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Aalborg – eine junge Stadt mit vielen Traditionen

Blick über die Dächer von aalborg mit dem Kirchturm der Budolfi Kirche

Aalborg am Ufer des Limfjords ist Dänemarks drittgrößte Stadt mit einem sehenswerten Nebeneinander von alten und neuen Bauwerken. Besonders das Kulturangebot und die Promenade an der Hafenfront sind beeindruckend.

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Karte

Gemütliches Zentrum am Limfjord

Aalborg ist Dänemarks drittgrößte Stadt – oder vielleicht nur die viertgrößte nach Odense, wenn man die zur Kommune gehörenden, umliegenden Orte nicht mitzählt. In Jütland ist es auf jeden Fall die zweitgrößte Stadt und ein schnell erreichbares Ausflugsziel für Urlauber im Ferienhaus in Dänemark, die Sehnsucht nach belebten Gassen oder moderner Architektur haben.

Von den Ferienorten in Nordjütland oder Nordjütland Ost ist es nicht sehr weit für einen Tagesausflug nach Aalborg.

Der Hafen von Åalborg war lange Jahre ein wichtiger Motor für die Entwicklung der Stadt. Im 14. Jahrhundert hielt die Stadt das Monopol für den Handel mit gesalzenem Hering, einem Grundnahrungsmittel über viele Jahrhunderte. Heute laufen Containerschiffe oder Tanker im Gewerbehafen ein, der inzwischen außerhalb des Zentrums liegt.

Neue Wohngebiete im Süden

Aalborg Stadt hat etwa 115.000 Einwohner, dazu kommen noch etwa 23.500 Bewohner im Ortsteil Nørresundby am Nordufer des Limfjords. Tendenz steigend, denn die modernen Wohngebäude an beiden Ufern des Fjords erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Klappbrücke Limfjordsbroen und eine alte Eisenbahnbrücke mit einer separaten Fahrradspur verbinden die Stadtteile. Die Autobahn führt in einem Tunnel unter dem Limfjord hindurch.

Neuer Glanz am alten Hafen

Nachdem der Gewerbehafen nach Osten verlagert wurde, hat sich am Ufer des Limfjords viel verändert. Die zentrumsnahen Hafenanlagen wurden abgerissen und durch moderne Wohn- und Bürogebäude ersetzt, das ehemalige Kraftwerk wurde zu einem spannenden Kulturzentrum umgestaltet.

Vom Hafengelände bis zur Limfjordsbroen führt eine breite Hafenpromenade für Fußgänger und Radfahrer. Die Spiel- und Sitzflächen am Kai sind beliebte Treffpunkte, ab und an treffen sich hier alte Segelschiffe. Gastronomie gibt es kaum, dafür ein Hafenschwimmbad mit Wintersauna. Das Restaurant Fusion und die Gastronomie in den Kulturhäusern sind die einzigen Lokale an der Kaimauer.

Hommage an einen berühmten Sohn der Stadt

Das Utzon Center neben dem Fachwerkschloss Alborghus war der erste Neubau, der die Hafenfront veränderte. Jørn Utzon war ein dänischer Architekt aus Aalborg, der mit dem Entwurf des Opernhauses in Sydney weltweiten Ruhm erlangte.

Das Utzon Center ist ein Zentrum für Design und Architektur mit Ausstellungen und Workshops, einem Restaurant und einem Shop für dänisches Design. Das Aalborghus kann man nicht mehr besichtigen, doch der Park ist tagsüber geöffnet.

Sehenswerte Architektur

Spektakulär kommt Aalborgs Konzertsaal Musikkens Hus daher. Die Form des grau-weiß-silbernen, verschachtelten Baus mit runden und dreieckigen Fenstern lässt sich nur schwer beschreiben. Das Wiener Architektenteam Coophimmelb(l)au hat den Saal entworfen.

Himmelblau spiegelt sich bei Sonne auch der Fjord in der hohen Glasfront. Das Gebäude ist täglich für Besucher geöffnet, was sich allein für den Ausblick vom Balkon lohnt.

Das riesige Foyer des neuen Universitätsgebäudes ist vier Stockwerke hoch, von den gemütlichen Sitz- und Arbeitsecken schaut man auf den Fjord. Wer lieber gleich draußen arbeitet, findet Platz auf den Liegestühlen vor der Tür. Wenn man sich dann noch ein Appartement im benachbarten Studentenwohnheim leisten kann, ist das Studentenleben ziemlich schön!

Hafenrundfahrt mit der M/S Kysten

Die schönste Aussicht auf die neuen Bauwerke bietet eine Hafenrundfahrt. Der „Oldtimer“ M/S Kysten legt im Sommer regelmäßig von einem Steg unterhalb der Brücke ab. An Bord gibt es Eis und Getränke sowie interessante Geschichten über die Stadt und ihre Gebäude.

Kultur im Nordkraft

Hinter dem Musikkens Hus steht das Hochhaus Nordkraft, das von einem Energie- zu einem wahren Kulturkraftpaket umgestaltet wurde. Wand an Wand mit dem 13-stöckigen, ehemaligen Turbinenturm aus rotem Klinker wurde die neue Universitätsbibliothek gebaut, deren Eingang am ungewöhnlich gestalteten Teglgårds Plads liegt.

Das Foyer des Kraftwerks wirkt wie ein Industriedenkmal. Die alten Stahlträger ragen über die Halle und von der Decke hängen noch die Einfüllschächte für die Befeuerung der Heizkessel. Tischtennisplatten und viele Sitzplätze laden ein, den Nachmittag zu vertrödeln und die Stimmung zu genießen.

Das Infocenter von Visit Aalborg, die Touristeninformation, hat einen kleinen Stand neben der Treppe mit vielen Informationen zur Stadt und ihrem kulturellen Angebot.

Klettern und Speisen über mehrere Etagen

In den oberen Etagen gibt es noch zwei Restaurants, Kunstausstellungen, Theater, ein Kino und ein Sportstudio mit einer 20 Meter hohen Kletterwand. Der Fahrstuhl endet an der Aussichtsplattform auf dem Dach.

Alternatives Kulturtreiben in Karolinelund

Der ehemalige Freizeitpark Karolinelund am Teglgård Plads wurde 2010 geschlossen. Seitdem steht der Park Vereinen, Bürgerprojekten und der alternativen Kulturszene zur Verfügung. Eine Skaterbahn, Spielplätze, Platform 4, ein Haus mit Werkstätten und Ausstellungsräumen, die jeder nutzen darf, vorausgesetzt man ist Mitglied im Verein. Die Obst- und Gemüsebeete bilden einen hübschen Farbklecks.

Fredagsfest im Park

Der Veranstaltungsclub Skråen aus dem Nordkraft organisiert im Sommer jeden Freitag Konzerte unter freiem Himmel in Park. Der Eintritt ist recht günstig, jeder soll teilnehmen können.

In Karolinenlund, aber auch an vielen anderen Hauswänden sieht man farbenfrohe Graffitis. Das Projekt WEAART ist ein Festival, das bekannten Sprayern große Wände in der ganzen Stadt zur Verfügung stellt. Bei Visit Aalborg gibt es eine Karte mit allen Gemälden.

Sonntagsbrunch im Huset

Konzerte und Kunst in kleinem, idyllischen Rahmen gibt es im Huset. Das Huset ist ein hübscher, gelber Hof in der Hasserisgade, in dem früher einmal das Armenhaus der Stadt war. Sonntags wird alle 14 Tage ein Brunchbuffet mit Livemusik serviert, Tischreservierung und das Programm findet man im Internet.

Jens Bang und sein Steinhaus

Der Stolz der Stadt ist Jens Bangs Stenhus an der Vesterbrogade, auch wenn Herr Bang, der dieses Haus im 17. Jahrhundert für sich bauen ließ, wohl nicht der beliebteste Bürger der Stadt war. Er verdiente sein Geld als Kaufmann und war zeitweilig einer der reichsten Bürger Dänemarks.

Neben seinem prunkvoll verzierten Steinhaus verblasste das Rathaus nebenan schon damals. Zu allem Überfluss ließ der eitle Geschäftsmann auch noch eine Maske mit herausgestreckter Zunge in die Fassade meißeln. Nichtsdestotrotz ist das Stenhus ein Blickfang, es gilt als das am besten erhaltene Steinhaus der Renaissance, nicht nur in Dänemark.

Shoppen in der Altstadt

Der alte Stadtkern von Aalborg liegt östlich der Vesterbrogade und der Skt. Budolfi Kirke. Viele Straßen sind den Fußgängern vorbehalten, so dass man gemütlich shoppen kann. Für Regentage gibt es auch ein Shoppingcenter mit Wickelraum und Kinderzimmer.

In der Altstadt findet man so spannende Sachen wie das unterirdische Gråbrødrekloster Museum am Gabelstorv, den idyllischen Vor Frue Kirkeplads oder die bunten Häuser in der Søndergade.

Historisches im Museum

Im Historische Museum von Aalborg ist noch ein bürgerliches Prachtstück aus der Renaissance zu sehen: die Aalborgstuen.

Damals schmückten wohlhabende Bürger ihre Räume mit üppig verzierten Holzverkleidungen. Die Aalborgstue ist ein vollständig erhaltenes Holzzimmer aus dem 17. Jahrhundert. Für Kinder hat das Museum eine Spielecke mit historischen Kostümen eingerichtet, in einer anderen Abteilung sind Geschäfte aus den 1950er Jahren nachgebildet.

Das Museumsticket berechtigt zum ermäßigten Besuch verschiedener anderer Zweigstellen des Historischen Museums für Nordjütland. An der Information liegt ein kostenloses Faltblatt mit einem Stadtspaziergang durch die Altstadt von Aalborg aus, auf dem man alle sehenswerten, historischen Gebäude kennenlernt.

Hat das Museum geschlossen, kann man den Aalborg historical city walk auch online lesen, allerdings stört die viele Werbung dabei etwas.

Das Aalborg Kloster

Das Aalborg Kloster wurde im 15. Jahrhundert gegründet. Nach der Reformation wurden alle katholischen Klöster geschlossen und aus dem Aalborg Kloster wurde eines der ersten Stiftskrankenhäuser in Dänemark. Heute ist es ein Seniorenwohnheim, daher kann man nur einen kleinen Teil der Außenanlage besichtigen.

Gammeltorv und C.W. Obels Plads

Obwohl das Kloster am C. W. Obels Plads mitten in der Stadt liegt, spürt man hier kaum etwas vom geschäftigen Treiben der parallel verlaufenden Einkaufsmeile Bispensgade.

Früher fand das öffentliche Leben auf dem Gammeltorv statt, er war der Markt- und Gerichtsplatz. Der Obelisk in seiner Mitte ist der geographische Mittelpunkt der Stadt. Heute liegt der Platz ein wenig verlassen da, das gemütliche Leben hat sich auf den benachbarten C.W. Obels Plads verlagert.

In die schmucken Häuser aus verschiedenen Epochen sind ein Brauhaus, verschiedene Restaurants und ein American Diner eingezogen. Sie alle servieren ganzjährig auch draußen, wo man von Heizstrahlern und Wolldecken wohlig warm gehalten wird. Im Winter öffnet auf dem Platz eine Schlittschuhbahn.

Die Budolfi Kirche

Die barocke Turmspitze der Skt. Budolfi Kirke und der Eingang zum Kloster wachen über den Platz. Die Kirche ist zugleich der Dom von Aalborg und damit Dänemarks kleinster Dom. Der Innenraum ist kostbar ausgestattet und vom markanten, barocken Glockenturm erklingt jede Stunde ein harmonisches Glockenspiel.

Nightlife in der Jomfru Ane Gade

Damit nicht in jeder Gasse des Nachts die Kneipengänger feiern, hat man beschlossen, das Nightlife in der Jomfru Ane Gade zu bündeln. In dieser Partymeile zwischen der Bispensgade und dem Casino Aalborg am Limfjord ist rund um die Uhr etwas los. Am Wochenende schaut man in fast allen Bars Fußball, nachts locken die Diskotheken.

Eigentlich hat immer eine der Bars geöffnet, schon morgens kann man auf den Terrassen sitzen, frühstücken oder Kaffee trinken. Aalborgs älteste Kneipe findet man etwas außerhalb des Zentrums am Hadsundvej, nahe dem Østre Havn. Das Café Frederiksberg erinnert an einen englischen Pub. Es eröffnete 1900 und ist nach wie vor eine beliebte Bar, in der regelmäßig Blues- und Rockkonzerte stattfinden.

Kaffeebars für jeden Geschmack

Gemütliche Kaffeebars verteilen sich auf die übrige Innenstadt. Bekannt und farbenfroh ist das Penny Lane Café am Boulvarden. Ein Bäckertresen mit köstlichen Brötchen, Kaffee aus bunten Bechern und eine große Auswahl an Tee, auch zum Mitnehmen, sind nur ein Teil des Sortiments. Wer ein leckeres oder irgendwie englisches Mitbringsel sucht, wird hier sicher fündig.

Kunst und andere schöne Aussichten

Das Museum Kunsten ist Aalborgs Flaggschiff der modernen Kunst. Das Gebäude wurde von dem Finnen Alvar Aalto entworfen und Anfang der 70er Jahre gebaut. Die Konstruktion des Gebäudes ermöglicht eine flexible Gestaltung der Ausstellungsflächen, es ist wunderbar hell und geradlinig skandinavisch eingerichtet.

Der Museumspark grenzt an den Stadtwald, über dem der Aussichtsturm Aalborg Tårnet als Überbleibsel einer Ausstellung von 1933 aufragt. Viele halten den Turm für das Wahrzeichen Aalborgs, das offizielle Wahrzeichen ist allerdings der Turm der Budolfi Kirche.

Kaffeetrinken in luftiger Höhe

Oben im Aalborg Turm, der ein bisschen an einen Wasserturm erinnert, ist ein kleines Restaurant, eher ein Imbiss, dessen Betreiber den Fahrstuhl bedienen und Besucher nach oben holen. Bei starkem Wind bleibt der schon etwas dienstmüde Aufzug einfach stehen, da hilft nur Geduld. Bei Sturm hat der Aufzug Pause.

Das Restaurant ist komplett verglast, man steht also nicht im Freien. Am Tresen gibt es Getränke, kleine Speisen und Souvenirs, da man den Fahrstuhl bezahlt, muss man aber nichts verzehren.

Die singenden Bäume

Hinter dem Bahnhof, etwas versteckt über einen Tunnel von der Innenstadt aus zu erreichen, liegt der Kildeparken. Von außerhalb findet man ihn etwas leichter, da das Aalborg Kongres Center und das Hotel Comwell direkt am Park stehen. Es ist nur ein kleiner Park, aber in ihm wohnen die Stimmen von vielen großen Künstlern!

Das Projekt der Singenden Bäume De Syngende Træer begann 1987, als Cliff Richard den ersten Baum auf einer Wiese am Kongresszentrum pflanzte.

Jeder Baum ein Hit

Mittlerweile stehen hier mehr als 80 Bäume, die von den Musikern selber gepflanzt wurden. Vor ein paar Jahren bekamen die Bäume eine Musiksäule, damit man die Künstler auch singen hört.

Die Schilder lesen sich wie ein Who-is-who der Popgeschichte. Selbst Nobelpreisträger Bob Dylan hat hier einen Baum, ebenso wie Sting, José Carreras, Beyonce oder auch James Last und Helene Fischer.

Das Seefahrtsmuseum am Jachthafen

Das Seefahrtsmuseum Aalborg heißt nach seinem Umzug zum Jachthafen vor einigen Jahren „Springeren“. Es ist ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel, vor allem mit Kindern.

Springeren ist der Name des U-Boots, das im Garten besichtigt werden kann. Es gilt als die größte Attraktion, zumindest ist es das größte Ausstellungsstück. Auf dem Freigelände gibt es einen Spielplatz und eine Halle mit ausgemusterten Beibooten der königlichen Jacht Dannebro.

Zur Innenausstellung gehören Fundstücke aus geborgenen Schiffswracks, eine beeindruckende Sammlung von Buddelschiffen und anderen Schiffsmodellen, ein nachgebautes Hafenkontor. Eine kleine Gedenk-Ecke widmet sich dem Untergang der Titanic. Hier kann man viel Zeit drinnen wie draußen verbringen, ohne sich zu langweilen!

Militärfahrzeuge im Hangar

Nicht weit vom Springeren zeigt das Verteidigungs- und Garnisonsmuseum Fahrzeuge und Technik aus allen Bereichen des Dänischen Militärs und des Zivilschutzes. Der Hangar steht am Skydebanevej.

Leben in der Gartenlaube

Direkt hinter dem Springeren liegt das Fjordbyen, eine Art Christiania in Aalborg, wo Seebären und Aussteiger in bunten Gartenlauben wohnen. Die zum Teil sehr kreativ gestalteten Hütten mit blühenden Gärten sind entweder Wochenendhäuser oder auch dauerhaft bewohnt.

Es ist nicht ganz klar, ob das eigentlich legal ist, aber der Atmosphäre tut das keinen Abbruch. In der Kneipe gibt es günstige Getränke, auch auf der Terrasse. Kinder können am Fjord nach Krabben keschern.

Ein Ausflug nach Egholm

Neben der Hafenrundfahrt gibt es noch eine Option für eine Bootsfahrt: Die Fähre nach Egholm direkt hinter dem Fjordbyen. Sie kreuzt stündlich zur kleinen Insel, die man gut zu Fuß erkunden kann. Am Hafen öffnet im Sommer ein Restaurant.

Streetfood am Hafen

Nur einen kurzen Fußweg entfernt wurde eine ehemalige Lagerhalle am Fischereihafen zur Streetfoodhalle The Lighthouse umgebaut. Die Dekoration in der Halle zeigt erneut, dass Aalborg eine junge, kreative Stadt ist!

Mit Kindern unterwegs

Der Aalborg Zoo ist ein gemütlicher kleiner Zoo, der auch mit kleineren Kindern Spaß macht. Man kann Bollerwagen und Rollstühle ausleihen, sein Picknick mitbringen oder auch in zwei Lokalen einkehren. Hunde dürfen selbstverständlich mit hinein.

Im Mølleparken neben dem Zoo schaukeln im Hochseilgarten sechs Kletterbahnen bis zu 20 Meter hoch in den Baumwipfeln. In diesem Park steht auch der Aalborg Tårnet, es gibt einen Kräutergarten und ein paar interessante Skulpturen auf den Wiesen.

Badspaß im Vestre Fjordpark

Der künstlich angelegte See am Vestre Fjordpark ist ein Badeplatz für Klein und Groß. Es gibt ein wenig Sand und Spielgeräte am Ufer, ein Becken mit Sprungtürmen und Klettergerüste im Wasser. Im Sommer öffnet ein Café, auf dem Dach hat man den Fjord und den Park im Blick.

Auf den Wiesen stehen ebenfalls Spielgerüste und eine Riesenrutsche. Der Besuch des Vestre Fjordparks ist für alle Gäste kostenlos.

Sport und Spaß unter Dach

Gigantium heißt das Schwimmbad am Ortsausgang in Richtung Osten. Gigantisch ist aber nicht das Bad, sondern der gesamte Sport- und Kulturkomplex mit Eissportarena, einer Mehrzweckhalle, einer Ballsporthalle und einem Café. Der Sprungturm, eine lange Rutsche, diverse Becken für jedes Alter und eine Wellnessabteilung sorgen für Badespaß.

Das Schwimmbad in Nørresundby heißt einfach Svømmeland. Es ist typisches Spaßbad mit verschiedenen Familienbecken, einer Sauna und einer Beachbar am Beckenrand.

Funcenter und Legeland

Jugendliche und junggebliebene Erwachsene können sich im Funcenter amüsieren. Blindfußball, Hockey mit Gummischlägern oder Kloschüsselrennen sind einige der ausgefallenen Wettkämpfe, in denen man sich hier messen kann.

Kinder sind nebenan in Leos Legeland willkommen. Nach einer ausgiebigen Turnstunde zwischen Trampolinen, Schlangenrutschen und Riesenbällen gibt es dann Pfannkuchen oder Pølser in Leos Restaurant.

Praktische Informationen zum Stadtbesuch

Das Zentrum von Aalborg mit allen Attraktionen lässt sich gut zu Fuß erkunden. Doch es gibt nichts Schöneres, als mit dem Rad unterwegs zu sein, ganz wie die Dänen. Munk‘s Fahrradgeschäft in der Løkkegade 25 vermietet Fahrräder in verschiedenen Größen. Das Geschäft öffnet um 8.30 Uhr, so dass man den Tag schon früh mit einer Radtour beginnen kann.

Parkplätze in der Innenstadt von Aalborg gibt es kaum. Auf den meisten Plätzen ist das Parken kostenpflichtig oder schreibt die Nutzung einer dänischen Parkscheibe vor.

Zum Nordjyllands Historiske Museum gehören zwölf Museen im Umkreis von Aalborg. Man bekommt mit jedem Ticket eine Rabattkarte, die einen Nachlass für andere Standorte des Museums in Hobro, Maribo oder Hals gewährt.

Akvavit aus Aalborg

Was ist denn nun mit dem Aalborg Akvavit, werden sich einige Leser fragen. Er stammt natürlich ursprünglich aus Aalborg. Seit 2015 ist die Produktion nach Norwegen verlegt, ein norwegisches Unternehmen hat die Destillerien Aalborg Akvavit und Gammel Dansk aufgekauft und zu Det Danske Spirituskompagni umbenannt.

  • Mittel Strandurlaub
  • Gut Kinderfreundlich
  • Gut Shopping
  • Mittel Hundefreundlich
  • Gut Sport & Spiel
  • Mittel Fahrradverleih
  • Gut Lokale Leckereien
  • Mittel Kunsthandwerk
  • Mittel Wandern

Kathrin von Maltzahn
Seit mehr als 40 Jahren liebe ich die dänische Gemütlichkeit, die wunderbare Natur und die herrlichen Küsten! In meinem Reiseführer Dänemark für Genießer verrate ich euch mehr über Aalborg und die Erlebnisse in den benachbarten Regionen.

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