtet Fahrradbrücke über den Hafen von Kopenhagen bei Nacht

Blitzschnell durch die Nacht auf der Bicycle Snake

Am Südufer des Hafens ist ein Anleger der gelben Havenbusse, mit denen man zurück zum Nyhavn oder zum Opernhaus fahren könnte. Es gibt Platz für einige Fahrräder, Fußgänger und Kinderwagen haben jedoch Vorrang. Auch wenn sie "Busse" heißen, sind es Schiffe, die zum öffentlichen Nahverkehr gehören und auch mit dem 24-Std-Ticket genutzt werden dürfen. An Bord kann man, ganz untypisch für Kopenhagen, Fahrkarten nur mit Bargeld kaufen.

Vesterbro grenzt an die Stadtteile Valby und Frederiksberg. Genau zwischen den drei Stadtteilen liegt das Gelände der Carlsberg Brauerei, wo heute nur noch im Carlsberg Museum für Besucher gebraut wird. Das hier gebraute Bier heißt Jacobsen nach dem Gründer der legendären Brauerei. Er benannte damals seine Großbrauerei nach seinem Sohn Carl. Die alten Fabrikanlagen sind bis auf wenige, vermutlich denkmalgeschützte Bauten inzwischen abgerissen und machen Platz für ein weiteres Neubauprojekt: Carlsberg Byen. Die schönen Backsteintore und -türme sind perfekt in die neuen Wohnanlagen intergriert worden. Sonntags kann man sich in einem Showroom über den Bebauungsplan informieren. In der Dansehallerne auf dem gleichen Gelände finden moderne Tanz- und Ballettveranstaltungen statt.

Kellner in der Cocktailbar Lidkoeb

Lumberjack serviert am Kamin: Kellner im Lidkoeb

Die Hauptstraße durch Vesterbro heißt Vesterbrogade. Die Cocktailbar Lidkoeb versteckt sich in einem Hinterhof, aber das Suchen lohnt sich! Die Einrichtung erinnert an ein Landhaus in den amerikanischen Bergen, irgendwo zwischen Mad Men und Rio Bravo.

Gut gebaute Kellner im Holzfäller-Look servieren köstliche Drinks, die so verrückt und lecker schmecken wie ihre Namen klingen: Valkyrie (Walküre), Chokolade Sour oder Østersø Cola (Ostsee Cola). Man sollte früh genug am Abend kommen! Die Plätze an der Theke sind schnell besetzt, ebenso wie die fellverzierten Lederstühle am Kamin. Es gibt übrigens auch ein Restaurant in der Nähe des Rådhuspladsen, dass Rio Bravo heißt. Das wäre dann der richtige Ort, um nach dem schicken Landhaus auf etwas deftigere Westernstimmung umzusatteln – und hier wird bis in die frühen Morgenstunden warme Küche angeboten.

Gemütlich geht es auf dem Vesterbro Torv zu. Im Café Obelix kann man den Tag gemächlich ausklingen lassen. Wer früh genug kommt, genießt die günstigen Happy-Hour-Preise bis 19 Uhr.

Der Designer Zoo ist ein viel gelobtes Designgeschäft am Ende der Vesterbrogade, für das man ruhig 10 Minuten Fußweg stadtauswärts investieren sollte. Alles begann mit einem kleinen, nierenförmigen Tischchen, das im Keller des Shops handgefertigt wurde. Inzwischen haben fünf Kunsthandwerker ihr Atelier unter dem Laden und weitere 100 stellen ihre Objekte im Geschäft aus. Schmuck, Keramik, Kerzen, Wollwaren, Kleinmöbel - auch den kleinen Nierentisch natürlich. Moderne Kunst für den Hausgebrauch: Mit einem Stück aus dem Design-Zoo ist der erste Schritt in Richtung heimisches Hygge schon gemacht!

Ein Besuch des gegenüberliegenden Theaters Ved sorte Hest kommt wohl für die meisten Gäste wegen der Sprachbarriere nicht infrage, aber im benachbarten Café Musik Conditoriet wird zu den köstlichen Torten und kleinen Speisen manchmal auch Livemusik geboten.

Nørrebro

Nørrebro ist ein studentisch geprägtes Wohngebiet mit einer großen Dichte beliebter Restaurants, Frühstückscafés und mit Feierabendkneipen, vor denen man sich am späten Nachmittag auf einen Plausch beim Bier trifft. In der Ravnsborgade versammeln sich diverse Antiquitätenläden. In der Jægersborggade wimmelt es nur so vor trendigen Lokalen, selbst Sterneküche wird hier serviert im Restaurant Relæ. Eine beeindruckende Weinauswahl und kleine, allerdings sehr teure Speisen bekommt man im gegenüberliegenden Manfreds. Dänisches Design, jung interpretiert, verkaufen die kleinen Kunstboutiquen dazwischen.

Berühmte Dänen sind auf dem Assistens Kirkegard bestattet

Berühmte Dänen sind auf dem Assistens Kirkegard bestattet

Rund um den St. Hans Torv gibt es einen weiteren Hotspot mit Bars und Kneipen, eine fantasievoller und bunter als die andere. Typisch für das Nachtleben in Kopenhagen sind Cafébars, die morgens Frühstück servieren, mittags bis zum frühen Abend frische Salate und warme Speisen zubereiten und abends das DJ-Pult aufklappen und zur Tanzbar werden. Das Lokal Bodega am Assistens Kirkegård ist eins dieser Lokale mit wechselnden Speisekarten und DJs. Anschließend könnte man im Rust bis zum Morgengrauen weitertanzen, für einen Besuch nach 23 Uhr muss man aber mindestens 20 Jahre alt sein. Verspürt man nächtliches Magenknurren, hilft ein Besuch in einem Shawarma. Die Restaurantküchen und auch die Pølsevogn fahren auch gegen 19 Uhr heim.

Shawarma ist die schon erwähnte arabische Variante eines Döners, etwas süßlich gewürzt und oft mit Rindfleisch. Sehr köstlich und bei den libanesischen Landsleuten beliebt ist das Sheik Shawarma an der Nørrebrogade.

Der Assistens Kirkegård ist der bedeutendste Friedhof Kopenhagens. Berühmte Dänen wie Hans Christian Andersen, Søren Kierkegaard oder Finn Juhl fanden hier die letzte Ruhe. Um diese Grabstätten auf eigene Faust zu finden, braucht man ein wenig detektivischen Spürsinn.

Der große Friedhof ist von zwei Fahrradwegen durchzogen, auf denen reger Verkehr herrscht. Die Freiflächen sind als Picknickplätze und zum Sonnenbaden sehr beliebt, was dem Fremden zunächst etwas ungewöhnlich erscheint. Über Nacht werden die Tore geschlossen. Gespensterpartys um Mitternacht sind auch auf diesem Friedhof nicht erlaubt.

Østerbro

Feierabendbier in Söenes Bierbar

Feierabend am Seeufer in Søenes Ølbar

Ganz im Osten zwischen Nørrebro und dem Nordhavn liegt Østerbro, der bevölkerungsreichste Stadtteil von Kopenhagen, kurz Ø genannt. Besonders bei Familien ist dieses Viertel sehr beliebt. Einen großen Teil der Fläche nimmt der Fælledparken ein. Er besteht überwiegend aus Rasen mit Spiel- und Sportflächen, auf denen Betreten ausdrücklich erlaubt ist. Begrenzt wird die weitläufige Parkanlage vom dänischen Nationalstadium Telia Parken und dem größten Krankenhaus des Landes, dem Rigshospitalet.

In Østerbro geht es geruhsam zu. Touristen verlaufen sich hier eher selten, dafür erlebt man den Kopenhagener Alltag mit dem entspannten Feierabendgefühl, welches gegen 15 Uhr beginnt. Dann trägt man seinen Picknickkorb mit Kind und Kegel in den Fælledparken, zieht die Sportschuhe an oder trifft sich mit Freunden auf ein Bier mit Blick auf die Kopenhagener Seen.

Seit 2012 gibt es auch einen Badestrand am Øresund zwischen dem Jachthafen und dem neuen, sehr schicken Shopping- und Wohncenter Tuborg Havnepark im angrenzenden Stadteil Hellerup.

Fähre nach Norwegen

Softeis und große Pötte am Langlinienkai

Die Kleine Meerjungfrau, der schöne Gefionbrunnen und die sehenswerte Befestigungsanlage Kastell aus dem 17. Jahrhundert gehören auch zu Østerbro, ebenso wie die weithin sichtbaren Neubauten am Nordhavnen.

Auf die Frage, wohin eigentlich das Erdreich kommt, das bei einem U-Bahn-Bau aus dem Boden geholt wird, findet man die Antwort am Nordhavn. Es wurde ins Hafenbecken geschüttet, um darauf diesen neuen Stadtteil für etwa 100.000 Menschen zu bauen. Auch der Anleger für große Kreuzfahrtschiffe, die Kopenhagen viel und gern anlaufen, gehört zum Nordhavn.

Am Ende des alten Kreuzfahrtanlegers am Langeliniekaj hinter dem Kastell hat man den bestem Ausblick auf die Schiffe und die gesamte Hafenregion. Zwei Eisbuden sorgen für süße Begleitung beim Schiffegucken.

Stadt in der Stadt: Frederiksberg

Biergarten auf Dänisch: Hansens Familiehave

Biergarten auf Dänisch: Hansens Familiehave

Frederiksberg liegt westlich von Veterbro und Nørrebro. Es wirkt wie ein Stadtteil von Kopenhagen, politisch betrachtet ist es aber eine eigenständige Kommune. Mit etwas über 100.000 Einwohnern ist Frederiksberg sogar die fünftgrößte Stadt Dänemarks und sicher eine der schönsten. Das liegt vor allem an den alten Bürgerhäusern und der großen Grünanlage Frederiksberg Have mit dem gelben Frederiksberg Schloss. Auch der Zoo Kopenhagen ist Teil des Parks. Vom schwarzen Aussichtsturm, der zudem auf einem Hügel steht, hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Und offen wie die Dänen sind, haben sie den Blick auf Teile des Zoos auch vom Park aus geöffnet. Das neue Elefantenhaus vom Architekturbüro Fosters + Partner und die Savanne sind kostenlos vom Park aus zu sehen.

Am Rand des Parks findet man drei traditionelle Ausflugslokale. Sie heißen Familiehave und erinnern an deutsche Biergartentradition. Karierten Tischdecken und eine üppige Auswahl an Smørrebrød unter freiem Himmel locken die Gäste in Scharen an. Ein Sonntagsausflug in den Familiehave ist sehr beliebt, man sollte vor dem Besuch unbedingt einen Tisch reservieren. Auch im Winter kann man hier speisen, dann aber in der geheizten Stuben wie in Hansens Familiehave.

Schlittschuhfahren am Frederiksberg Runddel

Schlittschuhfahren am Frederiksberg Runddel

Anschließend könnte man ein paar Runden auf dem Eis drehen, um die Kalorien zu verbrennen, denn von Ende November bis Ende Februar verwandelt sich das Frederiksberg Runddel dem Eingang zum Park eine Skøjtbane, eine Schlittschuhbahn mit Gløggstand und Musik. Wenn in der gegenüberstehenden achteckoígen Frederiksberg Kirke die großen Fenster hell erleuchtet sind, ist die Weihnachtsstimmung perfekt!

Die Hauptstraßen Gammel Kongevej, Frederiksberg Allé sowie die Allégade und die Falkoner Allé sind gesäumt von bunten Geschäften und kleinen Bars. Die Frederiksberg Allé wird ihrem Namen sehr gerecht. Es ist eine breite Allee mit renovierten Wohnhäusern, schicken Restaurants und köstlichen Feinkostgeschäften wie dem Karmaman, wo man auch frühstücken kann. Klein und sehr hyggelig ist es in Den go'e Kaffebar, die hausgebackenen Brötchen an computerfreien Tischen mit Zeitschriften und Gesellschaftspiele serviert.

Das bekannteste Frühstückscafé ist das Granola am Værmedamsvej, der die Frederiksberg Allé und den Gammel Kongvej verbindet (hier ist man wieder in Vesterbro). Der Værmedamsvej und die Tullingade erinnern ein bisschen an Paris in Kopenhagen. Kleine Bistros und Feinkostläden, ein paar Boutiquen oder das kleinste Hotel der Stadt stehen hier dicht an dicht. Die Qualität ist hoch, die Preise aber auch. Ein Käseteller im Le Gourmand oder ein Kaffee im Café Viggo machen aber mehr Spaß als jeder Coffee to go!

Gut besucht: Der Flohmarkt in Frederiksberg

Gut besucht: Der Flohmarkt in Frederiksberg

Für Schnäppchenjäger ist der Flohmarkt hinter dem Rathaus ein Paradies. Jeden Samstag von April bis Oktober gibt es hier alles vom selbstgehäkelten Mützchen bis zu antiken Möbelstücken. Sollte das Wetter nicht mitspielen, kann man trocken shoppen im Frederiksberg Center über der Metrostation. Schöner ist aber ein Bummel entlang der Straßen, unterbrochen von einem Kaffee im schnuckeligen Ipsen und Co oder im Laundromate Café, in dem man nebenbei seine Wäsche waschen könnte.

In Frederiksberg sind viele Studenten unterwegs, da einige Fakultäten der Kopenhagener Universität und auch die Copenhagen Business School hier ihren Campus haben. Auch Familien mit kleinen Kindern leben hier gut. Der Park wimmelt im Sommer von jungen Familien und Kinderwagen und der "Schnullerbaum" für abgelegte Nuckis hat offenbar ein großes Einzugsgebiet. Für eine Übernachtung in Kopenhagen ist Frederiksberg eine gute Adresse. Die Zimmerpreise sind etwas niedriger, aber man ist trotzdem mitten im Leben und mit der Metro auch sehr schnell in der Innenstadt von Kopenhagen.

Interessante Orte, die nicht in jedem Reiseführer stehen

Um alle bekannten Sehenswürdigkeiten, die vielen Ausstellungen und spannenden Museen zu besichtigen, muss man schon mehrmals nach Kopenhagen fahren. Tipps für Familien haben wir hier zusammengefasst: Kopenhagen mit Kindern. Die schönsten kunst- und kulturhistorischen Stätten sind im Artikel Schlösser und Museen in Kopenhagen beschrieben.

Kunst und Kerzen

Kunstwerk Andante in der unterirdischen Zisterne Kopenhagen

Kunst der besonderen Art in der Galerie Cisterne

Einige, kleinere Schätze findet man erst beim näheren Hinsehen oder durch Tipps von liebenswürdigen Anwohnern. Besonders beeindruckend ist die Galerie im ehemalige Wasserspeicher von Kopenhagen. Die Zisternen sind ein 4.200 m² großes, unterirdisches Gewölbe in Frederiksberg unter der Parkanlage Søndermarken, gegenüber des Frederiksberg Parks. In vielen Reiseführern wird es noch als Glasmuseum angepriesen, aber seit 2014 ist es ein ganz ungewöhnlicher Kunstort unter neuer Leitung. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der konstant niedrigen Temperatur ist die Galerie nur von März bis November geöffnet. In den Gewölben aus dem 19. Jahrhundert haben sich imposanten Tropfsteine gebildet, die einzigen in ganz Dänemark.

Zwischen den zerbrechlichen Naturkunstwerken gibt es jedes Jahr eine neue Ausstellung, die nur für diesen Raum geschaffen wird. Die Musik dazu liefert das stete Tropfen des Wassers aus den Mauerritzen. Die Ausstellungen sind ganzjährig geöffnet, im Winter aber nur bis zum frühen NAchmittag.

Kerzenlicht und andächtige Stille locken abends in den Kirchen der Innenstadt. Natkirken heißt das Angebot, dass vom Kopenhagener Dom organisiert wird. Mindestens eine Kirche im Zentrum öffnet abends ihre Pforten. Einige lassen ein Musikprogramm erklingen, andere verteilen gemütliche Sitzsäcke auf dem Boden und bieten warmen Tee, Kekse oder auch ein Gespräch an. Die Kirchen bei Kerzenlicht zu erleben ist ein schöner Ausklang für einen anstrengenden Tag in der Stadt.

Gartenkunst

Der Garten auf dem Campus Frederiksberg

Der Garten auf dem Campus Frederiksberg

Der Botanische Garten auf dem Frederiksberg Campus der Universität Kopenhagen ist auch so ein Kleinod. Man findet ihn zwischen Bülowsvej und Grønnegårdsvej. Wenn man ein bisschen Dänisch versteht, bekommt man im Blumengarten eine Broschüre mit hilfreichen Tipps zur Gestaltung der eigenen Gartenlandschaft.

Ähnlich ist es im Blumengarten des Königlichen Gartenvereins am Rande des Frederiksbergparks. Der Eingang ist links vom dem Karrikaturmuseum Storm P. Museet. Im Garten blüht es den ganzen Sommer über bunt und üppig, verborgene Nischen bieten eine verschnaufpause vom Stadtbummel. Die hier spazierenden und fachsimpelnden Gartenfreunde teilen ihr Wissen über die vielseitigen Blumenarrangements sicher gern mit anderen Besuchern.

Die Welt der Spiele

Im Huset, einem Kulturzentrum hinter dem Rathaus, finden Konzerte und Filmabende statt. Das besondere an diesem Ort ist das Bastard Café in der unteren Etage, das sich dem Brett- und Kartenspiel verschrieben hat. Mehr als 2.000 Spiele stehen hier zur Verfügung, viele kostenlos, das volle Programm kann man für eine Tagesgebühr von 25 DKK nutzen. Ein toller Ort, um bei Regen oder platten Füßen für gute Laune zu sorgen. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen vom Teenager anaufwärts. Dazu gibt es Kuchen, kleine Speisen und Getränke an der Bar. Das Mobiliar besteht aus einem buten Mix von Retromöbeln und erinnert an das wohnzimmer einer Studenten-WG.

Dänische Design-Ikonen

Die Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen bietet auf ihrem ehemaligen Fabrikgelände in Frederiksberg ein Museum und einen Werksverkauf an. Wer sich selbst in der Kunst des Porzellanmalens versuchen möchte, kann im Hauptgeschäft in der Innenstadt einen Malkurs belegen. Nicht ganz preiswert, aber trotzdem immer ausgebucht – man muss sich frühzeitig anmelden.

Möbel im Antiquitätengeschäft Klassik

Zeitlos schönes Design gibt's Second Hand bei Klassik

Die berühmten Lampen von Louis Poulsen hängen in Dänemark eigentlich in jedem Gebäude. Eine Sammlung seiner Designklassiker kann man im Showroom der Firma am Gammel Kongvej bewundern. Auch Arne Jacobsen hat Gebrauchsgegenstände entworfen, die aus dem Alltag in Dänemark nicht mehr wegzudenken sind. Ein ganzes Hotel, das noch heute zumindest teilweise mit Jacobsens Originalentwürfen eingerichtet ist, ist das SAS-Hotel an der Hammerichsgade. Ein Zimmer kann sich wohl nicht jeder leisten, aber die Bar ist für alle zugänglich und ein Drink erschwinglich. Man mag kaum glauben, dass dieses Design aus den 50er Jahren stammt!

Eine ganze Wohnanlage mit dazu passendem Strand hat Jacobsen für den Badeort Klampenborg nördlich von Kopenhagen entworfen. Die weißen Wohnhäuser mit einem Theatersaal und einem Restaurant werden ihrem Namen Bellevue absolut gerecht. Der weiße Strand vor Klampenborg ist ein Geheimtipp für Urlauber - die Kopenhagener kennen und lieben diesen Ort sowieso.

Das Antiquitätengeschäft Klassik nah des Kongens Nytorv im Zentrum (Bredgade) ersetzt fast jedes Designmuseum. Beinah alles, was an Möbeln und Dekoartikel in den vergangenen Jahren in Dänemark designed wurde, bekommt man hier, original Vintage. Eigentlich ist es zum Verkaufen gedacht, aber auch wenn Sessel und Tische nicht ins Auto passen, ist es eine Freude, durch diesen Laden zu streifen.

Diesel – der Duft der großen weiten Welt

Technikbegeisterte Männer, die sich beim Shoppen im Einkaufszentrum Fisketorvet langweilen, können ein paar Schritte weiter im großen Kraftwerk Ørsted das DieselHouse besuchen. Natürlich ist es kein Museum nur für Männer, aber wer liebe Chanel als Dieselkraftstoff riecht, wird sich wohl eher unwohl fühlen. Der hier 1933 in Betrieb genommene Dieselmotor war seinerzeit der größte seiner Art. Er wurde gebaut, um die Stromversorgung für Kopenhagen in Spitzenzeiten zu unterstützen, bis 2004 war er in Betrieb. Heute wird er zwei Mal im Monat angeworfen, doch auch an allen anderen Tagen kann man mit den Museumsbetreuern fachsimpeln, über Rudolf Diesel, Motoren im Allgemeinen und vor allem über die Geschichte der Motorenfabrik Burmeister & Wain, die mit Diesels Technik effiziente Schiffsmotoren für die ganze Welt konstruierten.

Simply the best

Siegel: Byens Bedste 2014

Publikumslieblinge: Byens Bedste

Die vielen gemütlichen, ungewöhnlichen, traditionellen oder ganz modernen Lokale zu beschreiben würde einen weiteren Artikel füllen. Ein guter Tipp ist immer die Empfehlung "Byens Bedste...", die man in vielen Schaufenstern sieht. Vom Bäcker über Pizza bis zu Kinos und Übernachtungsmöglichkeiten wird hier alles von Gästen bewertet und jedes Jahr neu auf der Seite Alles über Kopenhagen veröffentlicht.

Auf Visit Kopenhagen, dem offiziellen Tourismusportal, findet man eine Fülle von weiteren Angeboten, Adressen und kleine Filme über die wundervolle Stadt Kopenhagen. Wie heißt es so schön auf einem Plakat im Büro der Segway-Tours in Kopenhagen: "Foreigners, please don`t leave us alone with the Danes". Diese Stadt muss man einfach lieben, auch als Ausländer!

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Aktualisiert: Mai 2018
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