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Das Hundegesetz in Dänemark in der Praxis

Die Medien waren in letzter Zeit voll davon: Das strenge Hundegesetz der Dänen führt zu Ängsten und Unsicherheiten bei den Urlaubern. Wir als Ferienhausanbieter möchten Ihnen sagen, wie es in der Praxis aussieht. Dazu befragen wir laufend unsere Gäste und veröffentlichen die Berichte hier, denn die Urlauber sollen wissen, was sie erwartet.

BREAKING NEWS: Ab 1. Juli 2014 gilt in Dänemark ein neues, entschärftes Hundegesetz. Mehr dazu hier

Gleichzeitig widerlegen wir ein paar Mythen, die Aktivisten sonst verbreiten um den Ruf von Dänemark zu schädigen und Urlaubern, die mit Hund nach Dänemark fahren, Angst zu machen. Zuletzt gehen wir auf die Fragen ein, ob Urlauber mit Hund Dänemark nun tatsächlich meiden, auf Grund des Hundegesetzes, und ob sie Dänemark heute weniger hundefreundlich einschätzen als früher.

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Aktualisiert: April 2016
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Inhalt:   vor April 2013   April   Mai   Juni   Juli   August   September   April 2014   Mythen   Umsatzeinbrüche   Hundefreundlichkeit

Angelika Langner mit Hund am Tranum Strand in Dänemark

Die Vorgeschichte

Vor 5-6 Jahren gab es in Dänemark eine zunehmende Anzahl von Fällen, wo Hunde andere Hunde oder Menschen (auch Kinder) attackiert und verletzt haben. Der Mediendruck war massiv, vor allem wurden die "Kampfhunde" auf den Pranger gestellt. Die Dänen waren aufgeregt und die Politiker sahen sich gezwungen zu handeln. So wurde das Hundegesetz in aller Eile in 2010 überarbeitet u.a. mit einer Liste von nicht erlaubten Hunde (die Rasseliste) und der Befugnis der Polizei Hunde einschläfern zu lassen, wenn sie Mensch oder Tier ein Wunde zugefügt haben, die genäht werden muss. Ohne Rücksicht auf die Umstände, ohne Fachleute mit einzubeziehen und ohne Möglichkeit, Einspruch zu erheben.

Nach vielen Fällen von Einschläferungen dänischer Hunde auf Grund der umstrittenen Teile des Gesetzes sind sich heute die allermeisten einig: So geht es nicht. Das Hundegesetz muss dringend geändert werden. Dafür setzen sich viele private Leute, Tierschutzorganisationen aus In- und Ausland wie zB Fair Dog und andere Interessenten wie zB der Branchen­verein der Ferienhausanbieter, wo mein Unternehmen Mitglied ist, ein. Zum Glück wurde schon in der Vorbereitung zur Änderung des Hundegesetzes festgelegt, dass nach 3 Jahren eine Revision stattfinden soll, also in 2013. Der Minister, Dan Jørgensen, ist schon dabei und hat im September dieses Dokument veröffentlicht, in dem Folgendes vorgeschlagen wird:

- Wildernde Hunde dürfen nicht erschoßen werden
- Die Rasseliste wird nicht erweitert
- Die Befugnisse der Polizei werden eingeschränkt, Fachleute sollen bei Beißereien mit einbezogen werden

Auch wenn seit 2010 mehr als 500.000 deutsche Hunde in Dänemark waren, sind uns keine Fälle bekannt, wo Urlauber­hunde eingeschläfert wurden. Sicherlich gilt das Gesetz für alle Hunde, die sich in Dänemark aufhalten und so könnte man sich theoretisch vorstellen, dass die dänische Polizei ggf. auch Urlauberhunde einschläfern würden, nur weil sie auf der Liste stehen oder jemand einen Kratzer hinzufügen. Jedoch erscheint dies unwahrscheinlich, denn wieso sollte die Polizei diese Maßnahme ergreifen, wenn es einfacher, günstiger und unproblematischer wäre die Urlauber zu bitten gleich Dänemark zu verlassen. Sicherlich mit einer passenden Geldstrafe im Koffer und der "Bitte" sich nie wieder mit diesem Hund bei uns blicken zu lassen.

Wir vermuten und hoffen, dass schon Anfang 2014 das neue Gesetz verabschiedet wird, wo die aktuellen Schwächen aufgehoben sind. Bis es soweit ist, möchten wir, durch Praxis-Berichte unserer Kunden, die neulich in Dänemark waren, kommende Urlauber darüber informieren, was sie tatsächlich in Dänemark erwartet.

Henrik Ranch - Geschäftsführer fejo.dk, Hundebesitzer (King, Deutscher Schäferhund) und Fair Dog Mitglied

Bericht aus April 2014

Glücklicher Golden Retriever am Strand in Blavand

"Es begann harmlos, wir waren mit Smutje, unserem Golden Retriever, am Strand. Plötzlich versuchte er etwas aus seinem Maul zu entfernen. Ein Holzstück hatte sich im Oberkiefer verklemmt, wir konnten es fühlen, aber nicht entfernen. Das schlimme war, er konnte nicht trinken. Bei der Hausvermietung haben wir uns nach dem nächsten Tierarzt erkundigt. Es war aber Himmelfahrt, auch in Dänemark ein Feiertag. Der Anrufbeantworter des Tierarztes sprach leider nur dänisch und wir konnten es nicht verstehen (selbst schuld, nach so vielen Jahren Dänemark können wir immer noch zu wenig dänisch). Jedenfalls befand sich der Tierarzt in Varde, wir sind hingefahren, Praxis geschlossen! Was tun, unser Smutje lag im Kofferraum und kämpfte mit dem Holzstück. Wir fuhren zur nächsten Polizeistation, Feiertag und somit auch geschlossen, jedoch durch ein Außentelefon zu erreichen. Einer netten Dame erzählten wir von unserer Not. Sie versprach, einen Beamten zu uns zu schicken. In dem Moment hielt ein Auto mit einem Ehepaar, sie Dänin, er deutsch. Sie hätten unsere hilflosen Gesichter gesehen und erkundigten sich, wie sie uns helfen könnten. Nach einer kurzen Schilderung rief er sofort in der Tierklinik an und gab uns die Telefonnummer für Notfälle. In dem Moment stand plötzlich ein Polizeibeamte in der Tür und bat uns herein. Ich schilderte ihm unseren Notfall, er setzte sich mit der Tierklinik in Verbindung und kündigte uns an. Ich bedankte mich ganz herzlich und wir fuhren in die Tierklinik. Dort empfing uns ein sehr netter Tierarzt, wir waren ja schon angekündigt! Innerhalb einer halben Stunde war alles erledigt und wir hatten wieder einen gesunden Smutje. Der Tierarzt war so nett und hat sich sogar nach dem Namen unseres Hundes erkundigt. Wir glauben, so viel Hilfsbereitschaft ist schon einen Bericht wert."
Petra und Volker Brechetsbauer mit Smutje, in Blavand in LR85

Das war der letzte Bericht, ein guter Abschluß, der die Hilfsbereitschaft und Hundefreundlichkeit der Dänen darstellt. Zwischen September und April hätte ich noch sehr viele Berichte online stellen können, aber es ist ein aufwendiger, manueller prozess wofür ich einfach zu wenig Zeit habe. Zudem haben die vielen, vielen ausführlichen und tollen Berichten gezeigt, dass unsere Kunden mit Dänemark nur positive Erfahrungen machen. Ob wir nun 80 oder 200 positiven Berichte haben wird sicher nicht mehr davon überzeugen, dass Dänemark weiterhin als besonders hundefreundliches Land für deutsche Urlauber gilt. Dazu ist das umstrittene Gesetz nun, ab 1.7.2014, entschärft worden. Genaueres dazu hier.
Henrik Ranch

Berichte aus September 2013

Zwei Papillons laufen am Strand in Vejlby Klit

"Wir waren im September eine Woche mit unseren beiden Papillon´s in Vejlby Klit. Wir waren zwar ein bisschen verunsichert wegen dem Hundegesetz, aber hatten keinerlei Probleme. Es waren viele Hunde unterwegs, die alle freundlich und aufgeschlossen waren. Bei Begegnungen wurden die Hunde, sofern sie es noch nicht waren, immer angeleint. Selbst die anderen Urlauber haben sehr schnell ihre Unsicherheit verloren. Bei Nachfragen im Ferienhausbüro wurden uns sogar 2 Hunde im Ferienhaus erlaubt, anstatt nur einen. Das sprich doch dafür das Dänemark seine Hundefreundlichkeit nicht verloren hat. Selbst für Wasser wurde immer gesorgt."
Christin Struck, in Vejlby Klit in EB89

Der Golden Retriever der Brechetsbauers in einem Rohr aus Cement

"Seit ca. 25 Jahren sind wir Dänemark-Urlauber, seit 20 Jahren mit inzwischen unserem zweiten Hund. Wir waren in diesem Jahr schon zum 3. Mal in Dänemark und immer mit unserem Smutje. Wir hatten niemals auch nur das kleinste Problem. Unser Hund und wir lieben Dänemark. Die Landschaft, die Strände, die Freundlichkeit der Dänen - es paßt einfach alles und ist immer wieder Erholung pur. Wir planen schon unseren nächsten Urlaub - nach Dänemark! Eine Einschränkung durch das Hundegesetz haben wir niemals erlebt. Man muß sich einfach nur verantwortungsvoll verhalten, zu Hause und im Urlaubsland. Dann gibt es kein Problem."
Petra und Volker Brechetsbauer mit Smutje, in Blavand in TF53

Berichte aus August 2013

Dobermannhündin rennt in der Nordsee mit einem Ball

"Mein Mann und ich waren gemeinsam mit unserer Dobermannhündin Jacky Ende August für eine Woche in Lönstrup. Dort waren viele Hunde unterwegs. Wir selbst hatten keinerlei Probleme mit unserem Vierbeiner und dem dänischen Gesetz. Sofern wir auf Passanten getroffen sind, haben wir unsere Jacky immer angeleint. Andere haben ihren Hund auch immer unter Kontrolle gehabt. Wir waren mit ihr sogar in den Dünen von Rubjerg, was ein großer Spaß war. Es gab keine Probleme. Letztes Jahr im August waren wir in Aabenraa, wo wir ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Wir würden mit unserem Hund immer wieder kommen."
D. + A. Celik, in Lönstrup in OC17

Frau Linnenberg spielt mit ihrem Hund am Strand in Tranum

"Mein Mann und ich waren dieses Jahr für eine Woche in Tranum an der Jammerbucht im Urlaub und haben unser dreijähriges Magyar Vizsla Mädchen B'Elanna mitgenommen. Bewusst sind wir in der frühen Nachsaison Anfang September gefahren weil wir sowohl auf teure Mieten als auch auf volle Strände gut verzichten können ;) Dadurch dass das Thema Hundeverordnung in Dänemark im Internet relativ hoch gekocht wird, bin ich überhaupt darauf aufmerksam geworden. Unser Hund ist gechippt, tätowiert und eindeutig anhand ihrer Abstammungspapiere identifizierbar. Von daher hatte ich erstmal wenig Bedenken, mit ihr in eine fragliche Situation zu geraten. Ds weiteren ist sie super sozialisiert, hört aufs Wort, lässt sich aus jeder Situation abrufen und hat sich im Leben noch nie mit einem anderen Hund ernsthaft angelegt, geschweige denn ein anderes Lebewesen verletzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ich fließend dänisch spreche und ich mich daher gut mit Einheimischen verständigen kann. Ich habe dann die erste Gelegenheit genutzt, um mit einer dänischen Hundebesitzerin in einem Hundewald (riesiges Freilaufareal für Hunde in Tranum, sehr empfehlenswert!) mal ihre dänische Sichtweise der Dinge zu erfragen. Sie berichtete, dass ihre Landsleute sich sehr bewusst darüber sind, mit der Hundeverordnung deutlich übers Ziel hinausgeschossen zu sein, und dass die HV daher umgebaut werden soll. Die sagte dass sie eigentlich überhaupt keine Auswirkungen sieht und in ihrem Leben noch keinem Polizisten begegnet sei, der sich für sie und ihre Hunde interessiert hat. Sie sagte des weiteren dass sich recht zuverlässig an die Leinenpflicht gehalten werden, aber dass es auch vor allem darauf ankommt, ob man seinen Hund im Griff hat. Sie sagte es sei alles sehr entspannt. Nichts desto trotz, ein kleiner Rest mulmiges Gefühl bleibt. Es wurden schon Hunde eingeschläfert, die nahezu nachweislich nichts mit den dänischen Listenrassen zu tun haben. Das erweckt den Eindruck starker Willkür und hinterlässt eine traurige Ohnmacht. Nicht auszudenken, was passiert, wenn durch einen blöden Zufall unser Hund einen anderen verletzt und in die Mühlen der dänischen Bürokratie gerät. Hoffentlich hat unsere dänische Begegnung recht, und die HV wird umgebaut. Die Polizei darf nicht Ankläger, Richter und Henker in einer Person sein. Trotzdem: Wir hatten einen großartigen Urlaub in unserem Dänemark, und wir kommen garantiert wieder. Mit einem noch besseren Gefühl, wenn die HV überarbeitet worden ist."
Constanze M. Linnenberg, in Blokhus - Tranum im Haus des Pastors (privat)

Labrador am Strand in Saltum

"Wir waren im August für drei Wochen, mit unserer Labradorhündin Emma, in Saltum Strand an der Jammerbucht in Dänemark. Durch das Hundegesetz war ich persönlich sehr verunsichert und mit einem mulmigen Gefühl in den Urlaub gefahren. Außerdem habe ich mir schon vorher gesagt dass unsere Emma nicht von der Leine darf (da ich nichts riskieren wollte). An der grenze gab es keinerlei Probleme (von Polizei keine spur, und wenn dann hätten wir eben den Impfpass gezeigt und damit wäre das Thema durch gewesen). Am Strand haben wir Emma an die Schleppleine gemacht, so konnte sie schwimmen und hatte auch Bewegungsfreiheit am Strand - da der Strand von Saltum sehr breit und endlos lang ist, liegt der nächste Nachbar so weit weg, dass Emma da nicht mal mit ihrer 10 Meter Schleppleine hinkommen würde. Natürlich war es Schade, dass sie nicht ohne Leine schwimmen konnte, wie am Hundestrand in Deutschland, aber dafür war der Strand nicht so überfüllt (beides kann man wohl nicht verlangen ;o). Zum Einkaufen ist entweder Einer gefahren und der Andere blieb mit Emma zu Hause oder Emma war im Auto und die Fenster auf (wir brauchten ja nie viel und waren nach 10 Minuten wieder da). Wir hatten ein nettes Gespräch mit einer Dänin in Blokhus beim Sandskulpturfestival. Sie sagte uns das Dänen z.B. den Kot ihres Hundes oft einfach liegen lassen, die meisten Deutschen dagegen alle Kotbeutel mit sich führen. Auch würde viele Dänen das Hundegesetz nicht interessieren während wir Deutschen uns so einen Kopf darüber machen. Das ganze haben wir auch am eigenen Leib gespürt als plötzlich 2 Hunde im Garten unseres Ferienhauses standen, allein und ohne dass irgendjemand in der Nähe war. Es war schon ziemlich ärgerlich da unsere Emma sich nicht mit jedem Hund verträgt und damit das Risiko da war, dass irgendetwas passiert. Zum Glück befanden wir uns zu diesem Zeitpunkt im Haus aber die Hunde hielten sich etwa eine halbe Stunde auf dem Grundstück auf. Es ist sehr ärgerlich da wir die ganze Zeit nicht in den Garten konnten, und man geht dann mit einem schlechten Gefühl raus weil man nicht weiß ob die Hunde wieder kommen. Wir fanden dann später heraus dass beide Hunde von einheimischen waren, was mich doch sehr wunderte (wenn ich dort leben würde, würde ich mich sehr an dieses Gesetz halten aus Angst, dass meinem Hund was passiert). Ich schätze sehr an Dänemark dass man den Hund auf viele Ausflüge mitnehmen kann (wir besuchten das Sandskulpturfestival, Rubjerg Knude, Skagen, Frederikshavn, Aalborg, Jesperhus Blumenpark, Den tilsandede Kirke, Aalborg Zoo). Schade ist es dass man den Hund nicht in ein Restaurant mitnehmen darf. Alles in allem haben wir von dem Hundegesetz nichts mitbekommen, allerdings haben wir uns natürlich an die Regeln gehalten und hätten somit keine Schwierigkeiten bekommen. Es war ein toller, erholsamer Urlaub, den wir in schöner Erinnerung behalten werden."
K.B., in Blokhus - Saltum in NG06

Dackel im Wald in Nordjütland

"Wir kommen seit 26 Jahren mit Hund nach Dänemark und haben keinerlei Veränderungen bemerkt. Wenn das mit dem Hundegesetz nicht im Internet und in der Presse stehen würde, hätten wir nichts bemerkt. Auch andere Hundebesitzer, denen wir im Urlaub begegnet sind, haben sich verhalten wie immer. Aufgefallen ist mir nur, dass kaum mal ein Hund unangeleint läuft, das war in den vergangenen Jahren anders, da begegneten einem auch unangeleinte Hunde. Doch, da fällt mir ein, dass eine Frau diesen Urlaub mal etwas seltsam war. Sie hielt ihren Hund (einen etwa kniehohen wuscheligen Mix) sehr kurz, als wir mit unserem (immer angeleint - unseren Dackel kann man ganz schlecht ohne Leine laufen lassen, er sieht und hört schlecht) kamen. Obwohl beide Hunde freundlich aufeinander reagierten, ließ sie ihren nicht heran. In dem Augenblick habe ich mich nur gewundert, aber jetzt wo ich Ihre Mail lese, fällt mir das wieder ein und ich kann die Reaktion der Frau jetzt entsprechend einordnen. Auch Nichthundebesitzer reagierten freundlich wie immer auf unseren und auch auf die anderen Hunde, die in der Nachbarschaft "wohnten". Und unser Hund kann Nachbarn durch seine Bellerei beim Verlassen des Hauses schon nerven."
Sabine Totzauer, in Nordjütland in VH69

Basset auf Råbjerg Mile

"Ich war zum wiederholten Mal mit Hund in Dänemark und ich muss gestehen, dass ich von dem neuen Hundegesetz in Dänemark keine Kenntnis hatte. Wir waren mit unserem französischen Basset in diesem Jahr zunächst bei Hirtshals und dann noch südlich von Kopenhagen an der Ostsee für jeweils eine Woche im Urlaub. Sowohl am Strand als auch in den Städten ist mir nichts negatives widerfahren. Die Dänen waren gewohnt freundlich und unser Hund kam wie immer bei allen Menschen gut an. Allerdings kann ich meinen Hund selten von der Leine lassen, weil er sonst "Stromern" geht. Aber das ist für ihn nicht anders als in Deutschland auch. Polizei habe ich fast gar nicht gesehen und auch an der Grenze gab es keine Probleme. Ich werde auch weiterhin mit Hund nach Dänemark fahren! Ich hoffe, mein Bericht konnte ein wenig die erhitzten Gemüter beruhigen."
Malte Schmidt, in Südseeland in LM93

Labrador am einsamen Strand auf Römö

"Wir haben gerade im August 2 Wochen Sommerurlaub auf Römö genossen - mit unserem 3-jährigen Labrador. Völlig problemlos! Man merkt zwar vor Ort vielen Hundebesitzern eine gewisse Unsicherheit an und wird auch ab und an auf die Gesetzesänderung angesprochen, aber wenn man sich "ordentlich" benimmt, d.h. den Hund an belebteren Orten anleint (wie zu Hause...), gibt es überhaupt kein Problem. Offiziell herrscht von April bis September auf ganz Römö Anleinpflicht (es gibt tatsächlich an unterschiedlichsten Stellen neue Hinweisschilder!), ausgenommen sind die jetzt stärker frequentierten, ausgewiesenen Hundewiesen/-wälder. De facto haben wir weder Kontrollen bemerkt, noch uns an die Anleinpflicht gehalten: am Strand einfach 50 Meter mehr nach links oder rechts gehen, also etwas abseits der täglich neu zu beobachtenden, phänomenalen deutschen Rudelbildung, dann kann sich auch der einigermaßen erzogene Hund ohne Leine nach Belieben austoben. In den Dünen, auf dem Strand, im Wasser. Selbst auf vielen Wegen in den Ferienhausgebieten sind wir meist unangeleint unterwegs gewesen. Mit Leine waren wir überall, vorm Supermarkt, in(!) Geschäften, auf der Promenade (Lakolk), im Straßencafe (Havneby), ja sogar im Restaurant mit Hund stets willkommen. Der vielzitierte Hype um die Gesetzesverschärfung hat sich, glücklicherweise, für uns als gegenstandslos erwiesen; gleichwohl scheint er vor allem die deutschen Rentner ohne Hund auf den Plan gerufen zu haben: diese Spezies taucht in Hilfssheriff-Manier des öfteren vor/hinter/neben einem auf und meint, belehrende Worte sprechen zu müssen. Wohl dem, der dann gelassen und unbeeindruckt bleibt und sich davon seinen Urlaub nicht vermiesen läßt! Als Hundebesitzer können wir Römö, vor allem als Alternative zu den holländischen und deutschen "Hundestränden", nur empfehlen!"
Familie B. aus Mönchengladbach, auf Römö in NL65

"Wir sind 2006 auf den Hund gekommen. Dadurch hat sich unsere Urlaubsgestaltung radikal verändert, da wir uns keinen Urlaub ohne unsere Hunde vorstellen können. Seitdem fahren wir eigentlich auch mindestens einmal im Jahr nach Dänemark und hatten bisher noch nie irgendwelche Probleme oder Ärger mit dem Hundegesetz. Eine Verschärfung haben wir außer durch die Medienberichte nicht wahrgenommen. Wir haben allerdings auch jagdlich ausgebildet Hunde, die sehr wohlerzogen sind. Für uns persönlich hat sich verändert, dass wir die kompletten Papiere incl. Stammbaum mit in den Urlaub nehmen, um im Zweifelsfall die Reinrassigkeit nachweisen zu können."
S.D., auf Römö in LK87

"Wir waren zwei Wochen mit unserem Labrador auf Als.Vom Hundegesetz haben wir in der Praxis nichts bemerkt. Es waren sehr viele Hunde und Besitzer vor Ort. Die Hunde zu unbelebten Zeiten frei laufen zu lassen, stellte kein Problem dar."
Jasmina Kampeter, auf Als in UP06

Puggle von Familie Ostrowski am Strand in Söndervig

"Wir (2 Erw. + Kind + Puggle) hatten unseren Urlaub in Dänemark für August 2013 bereits im Dezember 2012 gebucht. Im Januar 2013 hatte ich dann erstmalig von den Hundetötungen und das Hundegesetz in Dänemark gehört. Anfangs waren wir etwas skeptisch und wollten unsern Urlaub schon stonieren oder umbuchen. Doch wenn mann sich mal den Gesetzestext und die ganzen Pressemeldung durchliest wird man schnell feststellen, das es bis dato noch keinen Zwischenfall eines Touristenhundes gegeben hat. Was nicht heissen soll das ich als Tourist meinen kann alle Regeln zu brechen. So nun stand der Urlaub in Dänemark an. Da wir mit Bekannten die ebenfalls einen Hund (Bearded Collie) haben anreisen würden, machten wir uns auf dem Weg. Dänische Grenze hatten wir in knapp 6 Stunden erreicht und siehe da keine Kontrolle und keine Schwierigkeiten. Unsere Reise endete dann in Söndervig, wo wir unser Haus für die nächsten 2 Wochen bezogen. Nach dem Auspacken machten wir uns direkt auf den Weg zum Strand und siehe da sehr viele Hunde waren dort, aber die meisten Leute hielten sich auch an die Regeln mit der Leinenpflicht. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen. Auch wir hatten unseren Hund am späten Abend oder am frühen morgen am Strand ohne Leine laufen lassen, aber nur wenn der Strand menschenleer war. Ansonsten hatten wir unseren Hund immer an einer Schleppleine befestigt. Beim Einkaufen in diversen Städten hatten wir keinerlei Probleme mit den Behörden oder Personen. Jeder Hund war willkommen und vor jedem Geschäft stand sogar Wasser und teilweise auch Leckerlies für die Hunde. Die Dänen sind rund herum Tierfreundlich und haben wohl auch nichts mit dem Gesetz am Hut. Ausflug zum Legoland mit den Hunden war ebenfalls kein Problem. Viele Wasserstellen für die Hunde und Freundlichkeit hoch drei. Alles in allem ein gelungener Urlaub. Wir kommen nächstes Jahr wieder. Noch eine Anmerkung zum Schluss. Wenn man sich mit dem Thema Hundegesetz mal auseinander setzt wird man feststellen das es keine Unterschiede zum Niederländischen, bzw. Deutschen Gesetz gibt. Die Niederländer hatten bis vor 3 Jahren ebenfalls die Vorfälle die in Dänemark hochgeschauckelt werden. Also keine Panik."
Familie Ostrowski mit Puggle, in Söndervig in DJ61

Zwei Hunde in der Nordsee bei Houstrup

"Auch in diesem Jahr verbrachten wir unseren Sommerurlaub in Dänemark. Es war unser vierter Urlaub mit Hund (Golden Retriever) in diesem schönen Land. In diesem Jahr begleiteten uns eine befreundete Familie mit ihrem Schäferhund. Es war ihr erster Urlaub mit Hund in Dänemark. Unsere Freunde haben sich im Internet informiert an welche Regeln sich der Hundebesitzer halten muss. Dabei haben sie auch all die schrecklichen Nachrichten gelesen. Da wir schon mehrmals mit unserem Hund in Dänemark waren, konnten wir sie ein wenig beruhigen, aber ein mulmiges Gefühl blieb doch. Dann kam der Urlaub und wir machten uns mit unseren Hunden auf die Reise. Nach einer langen Fahrt waren wir endlich in Nr. Nebel und bei unserem Bungalow. Die Hunde durften aus dem Auto und das fremde Gelände erkunden. Dann ging ab zum Strand und in die Nordsee. Es war schön zu sehen wie viel spass unsere Hunde hatten. Unsere Hunde kennen den Umgang mit anderen Hunden, mit Kinder und vielen Menschen, daher war es auch kein Problem sie mit in die Stadt und zu Märkten. Die Hunde benahmen sich vorbildlich. Wenn wir auf einer Bank saßen, oder vor einem Laden warteten lagen unsere Hunde ganz brav neben uns. Die Menschen gingen ganz dicht vorbei und freuten sich das unsere Hunde sich nicht störren ließen. Manchmal wurden wir auch gefragt, ob die Hunde gestreichelt werden können. Selbst ein Ladenbesitzer wollte das wir mit den Hunden in seinen Laden kommen. Was wir aber nicht taten, weil unsere Hunde doch sehr groß sind. Uns hat allen der Urlaub sehr gut gefallen und wir fahren gerne wieder nach Dänemark. Aber man sollte sich als Hundebesitzer im klaren sein, das man seinen Hund immer im Auge behalten muss und sich an vorgegebene Regeln zu halten hat."
Fam. Preibisch und Fam. Drewes, in Houstrup in AR98

Die Hunde von Familie Gehrig im Ferienhaus in Dänemark

"Wir waren 3 Wochen auf Römö, was uns super gefallen hat. Wir hatten vor unseren Ferien ein mulmiges Gefühl durch diese Schlagzeilen wegen dem Hundegesetz in Dänemark. Bei uns in der Schweiz konnte man fast meinen man werde an jeder Ecke in Dänemark kontrolliert und wehe man kann nicht nachweisen von wo der Hund kommt kriegt man Probleme. Wir erkundigten uns noch bei fejo und mir wurde versichert das dem nicht so ist und es war auch nicht so. Wir hatten super tolle entspannte Ferien unsere Hunde wurden überall gut behandelt. Unsere Hunde sind gut sozialisiert und somit problemlos. Es war unter Hunden wie Haltern denen man begegnet ist sehr entspannt. Wir machten viele Ausflüge aufs Festland und nach Sylt und hatten nirgends Probleme. Wir sind begeistert und können Dänemark mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Land, Leute, Hunde einfach toll."
Monika und Martin mit Morti, Chiara und Sam (CH), auf Römö in MC80

"Wir waren im August zwei Wochen mit unseren beiden Kindern und unserem Hund in Dänemark. Wir hatten uns für Dänemark entschieden, weil überall damit geworben wird, wie hundefreundlich das Land angeblich ist. Von den strengen Hundegesetzen haben wir erst kurz vor Reiseantritt erfahren und sind dann dementsprechend mit einem unguten Gefühl losgefahren, beinahe hätten wir unseren Urlaub auch noch storniert. Bei unserem Hund handelt es sich um eine etwas ungestüme Labrador-Mix-Dame, die ihr Temperament nicht immer unter Kontrolle hat und andere Hunde vor lauter Aufregung auch mal anbellt (allerdings nie aggressiv, sondern immer nur freudig erregt), sie ist also alles andere als eine unauffällige Erscheinung. Wir haben während unseres Aufenthalts in Dänemark aber keine schlechten Erfahrungen gemacht. An der Grenze wurde überhaupt nicht kontrolliert. Da unser Hund sehr schnell überfordert ist, wenn um ihn herum zu viel Trubel ist, haben wir Städte oder andere Orte, wo sich viele Menschen aufhalten, gemieden. Wir waren oft am Strand, wo es überhaupt keine Probleme gab, schon allein deshalb, weil so wenige Menschen und Hunde unterwegs waren, dass man evtl. Schwierigkeiten gut aus dem Weg gehen konnte. Auch bei Wanderungen und Radtouren oder in der Ferienhaussiedlung gab es keine Probleme, selbst wenn unser Hund mal einen anderen Hund angebellt hat. Als sehr positiv haben wir es empfunden, dass Hunde überall am Strand erlaubt waren (wir haben vor drei Jahren Urlaub an der deutschen Ostsee gemacht, und dort waren Hunde überall verboten, außer an speziell gekennzeichneten Hundestränden, die dann aber völlig überfüllt waren). Was ich eher negativ beurteilen würde, ist der strenge Leinenzwang. Unser Hund hätte manchmal gerne mit einem anderen Hund gespielt, was aber an der Leine nur schlecht möglich war. Es hat sich auch kaum jemand getraut, seinen Hund trotzdem abzuleinen. Unterschwellig war der Druck, den das strenge Hundegesetz ausübt, schon spürbar. Da Dänemark ja immer als so hundefreundlich dargestellt wird, hätte ich mir einen etwas entspannteren Umgang erwartet. Allerdings kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum sich deutsche Urlauber ausgerechnet über das dänische Hundegesetz so aufregen. Auch bei uns in Deutschland gäbe es in dieser Hinsicht einen enormen Handlungsbedarf. Aber da höre ich komischerweise nichts."
Karin Oswald, in Fjand in JP81

Der Hovawart von Famile Klein am Stand in Bjerregard

"Wir, eine Familie mit zwei Kinder und einer schwarzen Hovawart Hündin, waren dieses Jahr das sechste mal in Dänemark. Alle fünf Urlaube die wir bis Dato in Dänemark verbrachten waren mit unserem Hund absolut Problemlos. Nun hörten und lasen wir auch von dem neuen Hundegesetz und ich beschloss mich etwas genauer damit zu beschäftigen. Als erstes warf ich mal einen Blick auf die „Hundeliste“ wo tatsächlich überwiegend sogenannte Kampfhunde vermerkt sind. Dieses ist auch aus meiner Sicht auch ein Problem in Deutschland, weil meiner Meinung nach wird ein Hund, egal welcher Rasse, zu dem wie er erzogen wird. Wir haben einige Bekannte, die Hunde haben die auf dieser Liste stehen aber wo diese lammfromm sind. Ich rief bei Tasso und dem ADAC Deutschland an und mir wurde wirklich nahegelegt möglichst nicht mit Hund nach Dänemark zufahren, als Grund wurde mir auch das etwas „schwammige“ Hundegesetz genannt und man solle lieber warten bis dieses geändert würde. Wir beschlossen nach einigen Überlegungen trotzdem zu fahren. Und nun unsere Begründung: Wir hatten vorher nie Probleme mit unserem Hund gehabt weil wir uns an gewisse Regeln gehalten hatten, warum sollte es diesmal anders sein? Und genau so sollte es auch dieses Jahr wieder sein, der Urlaub war schön erholsam und ohne jegliche Probleme. Unsere Hündin ist auch nicht mit jedem anderen Hund verträglich aber es hat wieder alles prima geklappt. Die Wege durch die Dünen zum Strand wurde wie immer angeleint. Die Strandabschnitte wurden so ausgewählt das nicht unbedingt Massen an Menschen um uns waren die sich hätten belästigt fühlen könnten, und das fällt bei soooo viel Strand nicht schwer einen geeigneten Platz zu finden. Am Strand selber haben wir unsere Hündin ohne Leine zum spielen und schwimmen laufen lassen aber auch nur weil sie sehr gehorsam und abrufbar ist. Bei Begegnungen mit anderen Hunden oder Kindern haben wird sie trotzdem wieder kurzfristig angeleint. Das Resultat war wie alle Jahr vorher, keine Beschwerden, keine Beißereien, keine Hinterlassenschaften im Sand liegen lassen, alles prima. Auch das spazieren durch die Stadt oder über die Radwege funktionierte hervorragend, keine Beschwerden oder andere Schwierigkeiten. Für uns wird sich wohl auch im nächsten Jahr nichts ändern und unser Urlaubsziel 2014 wird zum siebten Mal DÄNEMARK heißen."
Familie Klein mit Helena vom Georgenberg, in Bjerregard in IL52

"Wir persönlich hatten keine konkreten Schwierigkeiten. Das liegt aber daran, dass unsere Hunde sehr gut erzogen sind und auf uns hören. Daher empfand ich es als sehr anstrengend, diese andauernd an der Leine zu führen, denn die Leine ist für hundebesitzer, die ihre Hunde NICHT im griff haben, was leider zu 80 Prozent der Fall ist Daher kann ich schon vestehen, dass die Leinenpflicht so verschärft wurde. Die Kategorisierung in Dänemark ist für mich irritirend. Die Handhabe, wenn ein Hund mal aus der Spur läuft und ärger mit anderen Hunden hat, kenne ich nur von Hörensagen, aber die Aussage: "Mit 2 Hunden fährt man hin, mit einem kommt man zurück" finde ich schon sehr beängstigend und für viele sicher ein Grund, gar nicht mehr zu kommen. Viel störender empfinde ich die "Schweine" unter den Hundebsitzern, die ihre Hunde überall hinkacken lassen, ohne den Dreck zu entfernen, gern auch am strand. Das finde ich super-scheiße und gehört meiner Meinung nach mehr bestraft, als ein hund ohne Leine."
A. Schuette, in Bjerregard in OP55

"Wir waren mit unserem dreijährigen Australian Shepard in Dänemark. Unser Rüde ist oftmals nicht freundlich im Umgang mit anderen Rüden, daher nehme ich ihn grundsätzlich an die Leine wenn andere Hunde uns begegnen. Wir sind am Strand meist ohne Leine unterwegs gewesen. Trotz der Hochsaison gab es grosse Bereiche die menschenleer waren. In der Stadt ist er immer an der Leine, auch wenn er sehr lieb ist und niemals einer Person zu nahe kommt. Es gibt Menschen mit Angst und ich trage diesem Umstand Rechnung und halte es für selbstverständlich. Mit dem Hundegesetz habe ich mich im Vorfeld nicht auseinander gesetzt. Wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht und sind nicht kontrolliert worden. Immer wieder gern mit Hund."
B. Belecke, in Vejlby Klit - Vrist in HL29

"Ich war eine Woche auf Als bei optimalem Sommerwetter. Es war rundrum super und kein Mensch hat meinen immer freilaufenden Hund in irgendeinerweise kritisiert. Im Gegenteil es gab viele nette Begegnungen…"
Heide Nädler, Hamburg, in Als in NK47

Raimund Klug mit seinem Deutschen Schäferhund am Strand bei Rödvig

"Wir waren dieses Jahr des sechste Mal mit unserem Hund in Dänemark und es war wie immer sehr schön und entspannend. Nach den Horror­meldungen der Medien sowie den Warnungen von Bekannten in Deutschland sollte man glauben jeder Däne habe eine Waffe im Schrank stehen und warte nur darauf den Hund eines Urlaubers zu erschießen. Wir haben mit unserem Hund nur positive Erfahrungen gemacht. Die Einreise nach Dänemark merkt man nur durch die Grenzbeschilderung. Am Strand, beim Einkaufen und selbst bei einem Ausflug nach Kopenhagen konnte sich unser Hund kaum vor Streicheleinheiten von Dänen und Urlaubern retten obwohl er nicht gerade einer kleinen Rasse angehört. Er ist ein Deutscher Schäferhund und war auch als Fotomodell sehr begehrt. Selbst Kinder und Polizisten konnten sich - als wir uns die Wachablösung am Schloss Amalienborg ansahen - für ihn begeistern. Wenn wir nur halb soviel Hundefreundlichkeit in Deutschland erfahren würden, könnte man auch einmal über eine Urlaub im eigenen Land nachdenken. Davon sind wir aber noch Meilen entfernt. Lange Strandspaziergänge am Meer sowie das gemeinsame Baden mit dem Hund sind hier fast gar nicht möglich, da sich ja andere Badegäste gestört fühlen könnten. Lediglich kleine abgegrenzte Hundebadestrände die meistens überfüllt sind und der Ärger dadurch schon vorprogrammiert ist, stehen zur Verfügung. Von daher, auf Wiedersehen Dänemark bis nächstes Jahr."
Raimund aus Deutschland, in Rödvig in IN60

"Wir haben keinerlei Beeinträchtigungen in unserem Urlaub mit unserem Hund feststellen können. An der Grenze wurde weder die Ein- noch die Ausreise kontrolliert, also gab es hier keine Wartezeiten. Wir haben Naturschutzgebiete besucht, wobei es hier für uns allerdings auch selbstverständlich ist, Rücksicht auf Natur und Wild zu nehmen und hier den Hund an der Leine zu führen. Aber auch in den Fußgängerzonen in den Städten und Urlaubsorten hatte wir keinerlei Probleme, ebensowenig wie am Strand, wo wir mit dem Hund herumtollen, aber auch baden konnten. Dass er an der Leine bleibt aus Rücksicht auf Familien gerade mit kleinen Kindern oder aber auch aus Rücksicht auf Menschen, die Respekt bzw. Angst vor Hunden haben, störte uns in keinerlei Art und Weise und unseren Hund auch nicht. Wir haben alle unseren Urlaub sehr genossen und uns wohl gefühlt."
Familie Samuelsen, in Söndervig in QR06

"Sehr gerne möchten wir von unserer positiven Erfahrung mit Hunden in Dänemark berichten. Wir waren im Sommer 2013 mit unseren zwei Goldendoodle für 14 Tage auf Römö. Erstens haben wir dort ein tolles Haus gefunden inkl. eines komplett eingezäunten Grundstücks plus Agility-Parcours für die Hunde. Somit hatten unsere zwei Racker dort viel Spaß und waren herzliche willkommen! Außerdem bietet Römö eingezäunte Areale an, die bewaldet sind und extra als Hundeauslauf gekennzeichnet werden. Hier konnten wir jeden Morgen unsere Hunde laufen, schnüffeln, forschen und mit anderen Hunden spielen lassen. Dass wir die Hunde am Strand und anderswo an der Leine hatten, war für uns selbstverständlich und hat uns in keinster Weise beeinträchtigt. Wir sind häufig auf die Hunde angesprochen worden. Jedoch waren das durchweg positive Reaktionen, über die wir uns sehr gefreut haben. Wir kommen auf jeden Fall wieder mit unseren Hunden nach Dänemark. Übrigens: Wir kommen seit vielen, vielen Jahren nach Dänemark und haben weder vor, noch seit dem Hundegesetz schlechte Erfahrungen mit unseren Vierbeinern gemacht. Wir hoffen, mit diesem Bericht denjenigen eine kleine Hilfe zu geben, die durch das neue Gesetz verunsichert sind."
Familie Schrader, Stade, auf Römö in DU71

Berichte aus Juli 2013

Der Golden Retriever von Frau Müller am Strand in Söndervig

"Wie jedes Jahr waren wir in unserem Urlaub in Dänemark. Natürlich haben wir auch mit Sorge all die Informationen um das Hundegesetz verfolgt. Das muss unbedingt in der jetzigen Form abgeschafft werden. Wir waren zwei Wochen in Dänemark. In der ersten Woche in Bönnerup Strand und in der zweiten Woche in Söndervig. Wie in jedem Jahr war es ein ganz toller Urlaub, denn wir hatten zusammen mit unserem Basko viel Freude. Es gab in keiner Weise Probleme mit unserem Hund. Mit langer Leine ausgerüstet ging es täglich an den Strand und viele Hundebesitzer taten es ebenso. War der Strand mal ganz leer und übersichtlich konnte Basko auch frei laufen. Auch in den Orten gab es nur freundliche Blicke, so wie wir es aus Dänemark kennen. Natürlich war unser Freund dann an der kurzen Leine und keine Gefahr für andere Menschen. Fazit: Verhalten wir uns ordnungsgemäß im fremden Land (so wie wir es auch gern bei uns wollen) dann sind wir mit Hund wie immer herzlich willkommen."
Barbara Müller, in Söndervig in QS57

"Wir waren im Juli in Vrist mit unserem Hund Yorki. Wir haben von dem Gesetz nichts gemerkt, auch die Dänen waren uns gegenüber sehr freundlich, auch wenn sie mit Hund uns entgegen kamen. Wir waren am Strand sowie auch mit ihm in einer großen Innenstadt. Uns kamen da auch Polizisten entgegen und alles war gut. Wir machen schon seid Jahren Urlaub in Dänemark mit Hund und das immer wieder gern!!!"
Yvonne Strunz, in Vejlby Klit - Vrist in CC15

Der Golden Retriever von Frau Wienand am Strand auf Fanö

"Unsere drei Hunde und wir haben keine Erfahrungen mit dem neuen Hundegesetz gesammelt. Wir haben auf der Insel Fanø unseren Urlaub verbracht und hatten keine Einschränkungen. Die Hunde sind abends im Meer schwimmen gewesen und haben mit anderen Hunden am Strand gespielt. Es gab keine Beschwerden und in jedes Lokal durften sie auch mit rein. Vor den Einkaufläden gab es nach vorne hin offene Boxen in denen man die Hunde befestigen konnte, so das es nicht zu ungewollten zusammen­stössen mit anderen Hunden kommen kann. Sehr praktisch :-) Um die Hunde am Nachmittag ohne Leine laufen lassen zu können, sind wir in das extra abgezäunte Gelände das es auf Fanø gibt gegangen. Dieses Grundstück ist einfach super toll und für die Hunde wie ein Paradies. Das einzige was es zu bemängeln gibt, (das hat aber nichts mit dem Hundegesetzt zu tun) ist das zu wenig Abfallbehälter auf dem Strand gibt, um die Hinterlassenschaften zu beseitigen. Denn es ist nicht gerade angenehm mit dem vollen Tütchen am Strand entlang zu spazieren.... In den letzten acht Jahren waren wir fünf mal in Dänemark und es war auch diesmal so wie vor acht Jahren. Einfach toll und problemlos mit den Hunden :-)"
K. Wienand, Essen, auf Fanø in KO70

Cocker Spaniel von Familie Breuckmann-Bock am Strand in Blokhus

"Unsere Rückmeldung zu unserem Dänemark-Urlaub mit zwei Hunde: Dänemark war wie jedes Jahr super! Nette Menschen am Strand, auf den Stis und in der Stadt (Skagen, Blokhus, Lökken). Wir reisen seit Jahren nach Dänemark, weil wir Hunde haben(!!) und hatten dort noch nie Schwierigkeiten. Wir wünschen allen Dänemarkurlaubern mit und ohne Hund wunderschöne, erholsame Ferien."
Familie Breuckmann-Bock mit den Cocker-Spaniels Lilly und Helle, in Blokhus in PD05

Islandhund trifft Labrador bei den Sandskulpturen in Söndervig

"Da wir einen äußerst friedfertigen Islandhund besitzen, den Hund der Wikinger, haben wir uns bei der Buchung des Urlaubs keine Gedanken zum dänischen Hundegesetz gemacht. Wir waren nur überrascht, dass in dänischen Ferienhäusern die Erlaubnis, Hunde mitzubringen, eher die Regel ist und nur wenige Häuser ein Haustierverbot haben. In Deutschland ist es umgekehrt. Da es keine Grenz­kontrollen gibt, sollte es ja kein Problem sein, jeden Hund nach Dänemark zu bringen, auch verbotene, aber wer das tut ist wohl selbst schuld wenn es Probleme gibt. In unserer Ferienhaussiedlung auf Holmsland Klit waren etwa je zur Hälfte Deutsche und Dänen, und in mehr als der Hälfte der Häuser gab es Hunde. In der Siedlung war es sauber, ein liegengelassener Haufen war eine große Ausnahme. Zum Gassi gehen wurde meist die angrenzende Heide genutzt, etwa die Hälfte aller Hunde gingen dort ohne Leine, auch unser Heldur. Doch beim Erreichen der Siedlung haben wir ihn stets angeleint. Manchmal kam ein Hund von einer Terrasse gelaufen, um mit Heldur Kontakt aufzunehmen, und meist waren das dänische Hunde mit freundlichen Besitzern. Am Strand waren die meisten Hunde angeleint, zum Baden gehen wurde aber schon mal hier und da der Hund freigelassen. Einmal haben sich deutsche Urlauber sehr wortreich entschuldigt, als ihr Hund ohne Leine herbeilief, sie hatten wahrscheinlich doch etwas Angst dass es Ärger geben könnte. Allerdings haben wir weit und breit niemanden gesehen der da irgendwie etwas kontrolliert hätte. Außerhalb der Siedlung haben wir auch viele Hunde gesehen, sowohl in Hvide Sande, Sondervig, Legoland oder dem Jylland Zoo. Überall gab es Wassernäpfe, und überall hieß es “Hunde an der Leine sind willkommen”, auch beim Segeltörn. Eskalationen haben wir in den 2 Wochen keine gesehen, so dass insgesamt der Eindruck eines hundefreundlichen Landes und eines sehr entspannten Urlaubs mit Hund blieb. Dennoch sollte man die Rasseliste strikt achten, und nach allem was man so hört auch mit Hunden die denen auf der Liste ähneln das Land meiden, bis das Gesetz so geändert wurde, dass es keine Polizeiwillkür mehr geben kann! Übrigens haben wir zu unserer Überraschung in den 2 Wochen kein einziges Polizeifahrzeug oder Polizisten gesehen."
Jochen Bonitz, in Bjerregard in IO58

"Wir haben an unserem Ferienort Bork Havn nichts vom Dänischen Hundegesetz gespürt. Ganz im Gegenteil, der nette dänische Nachbar versicherte uns, dass es nur um Kampfhunde ginge, und schon gar nicht um die Hunde der Touristen. Jeder hat uns und unsere drei Hunde mit Freundlichkeit behandelt, unsere Hunde sind Golden Retriever und Labradore, die in Dänemark sehr beliebt sind. Nächstes Jahr wollen wir wieder nach Dänemark fahren."
Susanne aus Deutschland, in Bork Havn in ES93

Die Hunde von Elke Huyer am Strand in Sondervig

"Wir waren dieses Jahr zweimal in Dänemark, Anfang Juni in Houvig und Mitte Juli in Sondervig. Bei beiden Besuchen waren zwei Hunde mit dabei und wir hatten nie Schwierigkeiten. Schon bei der Einreise fährt man ohne jegliche Kontrollen in das Land. Bei der Ankunft am Urlaubsort gibt es auch keine Kontrollen. Am Strand haben wir de Hunde sogar an Orten, wo wenig Gäste waren, ohne Leine laufen lassen und ausgiebig mit ihnen gespielt. Es gab keinerlei Beschwerden von anderen Gästen, es war sogar eher so, dass wir gefragt worden sind warum wir die Hunde anleinen, wenn uns jemand entgegen kam. Selbstverständlich ist es für uns aber auch, dass wir immer Schietbeutel dabei haben und die Hinterlassenschaften unserer Hunde einsammeln. Bei Spaziergängen durch Sondervig ist uns gerade jetzt im Juli aufgefallen, dass vor sehr vielen Geschäften zumindest Wassernäpfe (manchmal sogar Futter) standen und die Hunde auch teilweise mit in die Geschäfte oder Restaurants durften. Zwischendurch gehört zu unserem Urlaub auch immer ein Besuch in einem der Hundewälder, wo man die Hunde jederzeit ohne Leine laufen lassen kann und (was wir im Hochsommer alle mögen) es schön schattig ist. Für uns ist ganz klar: Hundegesetz hin oder her, wir fahren mit unseren Hunden weiterhin nach Dänemark."
Elke Huyer, in Söndervig in KS43

"Wir waren mir 2 großen Hunden in Dänemark, von denen einer ein Labrador ist und einer ein Mischling unbekannter "Zusammensetzung". Wir sind davon ausgegangen, dass die Rasse keinen interessiert, solange die Hunde nicht unangenehm auffallen. Mit einem nach Kampfhund aussehenden Hund wären wir nicht eingereist. An der Grenze wurden wir gar nicht kontrolliert. Am Strand fiel auf, dass die Hundebesitzer bemüht waren, ihre Hunde von anderen Menschen und Hunden fernzuhalten. Wir selbst wurden auch ein bisschen hektischer als zu Hause, als eines der Kinder die Gartentür offen ließ und ein Hund zum Weg vorlief. Abgesehen davon hat man aber überhaupt nichts von dem Hundegesetz bemerkt. Trotzdem beunruhigt es schon zu hören, dass Hunde, die jemanden verletzt haben, ohne Berücksichtigung der Umstände eingeschläfert werden können. Ich denke auch, dass so etwas dazu führt, dass Leute nach Beißereien das Weite suchen, anstatt Namen und Adressen auszutauschen. Fazit: Wir waren nicht ganz so entspannt wie früher, aber eigentlich nur weil wir beunruhigt waren - vor Ort hat man kaum was gemerkt."
Cathrine Sterregaard, in Argab in GU99

Berichte aus Juni 2013

Endlich wieder zusammen: Monika, Thorsten und ihren Hund Max

"In den Medien wurde ja sehr viel Unruhe bei deutschen Hundebesitzern verbreitet. Wir möchten Ihnen gerne ein Erlebnis schildern: Am 08.06. gegen Abend lief unser Hund weg. Wir kamen vom baden und er war nicht angeleint. Samstag abend und Sonntags suchten wir die ganze Zeit nach unserem Max. Das aber ohne Erfolg. Am Montag wollten wir im Touristenbüro Lemvig um Hilfe bitten. Eine sehr nette Dame half uns ein Anzeigenblatt in dänischer und deutscher Sprache zu fertigen. Diese wollten wir im Urlaubsgebiet aushängen. Die Frau riet uns die Polizei aufzusuchen. Dort gab es leider Verständigungsprobleme. Eine Dame aus der Kommune half uns in diesem Fall. Wir bekamen die Information, dass Max noch am Samstag aufgegriffen wurde und in ein Tierheim in Balling gebracht wurde. Aus unglücklichen Umständen ist er den Mitarbeitern des Tierheims entwischt und läuft nun frei in Balling rum. Mit diesen Informationen machten wir uns voller Hoffnung auf den Weg nach Balling und suchten mehrere Tage nach unserem Hund. In diesen Tagen haben haben wir eine Welle der Hilfbreitschaft der Einwohner von Ballig und Umgebung erfahren, die uns heute noch rührt. In jedem Laden hing eine Suchanzeige von Max. Die Mitarbeiter des Tierheims schalteten eine Seite auf Facebook und ein regionaler Radiosender von Skive sendete mehrfach eine Suchmeldung. Wir wurden trotz Sprachproblemen von fremden Leuten angesprochen und angerufen. Jeder wollte bei der Suche helfen. Leider stand Max wohl unter Schock. Er floh vor jedem auch vor uns. Eine fremde Frau bot meiner Frau ihr Fahrrad an, damit sie schneller bei der Verfolgung ist. Die Tierklinik von Skive meldete sich bei uns und sagten, dass sie bei der Suche helfen möchten. Leider wurde unsere gemeinsame Suche nicht von Erfolg gekrönt. Unser Urlaub neigte sich dem Ende zu. Die Mitarbeiter des Tierheims versprachen uns alles zu unternehmen um Max zu fangen. Wir fuhren zurück nach Deutschland und unsere Hoffnung Max wieder zu sehen waren sehr gering. Wir wohnen ca 400 km von Balling entfernt und konnten keinen Einfluss mehr nehmen. Über E-Mail wurden wir informiert wo und wann Max gesehen wurde. Dann kam das unwahrscheinliche. Am 25.06. erhielten wir die Nachricht, Max ist gefangen, es geht ihm gut und er ist im Tierheim. Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg ihn abzuholen. Sie können sich die Freude über den Verlauf dieser Geschichte vorstellen. Mittlerweile ist Max wieder ganz der alte und bereut wohl am meisten seinen Ausflug. Wir haben Dänemark und seine Einwohner schon lange in unser Herz geschlossen. Doch nach diesen Ereignissen denken wir noch lieber an Euer Land."
Monika und Thorsten Falk, in Vejlby Klit in CD26

Busy und Fanta am Strand von Bovbjerg

"Wir fahren mit unseren Hunden jetzt seit 13 Jahren nach Daenemark und haben zum Glück noch nie negative Erfahrungen gemacht. An einem kleinen See nahe Husby Klitplantage haben wir eine sehr nette Hundetrainerin aus Dänemark getroffen, die Hunde haben etwas getobt und wir haben uns so gut es ging etwas unterhalten. Das Bild zeigt die Hunde an den Steilhängen von Bovbjerg, wir haben uns den Leuchtturm angesehen und eine Kirche auf dem Rückweg. Wir sind die steile schmale Treppe vom Leuchtturm nach unten zum Strand gegangen und andere Hundebesitzer haben solange gewartet bis wir unten waren. Auch an den Stränden hat es keine Probleme gegeben. Im Hundewald haben wir auch bis auf eine Situation nie Probleme gehabt. Die Hundebesitzer waren aus Deutschland und hatten 3 Hunde, alle angeleint und eine Hündin etwas leinenaggressiv, es ist aber nicht zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ansonsten hoffen wir das wir auch nächstes Jahr, dann zum 14.Mal, wieder ins schöne Daenemark reisen werden."
Tanja Himmelreich und Frank Becker, in Fjand in QQ58

Zwei Hunde von Frank Fischer am Hafen in Hvide Sande

"Wir waren vom mit 4 Hunden in Argab und fahren schon seit vielen Jahren nach Dänemark. Grade wegen der tollen breiten und langen Strände, wo sich die Hunde immer austoben können. Wir hatten keinerlei Probleme mit den Hunden. Weder an der Grenze, die es ja nicht mehr gibt, auch am Strand, bei Einkaufen in der Stadt gab es keine Probleme. Wir haben mit den Dänen- gleich ob mit Hund oder ohne- immer nur gute Erfahrung gemacht. Wir fahren immer wieder gerne nach Dänemark. Der nächste Urlaub in Dänemark mit Hunden ist schon geplant."
Petra und Frank Fischer, in Argab in SK41

Jack Russell am Strand in Söndervig

"Wir machten dieses Jahr mit unseren Hunden (Jack-Russell-Terrier) Urlaub in Dänemark nahe Sondervig in einem Ferienhaus. Dies hatte eine geschlossene Terrasse, da wir vermeiden wollten, dass eventuell unsere Hunde weglaufen oder einen Hasen hinterherjagen würden. Wir haben weiterhin gute Erfahrungen mit unseren Hunden gemacht. In jedem Ort, in jeder Stadt standen Wassernäpfe für die Hunde. Aber wir waren dennoch sehr verunsichert, als wir noch in Dänemark von diesem neuen Gesetz erfahren haben. Vorher wussten wir dies nicht. Wir waren immer der Meinung, Dänemark ist in Beziehung "Hund" sehr viel gelassener als Deutschland. Es wäre schön, wenn dieses Gesetz überarbeitet werden würde. Wir fahren eigentlich gerne nach Dänemark und das am liebsten mit Hund. Seit dem neuen Gesetz allerdings mit gemischten Gefühlen."
Angelika Düll, in Söndervig in UV20

Bella und Ben am Strand in Lökken

"Wir waren im Mai-Juni mit unseren 2 Dänischen Doggenmixe in Eurem schönen Dänemark zwischen Lökken und Nörre Lyngby. Wir haben wenige Leute getroffen aber die wir trafen waren alle sehr diszipliniert (anleinen, abstand halten etc.)!! Da ich mit meinem Hundepärchen in Deutschland auch aufpassen muß, viel mit Schleppleine unterwegs bin, da beide keine anderen Hunde Akzeptieren (Eifersucht), war es für uns sehr entspannt, da wir fast immer alleine am Strand oder in den Dünen unterwegs waren!! Ich muß dazu sagen das vor unserem Urlaub uns ziemlich viel schlechtes über das Hundegesetz und den Umgang damit erzählt wurde. Habe selber im Internet Horror Geschichten gehört und mich verunsichern lassen, so das auch wir am überlegen waren ob das mit dem Urlaub so eine tolle Sache ist. Vor allem da unser Rüde manchmal mit einem Stafford Terrier verwechselt wird, was Hundekenner überhaubt nicht finden !! Ich habe meine eigene Rechersche geführt in dem ich Leute befragt habe die schon seit Jahrzehnten mit Hund nach Dänemark fahren darunter auch unserer Tierärztin (fährt nach Skagen auf einen Campingplatz mit 2 Hunden) deren Meinung ich sehr vertraue!! Diese hat mich etwas belächelt aber eben auch gemeint das die Willkür der Polizei nicht in Ordnung sei, da diese doch von Hunderassen wenig Ahnung haben... Das zu ändern wie z.B. hinzuziehen eines Tieraztes bei einem Konflikt oder Hunderassen Feststellung würde sicher helfen!!! Bei Urlaubern die sich nicht an die Regeln der Hunderhaltung halten des Landes zu verweisen...??!! Mich persönlich stört die Willkür und die Unwissenheit (Hunderassen) der Polizei und das zu schnelle Anordnen der Tötung des Hundes!!! Wir kommen wieder, im September, denn dieser Urlaub war zu schööön um nicht mehr zu kommen...."
Katja und Uwe Ronsöhr, in Lökken in PI07

Familie Weber mit Ben am Strand in Lønstrup

"Schon vorab hatten wir durch Bekannte, Zeitungsartikel und beim Tierarzt von den untragbaren Umständen bzgl. des Hundegesetzes in Dänemark erfahren und sogar unser Tierarzt druckte uns extra einen Bericht aus und kommentierte unseren Entschluss mit verständnislosem Kopfschütteln und der Bitte, nach unserer Reise ihm Bericht zu erstatten. Natürlich machten wir uns große Gedanken und erwägten auch, unseren Urlaub zu stornieren, da wir echt Angst hatten vor dem, was uns wohl dieses Jahr erwartet. Wir wollten allerdings nicht dieser Internethetze erliegen, zumal wir lesen mussten, das es dieses Gesetz bereits seit 2010 gibt. Wir stellten erschreckt fest, dass wir seitdem schon mehrfach in Dänemark waren, nichts ahnend und nichts merkend von diesem Gesetz...warum genau jetzt wurde es so aktuell in den Medien behandelt? Wir waren froh das es auf Fejo aktuelle Erfahrungsberichte zu lesen gab. Tolle Idee:-) *** Dies ließ uns schließlich fahren in ein Land in das wir schon seit mehr als 20 Jahren ein bis zweimal jährlich reisen und unser Hund wie auch wir immer herzlich aufgenommen wurden! So auch in diesem Jahr. Alles war wie immer. Wir als Urlauber merkten nichts vom Hundegesetz. Es gab nirgends eine Beschwerde, (Eu-Pass)/Kontrollen, oder einen persönlichen Leinenzwanghinweis, außer natürlich der Hinweisschilder die es schon immer gibt. Natürlich lief unser Hund auch stellenweise ohne Leine, begenete anderen Hunden zT. auch ohne Leine oder man verständigte sich aus Entfernung. Er war mit uns in der Stadt unterwegs, in Skagen, Grenaa und sogar im Schloss Gammel Estrup war er herzlich willkommen. Wie immer standen Hundenäpfe mit Wasser für die 4 beinigen Urlauber an sämtlichen öffentlichen Orten parat und auch einige Dänen mit denen wir sprachen winkten ab beim Thema Hundegesetz, die Gesetzeslage macht auch sie ärgerlich. Hinzu kommt das wir einen Mischling haben, dessen "Reinheit"!!! wir im Notfall lt. Gesetz hätten nachweisen müssen. Wie soll dies möglich sein? Da man als langjähriger Dänemarkurlauber den "Hundetourismus bzw. den bis dato vielleicht etwas lockeren Umgang mit dem besten Freund des Menschen beobachten kann, sind wir der Meinung, das aufgrund dieser Lockerheit, es vielleicht ein nicht mehr ganz überschaubares Maß angenommen hat und deshalb ein paar ganz wichtige, politische Köpfe, kopflose, schnell wirksame Gesetze geschaffen haben...die so meinen wir, auch trotz unseres sorgenfreien Urlaubs nicht zu tolerieren sind und denen man entgegenwirken muss!!! Natürlich erfolgen im Internet viele Aufrufe Dänemark dieses Jahr zu boykottieren...aber seien wir mal ehrlich...bleiben wir Deutsche auch aus dem Süden weg, so wie dort die Hunde leiden ??? Wir können hier nur unsere ganz persönlichen Erfahrungen mitteilen und möchte das aktuelle dänische Hundegesetz auch keinesfalls schön reden. Es gibt nachweislich ganz grausame Schicksale von Hunden die ihren Besitzern vorschnell weggenommen und auch eingeschläfert wurden, ohne Wesenstest oder sonstige Auflagen die hier in Deutschland ausgesprochen werden. Wir sind es doch, die aus unserem Hund machen was er letztendlich ist, der Hund bringt nur die Anlagen mit... Wir werden die weitere Entwicklung dieses Themas beobachten und so sich nichts tut, evtl. Dänemark 2013 nicht besuchen...nicht aus Erfahrung, sondern um ein Signal zu setzen. Allen denen, die in den nächsten Wochen nach Dänemark fahren sei gesagt,versehen sie ihren Hund mit einem Adressanhänger (Heimat- und Ferienhausadressse mit Tel. Nummer) halten sie sich an die Regeln, wie man es Zuhause auch muss und sie und ihr Hund haben einen traumhaften Urlaub.....Dass dieses Gesetz überarbeitet werden muss, wissen die Dänen selbst, hier sind keine „deutschen“ Ratschläge notwendig."
Familie Weber aus Hessen mit Ben, in Lönstrup und Bönnerup - Fjellerup in MH69 jew. EF10
***) Das es diese Seite überhaupt gibt verdanken wir Frau Weber, denn sie schrieb ende April: Da Sie viele Informationen über Dänemark veröffentlichen wäre es vielleicht eine gute Ausgangssituation den Lesern einen Bericht zu schreiben in denen Urlauber mit Hund ihre aktuellen Erfahrungen zur aktuellen Hundefreundlichkeit schildern.

"Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nichts weiter über das neue Dänische Hundegesetzt gehört bzw. gelesen habe. Daher habe ich mir vorab auch überhaupt keine negativen Gedanken gemacht. Genau wie in Deutschland auch, haben sich die Dänen für die Rasse interessiert und freundlich auf Lotta reagiert. Da wir den Strand Ende Mai/Anfang Juni so gut wie immer für uns alleine hatten, durfte sie natürlich frei umherlaufen. Im Dorf selber lief sie an der Leine, auf dem Ferienhaus-Grundstück natürlich ohne. Gebiete, die man mit Hund nicht bzw. nur mit Leine betreten darf, sind beschildert. Ebenso findet man an Restaurants auch Hundeverbotsschilde für den Innenbereich. Selbstverständlich darf der Hund aber auf die Terrasse. Wir werden auf jeden Fall wieder mit Hund nach Dänemark reisen."
Kathrin mit Lotta, auf Fejø in FE05

Lucy und Kaya am Strand an der Ostsee

"Wir waren dies Jahr das zweite Mal in Folge mit unseren Hündinnen in Dänemark und das Gesetz hat unseren Urlaub absolut nicht beeinflusst. Unsere Lucy und Kaya konnten ganz frei Hund sein. Sie haben am Strand gespielt und sind auch schön ordentlicht mit Ihrer Flexileine in der Stadt spazieren gegangen. Ich kann eigentlich nur sagen, dass wir in all unseren Urlauben und auch zu Hause ein paar Angewohnheiten haben wie wir mit unseren "Mädels" umgehen. Wir lassen sie nur von der Leine, wenn wir mit dem Ball spielen. Bei uns im Umkreis wurden letzten Winter Köder (in Form von Frikadellen mit Rasierklingen gespickt) gefunden, dass finde ich viel schlimmer. Wir haben auch den Grundsatz, dass wenn kleine Kinder oder ältere Leute in der Nähe sind, kommen sie an die Leine. Lucy und Kaya haben bisher nur 2 Mäuse im heimischen Garten erlegt, aufgrund ihres Jagdtriebes, aber wir haben sie Beide jeweils seit ihrer 12. Lebenswoche und sie haben noch nie zugebissen. Kaya war auch bis vor einem 1 Jahr der Lieblingshund meiner kleinen Nichte, meine Nichte spielte mit Kaya seit Ihrem 4. Lebensjahr. Naja nun hat sie Oskar ihren eigenen kleinen Zwergpudel, da wurde Kaya uninteressant. Also im Großen & Ganzen kann ich jedem nur raten:
1. Ihr kennt euren Hund am Besten, Fremde jedoch nicht, darum ein Spaziergang mit einer Flexi (bis zu 5m) oder Schleppleine (bis 15m) kann auch schön sein. Ich hab früher auch immer gesagt: Scheiss Flexi, entweder mit oder ohne Leine, aber mittlerweile kann ich sagen Lucy und Kaya also unseren Hündinnen reichen 3m Leine aus um Ihrer Nase frei laufen zu lassen
2. Die Sprache!!! Im Ausland ist es echt schwierig, versucht einem Fremde der kein Englisch oder Eure Sprache spricht mal zu erklären, der tut nix, daher meiden wir den Kontakt, wenn man sich nicht verständigen kann.
3. Dänemark ist schön und es ist ein Paradies für Hund und Besitzer, man muss sich halt nur ein paar Regeln auf erlegen, wie zum Beispiel die Unseren. Für mich, meine Frau und unsere Hündinnen ist es so um so schöner.
Ich habe keinerlei Erfahrungen wie es um gefährliche Hunde "Kampfhunde" steht. Haben 2 Mischlinge und Kindermagneten da auch im Alter von 6 und 5 Jahren sie immer noch Aussehen wie Labrador-Welpen.
"
Familie Struckmeier, in Hejls in SM36

Kaja am Strand in Argab

"Seit 8 Jahren ist unsere Australian Shepherd-Hündin Kaja Stammgast in Dänemark und sie liebt dieses Land wie wir. Von dem neuen Hundegesetz haben wir erst kurz vor unserem Urlaub von Freunden erfahren. Wir konnten es erst gar nicht glauben, da wir seit 2010 mehrmals in Dänemark waren und es war wie immer, einfach schön. Es war in keiner Weise eine Veränderung spürbar, am Strand konnten die Hunde toben und hatten ihren Auslauf, auch ohne Leine und in der Stadt begegneten wir vielen Urlaubern mit ihren Hunden, auch an der Grenze gab und gibt es keine Kontrollen. Die ersten Tage unseres Urlaubs waren wir allerdings ziemlich verunsichert durch die Berichterstattungen, das legte sich allerdings ganz schnell, als wir merkten, dass es noch genauso schön für Hunde in Dänemark ist, wie vor dem neuen Gesetz. Allerdings wir haben uns sehr geärgert, dass man von den Medien so beeinflussbar ist."
Angela und Bernd aus Hannover, in Argab in TJ29

Henry von Familie Köritz am Strand auf Fünen

"Wir fahren jedes Jahr 1-2 mal nach Dänemark, immer in eine andere Gegend, aber immer an die Ostsee. Auch im diesem Jahr waren wir wieder mit unseren 2 Hunden dort. Der Vermieter des Ferienhauses war unser Nachbar, sehr hundefreundlich. Auf langen Spaziergängen durch "Wald und Flur" - immer alle freundlich. In der Stadt - keine Probleme. Am Strand ebenso. Wir können nur positives berichten!"
Familie Köritz mit Henry und Elli, auf Südfünen in FI43

Die Hunde von Jutta Lübbers am Strand in Argab

"Wir achten bei der Auswahl darauf, dass die Häuser eine geschlossene Terasse haben, so dass man die Hunde nicht ständig im Auge behalten muss. Wir sind seit unserer Kindheit Dänemark-Urlauber und die letzten Jahre immer mit Hund, seit 2010 sogar mit 2 Berner Sennenhunden. Weder in den vergangenen Jahren noch im letzten Urlaub ist uns irgendetwas Negatives passiert. So große, langhaarige Hunde kann man nicht im Auto lassen, also müssen sie mit zum "shoppen" in Hvide Sande oder Söndervig und alle Leute sind uns freundlich begegnet und waren begeistert von den Hunden. Wir halten uns an die "Spielregeln" - auch in D. gibt es die Leinenpflicht und auch hier sammelt man selbstverständlich den Kot ein - lassen die Beiden aber schon mal an einsamen Strandabschnitten toben. Aufgrund der Warnungen der Tierärztekammer hatte ich Fotokopien der Ahnentafeln dabei, mir war schon ein bißchen mulmig und es geht nicht um die Dänen sondern um die Gesetzgebung."
Jutta Lübbers, in Argab in HK14

Die Hunde von Frau Becker

"Vorab wir können nichts negatives berichten. Mit unseren Hunden konnten wir uns problemlos am Strand und auch in den Städten bewegen. Was uns nur auffiel, das viele Hundebesitzer ihre Hunde am Strand an der Leine führten, was sonst nicht immer der Fall gewesen war. Alle nahmen Rücksicht, kontrollierten ihre Hunde beim Auslauf, z. B. mit flexi Roll-Leinen, Feldleinen u.s.w. Der Urlaub mit unseren Hunden, war wie in den letzten Jahren in Dänemark, einfach nur Super. Der nächste Urlaub, natürlich mit unseren Hunde, findet wo auch sonst, in Dänemark statt."
J. Becker, auf Alsen in IM94

Berichte aus Mai 2013

Gerd Wendland am Ferienhaus mit Bobby

"Wir hatten unseren 2jährigen Riesenschnauzer dabei, der sehr ungestüm sein kann. Wir haben mit den Dänen – gleich ob selbst mit Hund oder ohne – immer nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn Bobby im Vorbeigehen jemanden angebellt hat, hat sich nie jemand darüber beklagt, oder uns darauf angesprochen. Ganz das Gegenteil war der Fall: Es wurde immer viel Verständnis gezeigt. Die meisten Dänen kannten sich sehr gut mit Hunden aus, so wurden wir oft auf die Rasse angesprochen und kamen häufig mit Dänen durch den Hund ins Gespräch. Das gleiche erlebten wir nicht nur am Strand, sondern auch in Lökken, Hirtshals und in Skagen. Dazu müssen wir aber anmerken, das wir Bobby grundsätzlich an der Leine führen; am Strand zum Schwimmen an der Schleppleine, zum Laufen an einer Flexleine, im Ort an einer ganz normalen Hundeleine. Auch auf dem Grundstück haben wir Bobby nur an der Schleppleine angebunden laufen lassen. Nur auf der geschlossenen Terrasse konnte er ohne Leine laufen. Diese war glücklicherweise recht groß und die Umzäunung hoch genug. Und wir waren immer dabei. Wir haben uns alle drei im Haus wie auch im Land wieder sehr wohl und gut aufgenommen gefühlt."
Ramona und Gerd Wendland mit Bobby, in Lökken in NJ20

"Wir waren Anfang Mai mit unserer Labradorhündin zwei Wochen in Dänemark. Für uns war alles ganz normal. Wir hatten keine Kontrolle an der Grenze. Auch unsere täglichen Spaziergänge mit unserer Hündin am Strand (zu verschiedenen Uhrzeiten) konnten wir ohne Beeinträchtigung in Ruhe genießen."
Ute Kliege, in Söndervig in FU96

Die Hunde von Mathias Ploog am Strand auf Alsen

"Wie man auf diesem Foto sehen kann hatten unsere Hunde viel Spaß am Stand. Sobald wir andere Menschen gesehen haben gab es bei uns "Leinenzwang". Das kam nicht so oft vor, da wir uns geziehlt für etwas abgelegene Strände entschieden haben. Auch bei unseren Wanderungen über die Insel Als dürften die Hunde auch frei laufen. Also auch nicht anders als in Deutschland wo es auch fast überall den Leinenzwang gibt, was nebenbei die wenigsten Leute in Dänemark einhalten. Wir haben Dänen getroffen die ihren Hund frei am Strand laufen ließen. Nach deren Aussagen wird dieses Thema in Deutschland aufgepuscht. Unsere Hunde hatten auf jeden Fall viel Spaß in Dänemark. Wir Menschen natürlich auch."
Christel Ploog, auf Alsen in TC05

"Wir waren dieses Jahr über Pfingsten in Vejlby Klit, wie die Jahre davor hatten wir keine Probleme. Da wir zwei Jagthunde haben, ist das mit dem Freilauf sowieso so eine Sache, also bleiben unsere in den Ferienhaussiedlungen, im Straßenbereich und in Ortschaften sowieso an der Leine. In Dänemark gibt es viele schöne Hundewälder, wo sie frei laufen können. Auch am Stand lassen wir sie Spätnachmittags oder Abends schon mal frei laufen, hat auch nie zu Problemen oder Ärger geführt. In Thyborøn haben wir sogar einen Dänen getroffen, der seinen Hund frei laufen lassen hat. Und das die Dänen nicht Hundefreundlich sind, haben wir nirgendwo bemerkt, im Gegenteil. Wir lassen uns durch das Gerede nicht abschrecken und fahren im August wieder nach Dänemark."
Michael Krüll, in Vejlby Klit in PQ75

Linda, Emma und Sam am Strand auf Römö

"Das dänische Hundegesetz gehört zweifelsohne überarbeitet und auch wir, wo wir auch vorher noch nie in Dänemark waren, waren wirklich verunsichert. Wäre es in den deutschen Medien früher hochgekocht, hätten wir uns auch wahrscheinlich für ein anderes Urlaubsland entschieden um ehrlich zu sein. Was ich aber nicht mag, und das passiert gerade in extremer Art und Weise, ist mediale Panikmache. Es wird so dargestellt als reißen einem wilgewordene dänische Polizisten an der nächsten Ecke den angeleinten Hund weg um ihn am besten noch an Ort und Stelle einzuschläfern. Wir waren sicherlich etwas verunsichert und haben unsere Hunde, sofern es keine Hinweisschilder gab, auch an der Leine gelassen. Auf Römö gibt es zwei Hundewälder, die wir genutzt haben. Ich finde das eine gute Möglichkeit des Freilaufs, auch wenn die Gebiete, sagen wir, übersichtlich sind. Am Stand hatten wir die Möglichkeit die Hunde laufen zu lassen und diese hatten dabei richtig viel Spaß. Wir haben auf der Karte gesehen, dass in einem gewissen Strandabschnitt Hunde erlaubt sind, das war dann aber für uns nicht klar ersichtlich. Es kann also auch sein, dass die Hunde in einem für diese Jahreszeit (!!) nicht erlaubten Gebiet waren. Aber alle Hunde sind folgsam, wir haben niemanden belästigt, Hinterlassenschaften entfernt und der Strand ist so weitläufig, dass man sowieso kaum Kontakt zu anderen hat. Gespräche mit anderen Urlaubern oder Dänen hatten wir bzgl. des Hundegesetzes nicht. Um ehrlich zu sein bleibt natürlich ein fader Beigeschmack und winzig kleine Bedenken sind im Hinterkopf. In diesem Sinne hoffe ich sehr auf eine Verbesserung des Gesetzes im Herbst."
Linda, Emma & Sam mit Familie, auf Römö in TR84

"Genereller Leinezwang ist mit einem lebhaftem jüngerem Russellterrier kaum auszuhalten. Da leider extrem viel Wild auf Fanö ist, das auch nicht besonders scheu ist, ging es im Wald/Wohngebiet sowieso nur an der Leine. In Bereichen mit potenzieller Gefährdung von Menschen (die ihn z.B. ungeschickt streichlen wollen, ein Mettwurstbrot auf der Bank neben sich liegen haben) beispielsweise auf der Promenade, Einkaufsmeile, Straßencafe etc. muss der Hund natürlich gehorchen, Leine ist da ok. Mit dem Freilaufgelände ist eine super entspannte Sache, aber der große Strand lädt natürlich auch ein für Appotierübungen, Ballern etc.. Wenn der Hund einigermaßen erzogen ist, darf er da wo es geht auch mal freier Hund sein und sich etwas austoben und ich denke die meisten Hundebesitzer haben ihr Tier im Griff. Ausraster bei uns Jagdinstinkt / rüdiges Dominanzverhalten müßen im voraus entsprechend eingeschätzt werden, dann geht das auch ohne generellen Leinezwang, anleinen bei Gefahr im Verzug reicht."
Susanne Assmus, auf Fanö in VD46

Beaglehündin Kira nach einem ausgiebigen Spaziergang auf Fanö

"Wir hatten keine Probleme mit unserem Hund. Er hat sich ebenso wohl gefühlt wie wir. Von einem speziellen Hundegesetz haben wir gar nichts bemerkt. Das Einzigste, was wir feststellen konnten ist die Tatsache, daß sich manche Hundehalter nicht an die bestehende Leinenpflicht am Strand von Romo gehalten haben. Es ist gerade sehr schön, daß sich hier Mensch und Tier relativ frei bewegen können. Und für die kleinen Geschäfte unseres Vierbeiners haben wir immer kleine Tütchen zum Entsorgen dabei. Das machen wir in Deutschland so und auch im Ausland. Das ist für uns selbstverständlich. Bei vollem oder belebten Strand sollte daher auch die Leinenpflicht bestehen. Die Auffassung vieler Hundebesitzer, mein Hund beißt nicht, stimmt nicht immer und von daher ist doch eine Leine kein Hindernis. In vielen Gesprächen mit anderen Touristen wird immer wieder die ruhige und freundliche Art und die Tierliebe Ihrer Landsleute gelobt. Dem können wir uns nur anschließen. Und zum Abschluß - wir kommen wieder - mit Hund!!"
Ronald Bülau, auf Römö in VO17

"wir fahren seit über 20 Jahre erst mit unseren Kindern, jetzt mit den Enkeln und unseren Hunden nach Dänemark. Wir haben viele Gebiete auf Jütland bewohnt und es hat uns und unseren Hunden immer sehr gut gefallen. Auch hatte wir immer das Gefühl, dass die Dänen überaus positiv auf unsere Hunde zugingen. Es gab auch am Strand mit anderen Hunden keine Probleme. Wir nehmen unsere Hunde überall mit hin, ob wir durch die Städte streifen oder die Natur erkunden. Wir haben unseren Kurzurlaub erst vor kurzem beendet und es war wie immer herrlich. Mit einem schönen Haus und dem tollen Garten fühlten sich wieder alle wohl und Hunde und Kinder konnten sich ordentlich austoben. Wir hatten weder mit den dänischen Nachbarn und ihrem Hund ein Problem noch mit anderen Menschen oder Hunden. Wir lassen uns auch durch dieses neue "verschärfte" Gesetz nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben sozialverträgliche Hunde, halten uns an die Verordnungen und somit gibt es auch keine Probleme. Wir persönlich würden es begrüßen, wenn der Leinenzwang am Strand etwas gelockert werden würde. Viele Hunde treffen sich am Strand und würden gerne miteinander spielen. Es muss doch machbar sein, dass Hunde sich artgerecht verhalten dürfen (Voraussetzung ist natürlich, dass nicht viele Menschen am Strand sind und die Hunde n o r m a l erzogen sind). Zum Abschluss möchten wir sagen, dass wir im August wieder nach Dänemark fahren und uns schon sehr darauf freuen. Da wir aus München kommen und immer diese lange Reise auf uns nehmen, damit alle einen schönen Urlaub erleben dürfen, sollte eigentlich schon zeigen, dass wir uns diesem Land und seinen Bewohnern sehr eng verbunden fühlen. Dänemark ist für uns zur zweiten Heimat geworden und wir werden noch viele Jahre wiederkommen."
Renate und Rudi Kerle, in Nordjütland - Tranum in SR49

"Es war wie immer schön und total entspannt!! Überall stehen Wassernäpfe für durstige Vierbeiner, Hunde waren überall willkommen. Unser Hund durfte am Strand wenn niemand in unmittelbarer Nähe war auch ohne Leine toben, alles völlig problemlos. Dazu muß man allerdings sagen, dass er sich niemals freiwillig mehr wie 20 m von uns entfernen würde, an anderen Menschen, Hunden und Hasen etc. völlig uninteressiert ist. Er kommt sofort wenn man ruft, daher haben wir eigentlich nie Probleme mit ihm. Auch in vollen Städten kam es nie zu Schwierigkeiten, vielleicht auch weil wir ein so pflegeleichtes Exemplar besitzen:) Unser Fazit: nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, wir haben von dem Gesetz nichts, aber überhaupt gar nichts bemerkt. Wir werden nächsten Jahr wieder nach Dänemark fahren und auch dann einen sicherlich sehr entspannten Hundeurlaub haben!!"
Charly mit Familie, in Bjerregard in BE15

Die griechische Straßenhündin Melly gefällt der Urlaub in Dänemark

"Wir haben gerade 2 Wochen Urlaub in DK / Vrist hinter uns und sind wieder einmal begeistert! Unsere griechische Straßenhündin Melly ist im Umgang mit anderen Hunden manchmal ein bisschen aufmüpfig und wir haben lange überlegt, ob wir mit ihr weiterhin Urlaub in unserem geliebten Dänemark machen können. Mit ihrer Vorgängerin, einer völlig unkomplizierten Dalmatinerhündin war alles immer ganz entspannt, aber was würde uns mit unserer Melly erwarten? Wir haben uns dazu entschlossen, es auszuprobieren und im absoluten Notfall die Heimreise anzutreten. Alle unsere Ängste und Sorgen erwiesen sich jedoch als völlig unbegründet! Wir haben immer gut aufgepasst und Melly niemals ohne ihre Schleppleine mit an den Strand genommen. Es gab nur eine etwas "brisante" Begegnung mit einem Labrador, die aber sofort entschärft wurde, indem wir weitergegangen sind. Jeder, der gut auf seinen Hund achtet und immer aufmerksam ist, kann auch mit dem Vierbeiner einen entspannten Urlaub in unserem Ferienort verbringen! Achtsamkeit im Umgang mit Hunden ist schließlich nicht nur in Dänemark ein absolutes Muss!!!! Jeder Hundebeitzer trägt die Verantwortung für sein Tier und sollte diese sehr ernst nehmen - egal in welchem Land! Auf den Stadtbummel mit Hund haben wir verzichtet, würden wir in Deutschland auch nicht machen. Wir reisen ganz sicher im nächsten Jahr wieder an :-)"
Anne und Stefan Holz, in Vejlby Klit - Vrist in FC55

"Wir hatten 2 Altdeutsche Hütehunde mit, es war ein sehr schöner, unkompliziertere Urlaub. Ich hab die Hunde nur am Meer laufen lassen und alles war bestens. Uns ist nur aufgefallen, das in fast jeden belegten Haus ein oder mehrere Hunde mit waren. Allerdings fahren wir immer außerhalb der Saison. Mit gelisteten Hund würde ich aber trotzdem nicht fahren."
Elke Grohme, in Vejlby Klit in GC69

"Wir waren im Mai 2013 in Dänemark mit unserem 12 Wochen alten Labrador Welpen. Dem neuen Gesetz traten wir sehr skeptisch gegenüber, da die Medien dieses Thema sehr dramatisierten. In Dänemark haben wir allerdings genau das Gegensätzliche festgestellt. Wir trafen sehr viele Hundebesitzer, unter ihnen auch Dänen, die keine Beeinträchtigung sahen. Unser Hund kam überall mit, ob in Einkaufspassagen oder Strände. Er lief auch viel ohne Leine herum und tobte mit anderen Hunden. Nirgendswo erlebten wir Abneigung oder gar Hass. Wir haben uns nach wie vor sehr wohl in Dänemark gefühlt und unser Welpe auch und können nur jedem ans Herz legen, sich nicht zuviele Gedanken darüber zu machen."
Jan Liebers, in Ebeltoft in MO98

Drei Hunde im Meer bei Blavand

"Wir fahren nun schon seit Jahren mit der ganzen Familie und unseren Hunden nach Dänemark und gerade auch wegen der tollen breiten und langen Stränden wo sich die Hunde bislang immer austoben konnten. Wir können nicht leugnen dass gerade wegen der Meldungen wir doch sehr verunsichert gewesen sind. Wir hatten sogar überlegt den Urlaub zu stornieren. Sogar an die dänische Botschaft hatten wir uns gewannt um noch weitere Informationen zu bekommen, da die Sorge doch recht gross war. Am Ende haben wir beschlossen doch zu fahren und es war toll. Niemand sprach uns an, wir hatten wie jedes Jahr nette Gespräche mit anderen Hundebesitzern und man hat sich wie sonst auch im Vorfeld darüber ausgetauscht, ob man die Hunde zusammen spielen lassen konnte oder nicht. Dadurch sind die Hunde ebenfalls auf Ihre kosten gekommen und konnte ausgelassen am menschleeren Stränden schwimmen und herumtollen, ob nun allein oder mit anderen Hunden. Auch im nächst gelegenen Ort Hvide Sande waren die Menschen sehr freundlich und keiner hat uns wegen der Hunde angesprochen. Wobei man sagen muss, dass wir an und für sich die Orte auch meiden, aber der jährliche Hot Dog sowohl für Mensch und Hund ruft nach einem Besuch. Aber auch wenn alles wie immer sehr, sehr schön war und Hund und Mensch sich erholen konnten, blieb im Hinterkopf immer dieser Gedanke und wir überlegen trotzdem, ob man im nächstem Jahr vielleicht doch mal eine Pause einlegen sollte. Dies haben auch viele andere Hundebesitzer gesagt, mit denen wir uns vor Ort unterhalten hatten, was wirklich schade ist."
Familie Stollberg & Familie Sellmann, in Blavand in JG28

"Wir hatten auch schon viel von den dänischen Hundegesetz gehört hatten aber noch nie Probleme in Dänemark gehabt und diesmal war es auch nicht anders. Im Urlaubsort waren auch nicht weniger Hunde als sonst unterwegs. Man sollte auch nicht alles Glauben was die Medien schreiben oder was so erzählt wird."
Stefan Puls, in Söndervig in LA41

Die Hunde von Claudia Hullin in Ebeltoft

"Grenze, ja wo war die doch noch gleich? Eigentlich sehe ich immer nur die Grenzschilder und die Mitteilung, dass ich nun in Dänemark bin. Wir wurden all die Jahre, die wir mit unseren Hunden nach Dänemark gefahren sind, nie kontrolliert oder angehalten. Eigentlich haben wir auch noch nie einen Beamten gesehen. Und wir fahren schon über 10 Jahre dort hin. Unser Haus wurde extra von uns ausgewählt, weil wir einen nicht so belebten Strand gesucht haben und wir nicht gerade in den belebtesten Gebieten wohnen wollten. Aus Rücksicht auf alle, Mensch und Tier. Wir haben nicht eine einzige negative Erfahrung am Strand gemacht. War niemand zu sehen durften sie auch mal so richtig im Wasser toben und den Strand erforschen. Waren aber andere Urlauber da haben wir sie angeleint. So machen wir es aber auch zu Hause. Klar hat man mal ein komisches Gefühl und man fragt sich "mach ich alles richtig?" aber die Antwort konnten wir uns nur selber geben. Beim Einkaufen blieben die Hunde im Auto und bis heute hatten wir keine Schwierigkeiten damit. In der Stadt und am Hafen hat uns nie jemand böse angesehen oder waren unfreundlich. Können Dänen eigentlich unfreundlich sein? Also ich glaube nicht. Ja und dann haben wir ein deutsches Ehepaar mit Hund getroffen. Eine total aufgeregte Dame, die uns sofort auf das bestehende Hundegesetz angesprochen hatte. Sie war so aufgebracht und sauer, dass sie uns das sehr zu spüren gegeben hatte. Wir geben zu, es war unangenehm. Wir haben ihr dann nur zur Antwort gegeben, dass es sich hier um ein Gesetz in Dänemark handelt und wir es akzeptieren müssen und darauf hoffen, dass es geändert wird. Wir haben uns als Urlauber an die Regeln zu halten und ich benehme mich in Dänemark nicht anders als zu Hause. Rücksicht, Verständnis und Vorsicht verlangen wir zu Hause auch. Damit war das Thema für uns beendet. Fazit: Wieder einen super Urlaub gehabt, total zufriedene Hunde gesund und munter wieder mit nach Hause genommen. Nächster Urlaub in Dänemark schon geplant."
Claudia Hullin, in Ebeltoft in PA37

"Wir fahren jedes Jahr mehrfach mit unseren beiden Mischlingen nach Dänemark und haben bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich dieses sehr umstrittene Gesetz bei unseren letzten Urlauben immer im Kopf hatte und dadurch in bestmmten Situationen nicht so entspannt war, wie ich es hier Zuhause bin. Am Strand, in den Wäldern und im Ferienhausgebiet finde ich die Regelungen völlig okay und erlebe dadurch auch keine Einschränkung. Wenn wir weit und breit allein am Strand waren, haben wir die Hunde auch ohne Leine im Mai in Nr. Lyngby laufen lassen, im Wald laufen unsere beiden auch Zuhause an der Schlepp- oder Führleine, und wir suchen uns immer Fereinhäuser mit eingezäunten Grundstücken, so dass die Hunde auch ausreichend toben können, wenn am Strand mal mehr Betrieb ist und wir sie dann dort nicht frei laufen lassen können. In Ortschaften, wo auch viele Kinder unterwegs sind, bin ich nach der neuen Gesetzeslage schon sehr, sehr achtsam und versuche, um Kinder möglichst einen Bogen zu machen...nicht etwa, weil unsere Hunde auch nur annähernd aggressiv oder gefährlich wären, sondern einfach, weil es niemals auszuschließen ist, dass ein Hund, wenn er sich erschreckt, extrem hektisch bedrängt oder aus Versehen getreten wird, aus einem Reflex vielleicht mal "schnappt". Dieses Risiko möchte in während eines DK-Urlaubes aufgrund der Gesetzeslage auf gar keinen Fall eingehen. In den vergangenen 14 Tagen in Hune wurden wir überall freundlich behandelt, die Hunde bekamen in Cafés und Restaurants Wasser und nette Ansprache, die Menschen, die uns auf den Spaziergängen begegnet sind, waren nie abweisend oder unfreundlich. Wir würden vermutlich auch weiterhin mit unseren Hunden nach DK fahren, allerdings nicht mehr ganz so entspannt wie vor der drastischen Verschärfung des Gesetzes - und das ist schade!"
S. Müller, in Blokhus - Hune in QD27

Der Jack Russell von Natalie Krause

"Auch uns haben die Informationen über das Hundegesetz eingeholt und haben uns schon Tage vorher Gedanken gemacht. Wir haben sogar im Auswertigen Amt in Deutschland angerufen und wurden an die dänische Vertretung weitergeleitet. Die Frau am anderen Ende beruhigte uns und sagte, wenn wir uns an die Regeln halten passiert auch nichts. Gut also fuhren wir nach Dänemark. Wir müssen dazu sagen, dass wir eine Jack Russell haben und der gern anderen Hunden gegenüber mal giftig wird. Wir hatten zwar soweit keine Probleme uns hat niemand angesprochen oder so, dennoch fand ich es schwierig wenn wir spatzieren waren und unser Hund war angeleint und die viele andere Hunde liefen frei. Wir hielten uns an die Regeln andere nicht. Wenn wir in die Stadt Gefahren sind haben wir unseren Hund im Auto gelassen. Wir fahren eigentlich seit Jahren gern nach Dänemark und würden dies auch gern wieder machen, dennoch haben wir beschlossen, dass wir jetzt erstmal pausieren bis sich das Gesetz wieder etwas lockert. Denn da wir das Gesetz immer im Hinterkopf hatten war die Erholung nicht ganz so wie sonst. Aber wenn sich das Hundegesetz ändert würden wir gern wieder kommen."
Natalie Krause, auf Langeland in OO41

"Wir haben uns nicht beeinträchtigt gefühlt. Unser Hund ist trotz Leinenpflicht auch sehr oft ohne angeleint zu sein mit am Strand und unterwegs gewesen. Das geht natürlich nur, weil unser Hund sehr gut abrufbar ist und sich nicht weit von uns entfernt. Zudem ist es für uns selbstverständlich, dass wir darauf achten, dass keine anderen Personen/Urlauber durch den Hund belästigt werden oder sich gestört fühlen. Von Vorteil war natürlich die Tatsache, dass wir nicht zur Hochsaison vor Ort waren. Wir wurden von einer Einheimischen Hundebesitzerin freundlich auf die Gesetzeslage hingewiesen. Negative Erfahrungen haben wir keine gemacht. Insgesamt war die Situation für uns so wie in Deutschland auch."
Familie Wendt, in Lökken - Saltum in GE01

Die Hunde von Manfred Lammers auf Röm

"Wir, meine Frau unsere drei Hunde und ich, waren in den ersten beiden Maiwochen auf Römö und verbrachten dort einen wunderbaren Urlaub, die neuen Regeln des Hundegesetzes haben wir natürlich mitbekommen. Wir fühlten uns durch das neue Gesetz zwar etwas eingeschränkt haben aber zu unseren anderen Dänemark Urlauben (ca. 25) keine Abstriche machen müssen. Bei unseren ausgiebigen Spaziergängen am Strand, bei dem die Hunde ohne Leine so laufen, sind wir immer dahin gegangen oder gefahren wo kaum ein anderer Mensch war (bei der grösse des Strandes kein Problem). Dort wo wir am Strand waren sind wir weder kontrolliert worden und ganz selten auf andere Menschen gestossen."
Manfred Lammers, auf Römö in VP60

"Wir hatten keinerlei Probleme mit den Hunden. Weder an der Grenze, die es ja nicht mehr gibt von Deutschland aus, noch bei der Ferienhausvermittlung. Auch bei Spaziergängen am See in Veilby und am Strand gab es keine Probleme, die Hunde konnten die Freiheit geniessen - war allerdings ausserhalb der Saison jetzt im April/Mai. Auch bei Besuchen in Lemvig gab es keine Probleme oder schiefen Blicke, wir waren mit 2 Hunden unterwegs. Urlaub wurde von uns und den Hunden genossen. Die Vermittlung hat uns allerdings erzählt, dass es diverse Stornierungen gab aufgrund des Hundegesetzes."
Angela Hohensee, in Vejlby Klit in SN71

Weggelaufener Hund auf Møn gefunden von Friederike Kramer

"Wir haben in der letzten Woche auf Mön an der Nyord-Brücke mitten auf der Straße einen Hund gefunden, der entlaufen war, seit vielen Stunden und voll von Zecken, da er durch den Ulvshale-Skov gelaufen war. Am Halsband erkannten wir seine Adresse, wir fuhren in unser Sommerhaus, holten das Handy und riefen die Besitzerin - eine Dänin - an, die glücklich war, daß ihr Hund gefunden wurde. Ich schicke mal ein Foto anbei, gottseidank hatte meine Tochter ein Schlüsselband mit, womit wir den Hund festhalten konnten. Er kam vom anderen Ende der Insel! Übrigens, ich sah zwei Kampfhunde in Stege, an der Leine zwar, aber von dänischen "Herrchen", die mir sehr sehr asozial wirkten."
Friederike Kramer, auf Insel Møn

"Wir waren 2 Wochen auf Römö und hatten keine Probleme. Es ist aber zu sagen, dass alle (auch die Dänen) noch sehr verunsichert sind und alle allen direkten Hundekontakten aus dem Weg gehen. Was allerdings etwas störend ist auf den breiten, menschenleeren Stränden, ist die Leinenpflicht am Strand. Wir haben unsere Hunde nur angeleint, wenn andere Leute oder Hunde in der Nähe waren. Trotzdem sind wir dann einen Tag vor unserer Abreise noch von der Strandaufsicht auf die Leinenpflicht aufmerksam gemacht wurden, die ja eigentlich schon ab 1. April gegolten hatte. Es geschah aber sehr anständig und auf angenehme Weise. Trotzdem ist diese Einschränkung etwas, das uns von einem weiteren Aufenthalt auf Römö abhalten könnte."
Alois Geiger (CH), auf Rømø in PD36

Der Hund von Susanne Riemann am Strand in Henne

"Wir hatten gerade eine schöne Zeit mit unserem Mischlings-Hund in Dänemark. Wir haben uns an die Leinenpflicht am Strand weitgehend gehalten, nur frühmorgens wenn niemand außer uns unterwegs war, haben wir den Hund laufen lassen und wir haben keine negativen Erfahrungen gemacht. Dennoch bleibt ein sehr schales Gefühl zurück, am liebsten hätten wir unsere Reise ebenfalls storniert wie viele andere, und wir werden wohl keinen Urlaub mehr in Dänemark verbringen, solange dieses Hundegesetz so existiert."
Susanne Riemann, in Henne in AO79

"Zuerst einmal wir hatten mit unserem nicht einfachen Deutschen Schäferhund sehr schöne Ferien in Dänemark verbracht. Obwohl uns die negativen Berichte von Deutschen Urlauber zuerst etwas bedrückten. Wir hatten jedoch weder am Strand noch in Städten Probleme. Wir haben uns aber auch an die Leinenpflicht gehalten. Für uns und unseren Hund war es kein Problem, sich in eurem Land so zu verhalten, dass wir nicht negativ aufgefallen sind. Wir haben uns wie Gäste verhalten und gefühlt und auch mit Dänen über das Hundegesetz gesprochen. Mit den Leuten mit denen wir gesprochen haben, kam hervor, das nicht unbedingt das Gesetz das Problem ist, sondern Urlauber die sich mit einer Meute Hunde in eurem Land so verhalten, als währen sie zu Hause. Restaurants zu Besuchen ist mit einem grossen Hund etwas problematisch, aber wenn wir die kleine gemütlichen Lokale sehen, verstehen wir das und muss der Hund den wirklich überall dabei sein?"
Storni (CH), in Odder - Amstrup in CF20

Tine Ebels Toni am Strand in Dänemark

"Ja, wir haben etwas mehr auf unseren Australian Shepherd Toni geachtet. Das heißt, im Ferienhausgebiet war er fast immer an der Leine, aber am Strand lief er frei, wie übrigens fast alle Hunde die wir getroffen haben. Er hatte auch zum ersten Mal einen Anhänger mit unserer Handynummer und der Ferienhausadresse um. Nun sind wir auch nicht die, die immer in irgendwelche Städte fahren, daher kann ich nicht berichten wie es dort mit den Hunden abläuft.In Vrist konnten wir die Spaziergänge am Strand gefahrlos genießen, es waren auch wenig Menschen unterwegs. Die Leinenpflicht haben wir daher auch ingoriert. Wenn wir im August in Vejlby Klit sind, rechnen wir mit einem volleren Strand, dann wird Toni sicherlich an der Schleppleine am Strand laufen. Kurz gesagt: unser Dänemarkurlaub war schön wie immer. Das Thema Hund ist halt zur zeit sehr präsent und mit vielen Emotionen behaftet. Mit diesem extremen Gesetz hat sich Dänemark wirklich keinen Gefallen getan, ich hoffe nur, dass es bald überarbeitet wird. Es ist so schade, dass man sich kaum noch traut zu erzählen wo man mit Hund Urlaub macht, es hagelt immer gleich Vorwürfe von anderen Hundebesitzern. Trotzdem lassen wir uns "unser" Dänemark nicht vermiesen... "
Tine Ebel, in Vejlby Klit in PT00

"Ich war mit meinen beiden Mischlingen im April/Mai in Lökken. Es gab weder bei Ein- oder Ausreise Grenz-Kontrollen - auch auf dem Strand habe ich niemand gesehen. ich habe allerdings meine beiden immer an der Leine gehabt."
Ulrike Hermann, in Lökken in KD50

Berichte aus April 2013

Siegerehrung bei der FCI Weltmeisterschaft 2013 für Fährtenhunde in Ebeltoft

"Wir fahren seit über 20 Jahren mit unseren Hunden (Deutsche Schäferhunde) nach Dänemark in den Urlaub und das bisher ohne irgendwelche Probleme. Aufgrund der Berichterstattung in den deutschen Medien und in Foren hatten wir dieses Mal überlegt, den Urlaub zu stornieren. Da aber die FCI Weltmeisterschaft für Fährtenhunde in Ebeltoft im April der Grund für unsere Reise war, sind wir doch gefahren. Obwohl, wegen des Hundegesetzes, mit etwas gemischten Gefühlen. Bei der Weltmeisterschaft war das Hundegesetz natürlich auch ein Thema. Viele Teilnehmer/Besucher mit denen wir uns darüber unterhalten haben, waren erstaunt, wie hundefreundlich die Dänen sind und wie problemlos ihr Aufenthalt mit den Hunden in DK war. Nicht wenige waren im Vorfeld der Meinung, dass die Dänen hundefeindlich wären. Egal ob bei Spazier­gängen im Wald, einem Besuch von Ebeltoft oder mit unseren dänischen Nachbarn, es gab keinerlei Probleme. Es war eigentlich keine Veränderung zu den letzten Jahren zu bemerken, außer das man dieses "blöde" Gesetz im Kopf hatte."
Lothar Wilker, in Ebeltoft in EA10

"Unser Hund gehört nicht zu den Rassen die nicht nach Dänemark einreisen dürfen und hat auch optisch keinerlei Ähnlichkeit mit diesen Rassen. Sie ist zwar sehr groß (46kg) und respekteinflössend, aber wenn sie dann erstmal den Menschen näher kommt und diese ihr Gemüht spüren ist alles gut ... Die Dänen denen wir begegnet sind waren sehr offen und freundlich, auch wenn unser Hund mal nicht an der Leine war, aber auch hier kommt es auf den Menschen an ... Was ich sehr toll finde an Dänemark sind die Wiesen und Wälder die für Hunde frei gegeben sind. Ob an allem was durch die Medien und Facebook gegangen ist der Wahrheit entspricht kann ich nicht beurteilen. Man darf aber auch nicht vergessen das der Mensch nicht immer unschuldig ist was den Karakter seines Hundes betrifft. In Deutschland gibt es für Kampfhundehalter einen Hundeführerschein und das finde ich sehr gut!!! Somit darf nur jemand einen Kampfhund halten der auch eine entsprechende Ausbildung hat. Es sollte nur intensiver kontrolliert werden. Der Hund an sich ist meiner Meinung nicht schlecht. Er handelt nur aus Instinkt, aber der Mensch hat den Einfluss auf den Hund."
Catrin Gatermann, in Söndervig in RC18

"Wir hatten einen - eher etwas trägen - Beagle und eine noch etwas gemütlichere altenglische Bulldogge (sie ist der amerikanischen optisch ähnlich aber nicht aggressiv) bei uns und diese selbstverständlich immer an der Leine. Nicht wegen der Gefahr für andere - Menschen und Tiere - sondern generell wie zu Hause auch. Am Strand waren wir mit einer 30-Meter-Leine unterwegs und den Hunden hat es offenbar gefallen. Die Begegnungen mit anderen Hunden, Urlaubern und Einheimischen waren immer freundlich. Eine Anfrage bei der äußerst freundlichen Polizei in Ringköbing bzgl. der Hundegesetze brachte folgende Antwort: Bei Befolgen der allgemein gültigen Regeln passiert nichts. Im Falle eines Bisses - unabhängig ob ein Hund oder Mensch betroffen ist - wird, wie in Deutschland auch, nach Sachlage entschieden, was zu geschehen hat, und bei Touristen ohnehin. Die strengen dänischen Hundegesetze beträfen wohl eher dänische Bürger. Diesen Regeln für die Hundehaltung hat sich auch in Deutschland jeder zu beugen. Auch sind Hunde in Städten und Wäldern an der Leine zu führen. Es gibt ausgewiesene Plätze, an denen Hunde ohne leine Laufen dürfen, und dies gilt auch nicht für alle Hunde. Wer sich seines Hundes nicht sicher ist, sollte auch in Deutschland einen Maulkorb o. ä. benutzen, um Zwischenfälle zu vermeiden. Rüchsichtnahme auf Nicht-Hundebesitzer ist generell und überall gefordert. Die Panikmache der Medien halte ich für übertrieben, aber irgendetwas muß man ja unters Volk bringen, was die Verkaufszahlen steigert. Wir werden im Juli wieder nach Söndervig fahren und die Bulldogge mitnehmen."
Stephan Hrubesch, auf Söndervig in SI64

"Bisher bin ich jedes Jahr im selben Urlaubsgebiet zwischen Vejlby und Harboöre und habe während der letzten 5 Urlaube nicht einmal einen Polizisten gesehen, der einen Hund hätte erschießen können. Generell gilt auch in Dänemark eine Brut- und Satzzeit, während der alle Hunde an die Leine gehören. Leider scheint so mancher Deutscher Artgenosse nicht an diese Rechtslage gebunden zu sein. Die Rasseliste indes finde ich gut, sollten wir in DE auch einführen. Wildernde Hunde, die sich nicht in Sicht- und Rufweite des Halters befinden, sollten weiterhin (wie in DE auch) geschossen werden dürfen, schließlich möchte doch wohl keiner von uns, das Nachbars Wuffi mit nem toten Bambi in der Schnauze heimkommt. So viel Schutz für Flora und Fauna -und damit auch dem Wildtierbestand- muss sein. Dänemark mit Hund also gerne und bestimmt wieder!"
Michael Rieckmann, in Vejlby Klit in AE88

"Die Berichterstattung in Deutschland zum Hundegesetz in Dänemark, im Vorfeld unseres Urlaubes, hat uns schon ein wenig nachdenklich gestimmt, ob Dänemark weiterhin unser Urlaubsland Nr.1 bleiben soll. Wir konnten es erst gar nicht glauben, was dort berichtet wurde. Auch haben wir kurzzeitig überlegt den Urlaub zu stornieren. Da wir als Hundebesitzer, jedoch seit Jahren gern zu unseren Nachbarn nach Dänemark kommen und bislang auch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, waren wir vom 06.04.-13.04.2013 in Bjerregard und haben dort einen sehr schönen Urlaub mit unserer Labradorhündin Layla verbracht. Es waren einige Hundebesitzer zu dieser Zeit in unserem Ferienhausgebiet und auch am Strand hat man Urlauber mit Hunden getroffen. Wir haben aber von keinen negativen Erfahrungen in Bezug auf das Hundegesetz gehört. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn das dänische Hundegesetz einige Änderungen erfahren würde, damit alle Hundebesitzer und Tierfreunde in Dänemark sowie alle Urlauber oder Durchreisende mit ihren Hunden nicht mehr mit der Vorstellung der Grausamkeiten aus der Berichterstattung konfrontiert werden."
Familie Regentin, in Bjerregard in GT41

"Wir waren im April 2013 mit unseren zwei Australien Shepherds auf der Insel Als. Wir waren gespannt, was uns in Bezug auf das Hundegesetz erwartet. Aber alles war wie immer; wir reisen seit ca. 20 Jahren und seit 10 Jahren mit Hund nach Dänemark. Am Grenzübergang Flensburg: normale Durchfahrt, keine Kontrollen. Auf Als dasselbe, wobei wir mehrfach Polizeiwagen gesehen haben. An einem Tag haben wir sogar einen Listenhund mit seinem Menschen auf der Straße gesehen - und keine Polizei, die über ihn herfiel. Am Strand alles so wie immer. Wir haben mehrfach Dänen mit ihren Hunden getroffen. Die Hunde spielten gemeinsam und da wir uns weit ab vom nächsten Menschen und/oder Angler befanden, auch ohne Leine. Da unsere junge Hündin mit 15 Monaten noch höchst ungestüm ist, ist es für uns selbstverständlich, sie unter Kontrolle zu halten, ggf. halt mit Leine. Wir haben Dänemark wie immer als kinder- und hundefreundliches Land erlebt. Noch nie ist uns oder den Hunden ein Däne unfreundlich gegenüber getreten. Im Gegenteil, wir werden oft auf unsere Hunde angesprochen. Wie hübsch sie seien, wie lieb und gut erzogen. Das dänische Hundegesetz macht seinem Land sicherlich keine Ehre, aber es wird ja wohl überarbeitet. Und in den Medien wird die Angelegenheit ganz klar hochgepuscht. Uns ist kein dänischer Polizist aufgefallen, der nur darauf wartet, einen Hund zu beschlagnahmen und ggf. sogar der Tötung zu übergeben. Im September werden wir wieder einen Urlaub in Dänemark verbringen und wir freuen uns schon jetzt darauf."
G. S., neulich auf Als - Købingsmark in IV24

Der Golden Retriever von Andreas Schmidt am Strand in Dänemark

"Wie besitzen jetzt seid 10 Jahren einen Hund (Golden Retriever) und fahren ein- bis zweimal pro Jahr nach Dänemark. Meist allerdings außerhalb der Sommerferien, so dass man, ohne Badegäste zu stören, seinen Hund am Strand laufen lassen kann. Wir haben bisher nie ein Problem mit Anwohnern oder den Behörden in Dänemark gehabt, ganz im Gegenteil, empfinden wir Dänemark nach wie vor hundefreundlich. Das mag natürlich daran liegen, das unsere Hündin weit entfernt davon ist, gefährlich auszusehen, bzw. mit einer der im Gesetz aufgeführten Rassen verwechselt zu werden. Von daher war auch dieses Ostern wie die letzten Jahre, ein ungetrübter Urlaub mit unserem Vierbeiner. Allerdings überdenken wir aktuell unsere Urlaubsplanung, um solche widrigen Gesetze nicht noch zu unterstützen."
A. + C. Schmidt, in Ostjütland - Hvidbjerg in PE47

"Wir waren dieses Jahr in den Osterferien mit unseren drei Eurasiern auf Römö in einem wunderschönen Ferienhaus. Unsere Hunde (und auch wir) waren begeistert von den herrlichen Stränden und wir haben auch die Hunde frei laufen lassen. In der ganzen Zeit haben wir nicht eine einzige Polizeistreife gesehen, auch hat sich niemand an unseren Hunden gestört. Wenn alle Hundehalter ein wenig Rücksicht auf andere nehmen und sich als Gast in einem fremden Land entsprechend benehmen, gibt es keine Probleme. Trotzdem muß das Hundegesetz in einigen Punkten überarbeitet werden, auch Dänemark ist Europa! Wir werden jedenfalls wieder Urlaub mit unseren Hunden in Dänemark machen!!!!"
Familie Simon, auf Römö in VQ06

Der Bernhardiner von Angelika Langner am Strand in Dänemark

"Wir fahren nun sicher bereits 10-12 Mal mit Hund in Dänemark … ob Nordsee oder Ostsee-Seite. Bis jetzt hatten wir nie Probleme und ich kann auch die „krassen“ Darstellungen nicht verstehen. Für uns gibt es nichts schöneres als ein langer Strandspaziergang. Meistens sind wir auch zu einer Jahreszeit in Dänemark, wo nicht viele Leute am Strand sind … das ist dann Erholung „pur“! Und wenn die Dänen uns dann sehen, heißt es nur „store Hund“, unser Newfoundland ist eben ein großer Bär."
Angelika Langner, in Argab in UF75

"Wir haben einen jungen Rauhaardackel. Dieser ist ein Sympathieträger, egal wo wir bislang waren, wir haben noch nie eine negative Reaktion erfahren. Nun zu Ihren Punkten:
Grenze: Hier fand keinerlei Kontrolle statt.
Strand: Viel Spaß - für unseren Hund ist Dänemark ein riesiger Spielplatz.
Urlauber: nur positiv, sowohl mit deren Hunden, als auch auf Reaktion auf unseren Hund
Dänen: nur positiv und die obligatorische Frage, ob dies ein echter Dackel ist
Einkaufen: da nehmen wir ihn auch in Deutschland nicht mit.
Fazit: Wir fahren seit vielen Jahren über Ostern nach Dänemark. Seit 2012 erstmals mit Hund. Dänemark war schon immer wunderschön, aber mit Hund macht es noch mehr Spaß. Sobald wir Nørre Nebel bei der Anreise ums Eck biegen, links die Dünen und rechts den Fjord sehen, hängt unser Hund schwanzwedelnd an der Lüftung. Ich denke, er erinnert sich dann aufgrund des Geruchs an die tolle Zeit. Ich mache in Deutschland immer Werbung für Dänemark als Hundeparadies.
"
Petra Eberhard, in Argab in TT66

"Gerne mache ich bei ihrer Kampagne mit!!! Auf Facebook sind täglich Kampagnen und auch Gruselgeschichten über Hunde die von der Polizei weggeholt werden zu lesen!! Bevor wir losfuhren hörten wir viele Warnungen...einige sagten sogar....nee nach dk fahren wir nicht mehr wegen der Gesetze!! mmmmh und nun?? Ich habe mir vorher die Einreisebestimmungen usw angeschaut...okai...leinenzwang haben wir auch...Kampfhunde müssen einen maulkorb tragen. Wir haben am Strand in Juelsminde keine negativen Erfahrungen gemacht!! Unser Welpe war allen anderen Hundebesitzern willkommen!!"
Carina Liebert, in Juelsminde in TG87

Ältere Berichte

Sandra mit Astra und Tigra in Klegod

"Wir waren vor kurzem im Ferienhausurlaub in Klegod mit unseren Boxermischlingen - haben dort zum Glück keine negativen Erfahrungen mit dem inakzeptablen Hundegesetz gemacht. Allerdings muss ich sagen, dass ich ein ungutes Gefühl hatte, als ich mit den Hunden unterwegs war! Das sollte eigentlich nicht sein, da es Erholungsurlaub sein soll. Ich würde mich daher freuen, wenn das Gesetz entsprechend abgemildert wird. Mein Vater reist wegen dem Gesetz gar nicht mehr nach DK! Da das Gesetz dem Ruf Dänemarks schadet sollte es dringend überarbeitet werden."
Danny Stieper & Sandra Döbel, März 2013 in Klegod in MH73

"Wir haben zwei deutsche Doggen und sind die letzten 3 Jahre in Dänemark im Urlaub gewesen. Einmal in Vrist, dann am Ringköbing Fjord direkt und letztes Jahr in Sondervig. Ich habe keine Polizei oder dergleichen gesehen, wir halten uns aber auch an die Gesetze. Haben die beiden an der Leine im Ort oder auch in den Städten, allerdings am Strand ohne Leine wenn weit und breit kein anderer Hund zu sehen ist oder näher kommt. Dann wird mit den Besitzern kommuniziert und entweder lassen wir sie von der Leine oder eben nicht. Habe allerdings noch nie eine Beisserei am Strand erlebt! Ich will weiterhin nach Dänemark reisen weil es uns dort soooo gut gefällt, und den Tieren natürlich auch!"
Stefanie Riepe, Oktober 2012 in Søndervig in VI37

Mythen über die Gefahren für Urlauber mit Hund in Dänemark

Unter den Leuten, die sich sehr aktiv für die Überarbeitung des Hundegesetzes einsetzen, gibt es leider einige, die nach dem Motto "Übertreiben hilft der Verständigung" arbeiten. Auf unsere Facebook Seite wurde zum Beispiel am 22.6. gepostet: "Man muß wahnsinnig sein, wenn man mit seinem Hund Urlaub in DK verbringen würde", am 24.6.: "Ich würde mit absoluter Sicherheit nicht in ein Land fahren das derart barbarich mit den Hunden umgeht wie Hitler mit diversen Völkern" und am 4.8.: "Das ist ja wie bei den Nazis damals. Ich schäme mich so für unser Land in der Vergangenheit, aber Euer Land ist JETZT kein Deut besser". Mit Halbwissen versuchen die Aktivisten den Urlaubern so viel Angst einzujagen, dass sie sich gar nicht nach Dänemark trauen. Und sollte das nicht ausreichen, müssen die Urlauber wenigstens mit einem schlechten Gewissen fahren. Reine Angst- und Panikmache. Urlauber die Dänemark mögen, werden unter Druck gesetzt. Wie Familie Brechetsbauer aus Kiel berichten: Man glaubt ja gar nicht, was in Deutschland für Gerüchte umgehen: Das geht von "Hunde werden gleich an der Grenze weggenommen" oder sogar erschossen bis zum Solidaritätsaufruf, nach dem Motto, Dänemark als Reiseland zu boykottieren. Zum Glück gibt es ganz viele, die dagegen sprechen.

Ich halte diese Methoden für sehr fragwürdig, denn tut die populistische Propaganda der Sache gut? Sie hat auf jeden Fall zu einer Gegenwelle geführt, zB eine Facebook-Gruppe von Dänemark-Fans, die es leid sind beschimpft zu werden, wenn sie mit ihrem Hund weiterhin Urlaub in Dänemark machen.

Hier ein paar Beispiele zu falschen Behauptungen:

Läuft dein Hund über ein fremdes Grundstück, darf ihn der Besitzer des Grundstücks erschießen

Ein altes Gesetz mit Wurzeln aus dem Jahr 1872 (Mark- og vejfredsloven) besagt zwar, dass man Vieh und andere Tiere, darunter auch Hunde, auf seinem Grundstück erschießen darf, aber nur wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

- Der Halter muss innerhalb der letzten 12 Monate nachweislich (schriftlich) vorgewarnt worden sein.
- Der Besitzer des Grundstücks muss Jäger sein oder sonst einen Waffenschein haben.
- Das Jagtgesetz besagt, dass Jäger nicht in bebauten Gebieten schiessen dürfen, somit auch nicht in Ferienhausgebieten.

Wie man sieht, hat das Gesetz keine Relevanz für Urlauber. Es wurde für ländliche Gebiete gemacht und stammt aus Zeiten, in denen Vieh ab und zu mal ausgerissen ist und auf den bewirtschafteten Feldern Schaden angerichtet hat. Es beschäftigt sich im Wesentlichen damit, wie man Entschädigungen festlegt und wird heute selten verwendet, da die Weiden sicherer geworden sind.

In Dänemark herrscht die absolute Leinenpflicht

Manchmal gelingt es den Aktivisten ansonsten seriöse Medien zu überreden keine Quellenkritik auszuüben. Beispielsweise heißt es in diesem Bericht beim ZDF, gleich am Anfang: "Wer die absolute Leinenpflicht verletzt...". In Dänemark gibt es aber keine absolute Leinenpflicht. Das Hundegesetz besagt in §3, dass in Gebieten mit städischem Charakter der Hund angeleint sein muss oder von einer Person begleitet wird, die den Hund unter Kontrolle hat. Das war es. Dazu kommen dann Sonderregelungen: Im Wald besteht ganzjährig eine Leinenpflicht und am Strand im Sommerhalbjahr, von April bis September. Außerdem kann eine Kommune festlegen, dass in (Teilbereichen) der Kommune Leinenpflicht besteht, wie es zB Aalborg gemacht hat. Uns liegen keine Infos vor, dass eine Kommune mit Ferienhaus-Gebieten diese Option genutzt hat.

Freilaufende Hunde werden von der Polizei eingefangen und eingeschläfert

In Deutschland werden nicht selten freilaufende Hunde von Jägern erschossen. In Dänemark ist es die Ausnahme. Die Dänen geben sich große Mühe, den Besitzer zu ermitteln. Selbstverständlich auch wenn es um einen Urlauberhund geht, wie neu­lich ein Fall in Söndervig zeigt: Der junge Hund wurde erstmal von der Polizei ins Tierheim gebracht und die Suche ging los. Leider ließ sich der Besitzer durch den Chip nicht identifizieren, aber das örtliche Turistbüro hat sich erfolgreich eingesetzt: "Die vielen freundlichen und brauchbaren Hinweise haben uns bei der Suche nach dem Besitzer des Hundes, der bei der Polizei abgeliefert wurde nachdem er in Søndervig gefunden wurde, geholfen. Schnell konnten wir den Besitzer in der deutschen Stadt Gudensberg in Hessen ermitteln."
Quelle: Touristbüro Hvide Sande

Dänen sind hundeunfreundlich und lieben ihre Tiere nicht

Auf unsere Facebook-Seite wurde neulich Folgendes gepostet "Soweit ich dänische Diskussionsrunden zum Hundethema kenne, herrscht doch dort die Meinung vor, dass es eh nur ein Hund sei und wenn der kaputt ist kauft man halt einen neuen ... Ich glaube in Deutschland, Österreich, der Schweiz sieht man die Sache etwas anders ..."

Auch wenn die Userin schlau genug war, sich nicht selbst mit der Aussage zu belasten, verfolgt sie natürlich das Ziel die Dänen schlecht zu reden. Vielmehr ist es aber wohl so, wie Lothar Wilker in seinem Bericht aus der FCI Weltmeisterschaft für Fährtenhunde in Ebeltoft schreibt: "Viele Teilnehmer/Besucher mit denen wir uns darüber unterhalten haben, waren erstaunt, wie hundefreundlich die Dänen sind und wie problemlos ihr Aufenthalt mit den Hunden in DK war. Nicht wenige waren im Vorfeld der Meinung, dass die Dänen hundefeindlich wären." Anscheinend funktioniert die Propaganda also und das ist sehr schade, denn auch in Dänemark ist ein Hund ein Mitglied der Familie, ebenso wie in Deutschland.

Umsatzeinbrüche - meiden Urlauber mit Hund Dänemark?

Der Mediensturm in Deutschland lässt vermuten, dass viele Urlauber Dänemark meiden, bis das Gesetz geändert wird. Dadurch müsste der Anteil der "Hunde-Buchungen" geringer werden, etwa ab 2013, als der Mediensturm angefangen hat.

Buchungen mit Hund(e) in % Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
2010 29 29 32 26 26 27 26 31 32 31 29 31 29
2011 31 30 28 29 31 30 30 35 38 37 36 33 31
2012 34 34 32 33 32 36 35 35 38 34 39 38 35
2013 35 33 32 33 33 29 31 27 32 31 33 37 33
2014 32 31 27 28 30 30 28 32 34 37 34 37 30
2015 34 31 31 30 28 30 30 33 35 36 38 35 33
2016 33 32 30 31 32 30 35 - - - - - 32

Die Hundehalter bleiben aber Dänemark treu, es gibt in keinem Jahr eine signifikante Veränderung zum Niveau von 2011, als es das neue Hundegesetz zwar schon gab, es aber noch kein Thema war. Der "Hundeanteil" liegt bei deutschen Dänemarkurlaubern stabil bei einem Drittel, das hat die Aufklärungskampagnen der Tierschützer nicht geändert.

Wichtig: Grundlage für diese Tabelle sind die Buchungen bei fejo.dk, etwa 20.000 im Jahr. Wie es bei anderen Anbietern aussieht wissen wir nicht. Die Zahlen sind also nicht unbedingt repräsentativ für die dänische Ferienhausbranche per se.

Gilt Dänemark heute als weniger hundefreundlich?

Seit 2010, also bevor das Hundegesetz in der unglücklichen Richtung geändert wurde, befragen wir unsere Kunden, ob Dänemark für sie als hundefreundlich gilt. In unserer Umfrage gibt es natürlich eine Menge anderer Fragen, aber gerade diese Frage ist wohl für die Debatte besonders interessant. Über die Jahre haben mehr als 45.000 deutsche Urlauber an der Umfrage teilgenommen. Nach einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) fragen wir, wie die Teilnehmer die Hundefreundlichkeit im ihrem Urlaub einschätzen. Hier sind die Durchschnittsnoten:

2010: 4,57 aus 5,00
2011: 4,38 aus 5,00
2012: 4,43 aus 5,00
2013: 4,35 aus 5,00
2014: 4,37 aus 5,00
2015: 4,49 aus 5,00

Die Hundefreundlichkeit im Urlaub in Dänemark wird von deutschen Urlaubern als unverändert gesehen, Dänemark gilt weiterhin als ein besonders hundefreundliches Land.

Weiteres zum Thema Hundegesetz in Dänemark

Falls Sie Fragen zum Hundegesetz oder ein akutes Problem haben, steht Ihnen der Verein Fair Dog mit Rat und Tat zur Seite. Das Angebot setzt keine Mitgliedschaft voraus.

In der deutschen Presse wurde fleissig über das dänische Hundegesetz berichtet, teils auf journalistischem Niveau, wo mehrere Quellen gefragt wurden, teils einseitige, fiktive Berichte mit Panikmache als Ziel. Hier ein paar Beispiele:

Braunschweiger Zeitung: Auch in Dänemark muss niemand um seinen Hund bangen

Lokalkompass: Dänemark und sein grausames Hundegesetz

The Intelligence: Urlaub mit Hund in Dänemark? Könnte tödlich enden

Rasselisten in mehreren europäischen Ländern: Wikipedia

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Aktualisiert: April 2016
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